Überschreitung des Hohen Peißenberg

Überschreitung, zunächst in schönem Laubmischwald, dann über freie Wiesen mit großartigen Ausblicken. Ein Teil des Weges verläuft auf Teerstraßen (Autor: Michael Pröttel)
7 km
400 m
3.00 h
Die Tour Während die meisten Wanderer den gleichen Weg hinauf und hinunter gehen, ermöglichen die zwei Bahnstationen von Hohenpeißenberg und Peißenberg die Überschreitung des knapp 1000 Meter hohen Berges.Am Bahnhof geht man über den Parkplatz zurück und überquert sogleich nach links die Gleise. Man folgt nun der Thalacker Straße und der Sulzer Straße. Vor einer Kirche geht man links und folgt dem Schild »Stollenweg« und somit weiter der Sulzer Straße bergan. An deren Ende geht es auf einem Teerweg geradeaus in den Wald hinein und an der nächsten Gabelung halb rechts. An der nächsten Gabelung geht man wiederum links und folgt somit dem Bach. Man kommt am Sulzer Stollen vorbei und geht hier weiter geradeaus. Über Stufen steigen wir in schönem Mischwald gleich kurz steiler empor. Kurz danach kann man nach links einen Abstecher zum sogenannten Mittelstollen machen. Wieder auf dem Anstiegsweg gehen wir am Rand einer Wiese weiter und dann entlang eines Zaunes im Wald bergan. Über Stufen geht es nochmals steiler bergan. Der Weg wird flacher und man verlässt den breiteren Weg nach rechts (Schild »P4«). Nach einem Geländer überqueren wir geradeaus einen Fahrweg und gehen aus dem Wald hinaus. Wir folgen der Teerstraße und gehen an der nächsten Querstraße rechts. Gleich darauf verlassen wir jedoch die Straße nach rechts (Schild »Hohenpeißenberg«) und gehen über eine große Wiese auf einem Pfad weiter auf den Sendeturm auf dem Peißenberg zu. Man stößt auf eine Teerstraße und folgt dieser bis kurz vor der Hauptstraße, die auf den Hohen Peißenberg führt. Vor dieser folgen wir links einem unbeschilderten Wiesenpfad, der ein Stück parallel zur Hauptstraße weiterführt. Dann muss man allerdings ein Stück am Straßenrand weitergehen, bevor man nach einem Hof rechts abzweigen kann, um kurz danach wieder links einem Fahrweg zu folgen. Dieser führt direkt zum Hohen Peißenberg. Oben lädt die Gipfelwirtschaft »Bayerischer Rigi« zur Einkehr ein, vorher lohnt aber noch ein Besuch des Infopavillons (Infos - www.dwd.de/mohp) des Wetterobservatoriums. Dieses ist die älteste Bergwetterstation der Erde mit einer seit 1781 praktisch ununterbrochenen Beobachtungsreihe. Für den Abstieg wendet man sich vor einem Haus mit Briefkasten nach Süden und folgt einem wunderschönen Weg an alten Bäumen entlang bergab. Der Weg führt bald in dichteren Wald hinein und dann auf eine freie Wiese. Der Weg führt geradeaus abwärts und überquert dabei zweimal eine Teerstraße. Nun wenden wir uns an einer Baumreihe nach rechts und gelangen zu einer Straße. Vor einem Marterl geht man nach rechts und folgt dem Fußweg in Richtung Ortszentrum. Indem man rechts der Blumen- und dann links der Rigistraße folgt, erreicht man schließlich die Hauptstraße, an der sich direkt eine Bushaltestelle befindet. Um zum Bahnhof zu gelangen, folgt man der Bahnhofstraße nach links bergab.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour7 km
Höhenunterschied400 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
StartortPeißenberg
AusgangspunktBahnhof Peißenberg
Endpunkt Bahnhof Hohenpeißenberg
Tourencharakter Über den Stollenweg auf einen einzigartigen Aussichtshügel
Beste Jahreszeit
KartentippUK L 1 »Pfaffenwinkel«, 1 - 50 000, Bayerisches ­Landesvermessungsamt
VerkehrsanbindungAnreise - Von München Hbf. stündlich um XX:32 Uhr mit Umsteigen in Weilheim nach Peißenberg. Fahrzeit 56 Min. Rückreise: Ebenfalls stündlich um XX:17 Uhr und mit Umsteigen in Weilheim von Hohenpeißenberg zurück nach München. Tipp: Man kann unter der Woche auch direkt vom Ortszentrum (Haltestelle Hohenpeißenberg-Schächen) aus mit dem RVO-Bus 9656 nach Peißenberg zurückfahren (letzter Bus bereits 15:44 Uhr).
Gastronomie»Bayerischer Rigi« am Hohen Peißenberg, www.bayerischer-rigi.de
Informationen
Lohnenswert ist der Besuch des Bergbaumuseums in Peißenberg (Am Tiefenstollen 2, geöffnet - jeden 1. und 3. Sonntag im Monat 14–16 Uhr sowie 15. Mai bis 15. September Mi 14–16 Uhr; www.peissenberg.de/kultur-freizeit/bergbaumuseum-peissenberg
Tourismusbüro
Tourismusverband Pfaffenwinkel, Tel. 08861/77 73, E-Mail: info@pfaffen-winkel.de, www.pfaffen-winkel.de

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