Um den Kienberg bei Ringenwalde

Abwechslungsreiche Wanderung auf Feld- und Waldwegen, streckenweise auf Kopfsteinpflaster, die letzten 2 km vor Ringenwalde entlang einer stärker befahrenen Landstraße. (Autor: Tassilo Wengel)
15 km
173 m
3.00 h
Wir starten in der Ortsmitte von Ringenwalde, gehen vom Informationszentrum in Richtung Feldsteinkirche aus dem 13. Jh., die ihren Turmaufsatz aus Backstein 1891 erhielt. Sehenswert sind die Glasmalereien von 1599. Wir folgen der Kopfsteinpflasterstraße weiter und verlassen auf einer Lindenallee den Ort. Durch die Bäume schimmert rechts der Große Kelpinsee und bald sehen wir links den Kleinen Kelpinsee, der dicht mit Seerosen bedeckt ist, unweit der Schutzhütte am Poratzer Kreuz (45 Min.).
Hier wenden wir uns nach links, die Landschaft öffnet sich, und Wiesen begleiten unseren Weg nach Poratz (1:15 Std.). Dieses Dorf wurde 1375 erstmals erwähnt und erinnert mit Häusern aus Fachwerk und Lehm entlang der Dorfstraße an alte Zeiten.
Am Ortsende schwenken wir nach links (Wegweiser Neu Tremmen) und wandern auf fester Sandstraße an alten Linden vorbei zu einem Rastplatz mit Schutzhütte und schöner Aussicht über die Weite der Feldmark. Unser Weg führt in einen Buchenwald, steigt leicht an und am bewaldeten Kienberg (109 m) vorbei nach Neu Temmen, einer kleinen Gutssiedlung (2:15 Std.). Rechts fällt die kleine Fachwerkkirche auf der höchsten Erhebung des Ortes auf, die 1749 errichtet wurde.
Unser Weg führt durch das ehemalige Gut derer von Arnim zu Groß Fredenwalde, erkennbar sind die alten Steinpfosten der ehemaligen Begrenzung. Nach Verlassen des Ortes erreichen wir eine Gabelung, hier schwenken wir nach links (der Wegweiser Hohenwalde zeigt geradeaus auf ein Grundstück) und wandern auf breitem Weg nach Hohenwalde (3 Std.).
Im Ort halten wir uns an der Gabelung links (Radwanderwegweiser Ringenwalde) und wandern auf einem Weg mit Eichen, Kopfweiden, Schlehen und Hagebutten. Am Großen Krienertsee vorbei – der zum Baden einlädt – gelangen wir zur Landstraße Temmen-Ringenwalde. Hier wenden wir uns nach links und gehen am Rande der Straße zurück nach Ringenwalde (3:45 Std.).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour15 km
Höhenunterschied173 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktRingenwalde, Ortsmitte beim Informationszentrum.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterRingenwalde liegt mitten im Biosphärenreservat Schorfheide/ Chorin und ist ein idealer Ausgangspunkt für mehrere Wanderungen in die von Endmoränen geprägte Hügellandschaft der südlichen Uckermark. Historische Straßen mit uralten Bäumen, kleine Dorfkirchen in stillen Dörfern und einladende Badeseen prägen das Bild dieser Landschaft.
Beste Jahreszeit
KartentippKompass Wander- und Radtourenkarte Nr. 744, Schorfheide – Uckermark – Barnim, 1:50000.
MarkierungenGrünes Dreieck.
VerkehrsanbindungÜber die Autobahn A 11, Ausfahrt Britz, über Joachimsthal, Friedrichswalde nach Ringenwalde.
GastronomieRingenwalde: Landgasthof Zum Grünen Baum, Dorfstraße 57, Mittwoch Ruhetag; Gasthof Zur Eisenbahn, Dorfstraße 6.
Tipps
In Hohenwalde befasst sich die Öko-Domäne neben ökologischem Landbau mit der Erhaltung und Vermehrung von Haustierrassen, die vom Aussterben bedroht sind. Dazu gehören Skudde-Schafe, Hereford-Rinder und Angler-Sattelschweine.
Unterkunft
Ringenwalde: Landgasthof Zum Grünen Baum, Tel. 039881/377; Landferienhof Luisenau, Tel. 039881/228.
Tourismusbüro
Informationszentrum Am Kreuzdammeck, Dorfstraße 24, 17268 Ringenwalde, Tel. 039881/49131.

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