Um den Grimnitzsee

Bequeme Wanderung auf Wiesen- und Waldwegen mit Bademöglichkeiten und schönen Aussichten auf den See. (Autor: Tassilo Wengel)
Wir starten am Bahnhof in Joachimsthal, wenden uns nach rechts, überqueren die Schranke und schwenken gleich wieder rechts auf den Wiesenweg (Markierung grüner Punkt). Nun geht es unterhalb der Bahnlinie am Rande der Wiese entlang, in der Ferne schimmert schon der Grimnitzsee. Wir kommen zur Hövelstraße, wenden uns nach links und folgen der Markierung grüner Punkt zum Seeufer. Nun wandern wir am Feriendorf Grimnitzsee entlang, kommen zu einer Badestelle, wo sich ein Abstecher nach rechts zum Eiscafé Melange am Parkplatz lohnt.
Wir folgen dem Uferweg weiter geradeaus, wandern durch das Waldstück »Gebranntes Holz« und kommen zum Neuen Graben (1 Std.), wo sich ein Biberrevier befindet.
Weiter geht es am Ufer des Grimnitzsees entlang auf dem alten Glashüttenweg nach Althüttendorf, wo der Weg aus dem Wald tritt. Auf einem Wiesenweg gewinnen wir leicht an Höhe, können den herrlichen Blick über den 830 ha großen See genießen und kommen im Ort zur Dorfstraße. Rechts sehen wir die Dorfkirche aus Feldsteinen mit dem hölzernen Glockenturm. Wir wenden uns nach links und können nach wenigen Metern links an der Badestelle mit Liegewiese sein. Gehen wir weiter durch den Ort, der von Glasmachern aus Sachsen, Bayern, Österreich und Böhmen Mitte des 17. Jh. gegründet wurde, kommen wir zur Brockschen Bockwindmühle auf der Höhe, die allerdings ohne Flügel ist (1:45 Std.).
Wieder lässt sich die Aussicht über den See, aber auch zur schönen Kulisse von Althüttendorf genießen, bevor wir die Straße verlassen und bei einem Sitzplatz auf einen Pflasterweg nach links schwenken. Wir wandern zum Nordufer, kommen zum Leistenhaus, einem Einzelgehöft an der Nordspitze des Sees, das nach seinem Besitzer Leist benannt wurde.
Wir verlassen das Seeufer allmählich und schwenken an der folgenden Kreuzung nach links und wandern auf der Asphaltstraße nach Joachimsthal zurück (3:30 Std.).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour15 km
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBahnhof Joachimsthal.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDer Grimnitzsee ist nicht nur der größte See in der Schorfheide, sondern dank seiner Lage auch einer der reizvollsten. Die Umrundung ist abwechslungsreich und wegen der schönen Badestellen auch eine gute Mischung zwischen aktiver und passiver Erholung.
Beste Jahreszeit
KartentippKompass Spezialwanderkarte Nr. 1040, Schorfheide-Werbellinsee, 1:50000. Bemerkung: Verlauf des Wanderweges um den Grimnitzsee ist nicht korrekt eingezeichnet.
MarkierungenGrüner Punkt.
VerkehrsanbindungAutobahn A 11 bis Ausfahrt Joachimsthal, auf der B 198 bis zum Ort. Busverbindung mit Angermünde. Bahnverbindung mit Eberswalde und Templin.
GastronomieJoachimsthal: Gaststätte Zur Krim, Marktstraße 11. Unterwegs: Eiscafé Melange, Am Parkplatz beim Bungalowdorf. Waldhotel und Waldschänke im Ferienpark Jacob am Wanderweg.
Tipps
Das unweit von Joachimsthal gelegene Jagdschloss Hubertusstock war zuletzt als Gästehaus der DDR-Regierung bekannt, erbauen ließ es König Friedrich Wilhelm IV. zwischen 1847–1849. An die Schorfheide als kaiserliches Jagdrevier erinnern zahlreiche Gedenksteine, die sich auf einem 10 km langen Wanderweg mit der Markierung »G« von Hubertusstock aus erkunden lassen.
Unterkunft
Joachimsthal: Hotel Am Werbellinsee, Tel. 033361/70256; Pension Zur Schorfheide, Tel. 033361/9605; Hotel Wenzelhof, Tel. 033361/6290. Feriendorf am Grimnitzsee, Tel. 033361/6390, Fax 033361/63915.
Tourismusbüro
Tourismusgemeinschaft Barnimer Land e.V., Bergerstrasse 97, 16225 Eberswalde, Tel. 03334/5898417, Fax 03334/ 5898420.

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Tassilo Wengel

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