Vom Füssener Jöchl zur Großen Schlicke

Dank des hoch gelegenen Ausgangspunktes eine leichte Wanderung auf schmalen, gut begehbaren Bergpfaden ohne große Mühen. Während des gesamten Weges bieten sich herrliche Ausblicke auf eine wilde Felsszenerie und in das malerische Alpenvorland. Die Tour lässt sich mit Tour 26 oder Tour 28 zu einer längeren Wanderung verknüpfen. (Autor: Bernhard Irlinger)
5 km
450 m
2.00 h
Am Füssener Jöchl (1818m) folgen wir dem breiten Weg nach rechts, der durch Bergwiesen sanft abwärts läuft (Wegweiser Schartschrofen, Otto-Mayr-Hütte). Bald steigt der steinige Weg kurz zu einer Wegkreuzung auf dem breiten Reintaljoch. Wir halten uns links (Wegweiser Schlicke) und folgen dem Weg, der durch die mit Latschen bewachsene Südflanke des Hahnenkopfes abwärts zu einer Wegkreuzung läuft. Rechts führt hier ein Steig weiter bergab zu den Hütten im Reintal. Wir gehen jedoch geradeaus (Wegweiser Große Schlicke) und erreichen wenige Meter weiter den tiefsten Punkt der Wanderung. Das Weglein, das immer wieder herrliche Blicke auf die dunklen Nordabbrüche der Tannheimer Berge bietet, quert nun in sanftem Auf und Ab den Hang. Bald geht es ein kurzes Stück etwas steiler abwärts und ein kurzer Anstieg bringt uns zur Wegkreuzung in die Vilser Scharte (1817m). Von rechts kommt ein Anstieg vom Reintal herauf und links führt ein steiler Abstieg von der Scharte nach Norden. Wir folgen jedoch dem Weg, der weiterhin in gleich bleibender Richtung durch den Hang ansteigt (Wegweiser Große Schlicke). Er läuft abwechselnd zwischen Latschen über kurze, felsige Steilstücke aufwärts, um dann wieder über freies Gelände sanfter bergan zu führen. In Falllinie des Schlicke-Gipfels, dessen großes Gipfelkreuz schon zum Greifen nahe scheint, erreichen wir eine weitere Wegkreuzung. Von rechts kommt erneut ein Steig aus dem Reintal herauf. Wir halten uns jedoch links (Wegweiser Große Schlicke) und folgen dem schmalen, steinigen Weglein, das sich durch die steile Südflanke zum Gipfel der Großen Schlicke (2059m) hinaufwindet. Da sie ihre unmittelbare Nachbarschaft überragt, bietet die Große Schlicke eine herrliche Rundumsicht, die die geringen Mühen ihrer Ersteigung allemal lohnt. Vom Gipfel kehren wir auf dem schon bekannten Weg wieder zum Füssener Jöchl (1818m) zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour5 km
Höhenunterschied450 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktDie Bergstation der Bergbahn zum Füssener Jöchl.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterVom Füssener Jöchl zieht das malerische Reintal hinab zum Lechtal, über dem sich im Süden die düsteren Nordwände der großen Tannheimer Berge auftürmen. Der höchste Gipfel am Nordrand des Tales ist die einfach zu erreichende Große Schlicke, die herrliche Ausblicke zu den Tannheimer Bergen und in das Alpenvorland bietet.
Beste Jahreszeit
MarkierungenWegweiser und Farbmarkierungen.
VerkehrsanbindungMit eigenem Fahrzeug bei Grän von der B199, die durch das Tannheimer Tal läuft, auf die nach Pfronten ausgeschilderte Straße durch das Engetal abbiegen. Am Ortsrand der Beschilderung zur Füssener-Jöchl-Bahn folgen und kurz aufwärts zum großen Parkplatz an der Talstation. Grän liegt an der Buslinie, die von Reutte durch das Tannheimer Tal zum Oberjoch verkehrt, und an der Buslinie, die Pfronten mit Tannheim und dem Vilsalpsee verbindet.
GastronomieAn der Bergstation am Füssener Jöchl.
Unterkunft
In Grän und den benachbarten Orten des Tannheimer Tales.
Tourismusbüro
Tourismusbüro Grän, Tel. ++43/(0)5675/6285; Liftgesellschaft Grän, Tel. ++43/(0)5675/6363.

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