Vom Gregnitztal zur Kösseine

Angenehme Wanderung auf bequemen Wald- und Wiesenwegen, mäßig steiler Aufstieg zur Kösseine. (Autor: Tassilo Wengel )
15 km
440 m
4.00 h
Wir starten am Parklatz beim See in Nagel und folgen dem Wegweiser in das Gregnitztal (Markierung blaues Kreuz). Dazu gehen wir bis zum Seeufer hinab und schwenken dort nach rechts. An der Liegewiese vorbei gehen wir am Seeufer entlang, bis uns das blaue Kreuz nach rechts zur Ortsdurchfahrtsstraße führt. Dort schwenken wir nach links, gehen nach rechts über die Gregnitz und wandern auf einem schönen Wiesenweg mit Blick auf Nagel, das Gregnitztal und zur Kösseine. Im Wald halten wir uns links (Wegweiser Gregnitztal) und biegen in einen breiten Waldweg ein. An der folgenden Gabelung schwenken wir nach links und bei der nächsten gehen wir geradeaus weiter, bis wir nach links auf einen Pfad (Markierung blaues Kreuz) kommen, der an der Gregnitz entlangführt. Auffällig sind große und kleine, vom Wasser geschliffene Granitblöcke, teilweise von Moos bewachsen. Auf einen im Bachbett liegenden Goldwaschstein weist eine Tafel hin. Unser Uferpfad führt über eine Brücke und zu einer Asphaltstraße bei der Rümlasmühle (1Std.).
Hier treffen wir auf die Markierung blauer Punkt, der wir nun nach Grünlas folgen. Im Ort schwenken wir vor der Gregnitzbrücke nach rechts (Wegweiser Kösseine) und biegen dann nach links (Markierung blauer Punkt). Es bietet sich uns ein herrlicher Wiesenblick, der Weg führt in den Wald und auf einer Forststraße allmählich aufwärts. Die Markierung blauer Punkt leitet uns nach links und wir treffen auf eine Forststraße mit dem Wegweiser Kösseine. Hier folgen wir der Markierung weißer Querstrich auf blauem Grund nach links und folgen dieser Markierung bis zum Sitzplatz bei der Müllersbuche (2Std.).
Hier vertrauen wir uns weiter dem Wegweiser Kösseine (Markierung weißer Querstrich auf blauem Grund) an und wandern aufwärts zum Gipfel der Großen Kösseine (939m, 3Std.). Vom Aussichtsturm bietet sich ein weiter Blick über das Fichtelgebirge. Etwa 600 m vom Hauptgipfel befindet sich die Kleine Kösseine (922m), ebenfalls mit markanten Felspartien. Von der Höhe gehen wir zunächst auf dem Herweg zurück zur Müllersbuche und schwenken dort der Markierung gelber Ring folgend nach rechts. Wir gehen auf der Forststraße, bis unsere Markierung nach links abzweigt und auf einem Waldweg eine Wegkreuzung erreicht. Hier finden wir den Wegweiser Reichenbach 1,5km und können schon einen großartigen Blick auf den Ort genießen. Ab hier gilt die Markierung schwarzes Q auf gelbem Grund, mit der wir nach Reichenbach gelangen (4Std.).
Unser Weg führt am Bauernmuseum vorbei durch den Ort, bis wir fast am Ortsende (bei Bäckerei Zemsch) nach links in die Kösseinestraße abbiegen. Wir überqueren die Landstraße nach Tröstau, folgen dem Ringweg und der Straße An der Mauth bis zum Feld. Dort schwenken wir nach rechts und gleich wieder links und kommen zum Sitzplatz Petersruh, in Erinnerung an den Brauereibesitzer und Gastwirt Peter Medick errichtet. Hier plätschert auch ein sehr schöner Brunnen aus einem riesigen Granitstein, der Hans-König-Brunnen. Unser Weg führt durch lichten Wald zum Nagler See, nach der Brücke schwenken wir nach links und gehen einige Meter am Seeufer entlang bis zur Liegewiese. Dort biegen wir nach rechts ein und gehen zum Parkplatz zurück (4:45 Std.).
Variante: Von der Müllersbuche ohne Aufstieg zur Kösseine den Markierungen gelber Ring nach Reichenbach und Q weiter zum Ausgangspunkt in Nagel folgen.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour15 km
Höhenunterschied440 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktNagel, Parkplatz am See.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDer Nagler See und das Gregnitztal sind landschaftliche Schönheiten, die sich ideal zum Entspannen und Wandern eignen. Steigt man zur Kösseine auf, wird die Anstrengung mit schöner Rundsicht belohnt.
Beste Jahreszeit
KartentippFritsch Wanderkarte Nr. 52 Naturpark Fichtelgebirge und Naturpark Steinwald, Maßstab 1:50000.
MarkierungenBlaues Kreuz, blauer Punkt, weißer Querstrich auf blauem Grund, gelber Ring, schwarzes Q auf gelbem Grund.
VerkehrsanbindungAutobahn A9, Ausfahrt Bayreuth, auf B303 Richtung Marktredwitz bis zum Abzweig nach Nagel. Busverbindung mit Marktredwitz und Wunsiedel.
GastronomieNagel: Gasthaus Zum Wilden Mann, Kemnather Straße 4; Kösseinehaus mit Terrasse und Biergarten, Mo Ruhetag; Reichenbach: Gasthof Zur Kösseine, Kösseinestraße 10–12, Di Ruhetag.
Tipps
Der Goldwaschstein. Der in der Gregnitz liegende Goldwaschstein aus Granit besitzt ein 15cm tiefes Loch mit einem Durchmesser von 10cm und diente der Überlieferung nach den Venezianern im Mittelalter zur Goldwäsche. Das goldhaltige Gestein wurde zerkleinert, in der Vertiefung gemahlen und mit Wasser ausgespült. Das Gold setzte sich in der Vertiefung ab.
Unterkunft
Nagel: Gasthof-Pension Reithmeier, Nagel-Mühlbühl, Tel. 09236/240, Fax 09236/6330; Reichenbach: Gasthof Zur Kösseine, Tel. und Fax 09236/202.
Tourismusbüro
Verkehrsamt, Wunsiedler Straße 25, 95697 Nagel, Tel. 09236/98110, Fax 09236/981114.
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