Untersbergbahn

Die Anstiege auf Geiereck und Salzburger Hochthron erfolgen auf leichten und breiten Wanderwegen. Für den Abstieg zur Toni-Lenz-Hütte bzw. die Eishöhle und die Rückkehr über den Dopplersteig benötigen wir Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Kondition. Treppenstufen und viele Drahtseilsicherungen. (Autor: Heinrich Bauregger)
2 km
1252 m
5.00 h
Der Untersberg weist zwei Hauptgipfel auf, die Berchtesgadener und die Salzburger Seite haben je einen »Hochthron« für sich reklamiert. Auch wer keine größeren Ambitionen hat, kann sich die Zeit dort oben ganz gut vertreiben. Das Geiereck mit imposantem Gipfelkreuz und der Salzburger Hochthron sind auf leichten Wegen schnell erreicht. Oder man stattet dem Zeppezauerhaus einen Besuch ab und genießt von dort die Aussicht auf Salzburg. Die einzige leichte Abstiegsmöglichkeit ist der lange Höhenweg zum Stöhrhaus und hinab nach Maria Gern.
Zum Salzburger Hochthron (1852 m).
Von der Bergstation wandern wir der Ausschilderung zum Stöhrhaus folgend in Richtung Westen. Von diesem Höhenweg, der eine Senke durchquert, führt ein kurzer Abstecher zum Gipfel mit einem schlichten Holzkreuz.
Abstieg zur Schellenberger Eishöhle.
Nach Besuch des Salzburger Hochthrons folgen wir dem Höhenweg und steigen durch steiles, schrofiges Gelände hinab zur Mittagscharte, wo sich der Weg verzweigt. Wir folgen links dem Thomas-Eder-Steig, der sich durch Felstunnels und über gesicherte Bänder durch die Wand zieht. Vom Wandfuß ist es nicht mehr weit zum Eingang der Eishöhle (1570 m).
Fortsetzung der Gipfelrunde über die Toni-Lenz-Hütte.
Von der Eishöhle geht es auf Bergwanderweg hinab zur Toni-Lenz-Hütte.
Dort folgen wir kurz dem Abstiegsweg nach Marktschellenberg, wenden uns bald nach links und folgen dem Pfad zum Schellenberger Sattel (1433 m). Jenseits hinab durch Schrofengelände ins Obere Rosittenkar, wo wir auf den Weg zum Dopplersteig treffen. Diesem folgen wir nach links zum Wandabbruch. Fels- und Holzstufen führen uns hinauf zum Nordrücken des Geierecks. Bald erreichen wir den Reitsteig, halten uns links und wandern auf gutem Weg durch Latschen hinauf zum bereits sichtbaren Zeppezauerhaus. Von dort sind es 20 Minuten hinauf zur Bergstation der Untersbergbahn.

Dauer - Wenige Minuten zum Geiereck; von der Bergstation zum Salzburger Hochthron 20 Min.; Abstieg zum Zeppezauerhaus 15 Min. Abstieg über die Mittagscharte zur Schellenberger Eishöhle 2 Std.; Gipfelrunde über die Toni-Lenz-Hütte und den Dopplersteig (ab Eishöhle 3 Std.); insgesamt also 5 Std.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour2 km
Höhenunterschied1252 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktSankt Leonhard, Talstation der Untersbergbahn
EndpunktMaria Gern
TourencharakterDie Untersbergbahn ist eine im Pendelverkehr betriebene Zweiseilbahn, die 1320 Hm bei einer größten Neigung von 79 % überwindet. Die Streckenlänge von der Talstation (456 m) bis zur Bergstation (1776 m) misst 2850 m. Der höchste Abstand der zwei Kabinen, die je 50 Personen fassen, beträgt 286 m. Allein das Tragseil mit einem Durchmesser von 65 mm hat ein Gewicht von 48,7 t. Fahrzeit - 8 Min. 30 Sek.
Beste Jahreszeit
KartentippBLVA, topografische Karte, 1 - 50 000, Berchtesgadener Alpen.
VerkehrsanbindungAuto. Auf der Salzburger Autobahn (A 8) und der Tauernautobahn (A 10) bis Ausfahrt Salzburg Süd (mautpflichtig), dann rechts Richtung Berchtesgaden über St. Leonhard zur Talstation der Untersbergbahn; Parkplatz. Bahn/Bus. Mit der Bahn bis Salzburg Hauptbahnhof, dann mit Privatbus (bzw. mit Linie 25) oder Linie 26 (Zentrum) zur Talstation der Untersbergbahn. Oder von Berchtesgaden-Bahnhof mit Linie 9540 über Marktschellenberg zur Talstation.
GastronomieZum Karlwirt. (1776 m) Restaurant an der Bergstation, ganzjährig bew.; Tel. 00 43/6 62/62 51 76. n Hochalm (1786 m), private Unterkunftshütte, von Frühjahr bis Spätherbst bew., 20 Lager; Tel. 00 43/6 62/62 86 74. Nahe der Bergstation. Zeppezauerhaus. (1663 m), AV-Hütte, Anfang Mai bis Ende Oktober bewirtschaftet, 15 Betten, 46 Lager; Tel. 00 43/6 64/1 43 62 94. Toni-Lenz-Hütte. (Schellenberger Eishöhlenhütte; 1450 m), privat, von Pfingsten bis Ende Oktober bew., 18 Lager; Tel. 00 43/6 64/1 34 16 90.
Tipps
Die Schellenberger Eishöhle (1570 m) ist die größte ihrer Art in Deutschland. Sie ist seit 1925 als Schauhöhle zugänglich und hat ihren Höhepunkt im »Mörkdom«, wo meterlange Eiszapfen von der Decke herabhängen. Öffnungszeiten - Pfingsten bis Ende Oktober. Stündliche Führungen zwischen 10 und 16 Uhr. Der Rundgang dauert 45 Minuten.
Höchster Punkt
Geiereck (1806 m), Salzburger Hochthron (1852 m).
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