Über die Schachten zum Rachel

Wald- und Wiesenwanderung auf meist bequemen Wegen und Pfaden; lediglich der naturschöne Aufstieg zum Rachel ist sehr steil, steinig und wurzelig und erfordert festes Schuhwerk. (Autor: Bernhard Pollmann)
27 km
1050 m
8.00 h
Vom Parkplatz Regenbrücke folgen wir der Markierung »10« zur Dammkrone-Süd und wandern auf dem Waldweg am Südufer der Trinkwassertalsperre Richtung Zufluss. Dort überqueren wir den Hauptzufluss, den Kleinen Regen, und zweigen vor der zweiten Bachbrücke (Brücke über den Hirschbach) rechts hinauf ab. Unmarkiert leitet der Forstweg im Hang des Hirschbachtals aufwärts. Wenn wir weiter oben auf die Markierung »grünes Dreieck« treffen, folgen wir ihr kurz über die Hochschachtenstraße, einen Forstweg, bis die Markierung »6« links abzweigt, bald auf einen Pfad wechselt und zum Kohlschachten führt, einer alten Hudeweide mit Brachwiesen, in denen uralte Bergahorne und Buchen stehen. Auf einem Bohlensteg leitet die Markierung »6« weiter durch das Hochmoor Schluttergasse und dann links zum Latschensee, einem von Legföhren umstandenen Moorkolk, und zum Hochschachten, der Blick zum Arber gewährt.
Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder folgt man der Markierung zurück zur mit dem »grünen Dreieck« markierten »Hochschachtenstraße«, oder man wandert auf dem unmarkierten Schachtenpfad zur Alm am Beerkopf, der dritten Schachtenwiese, diesmal mit Schutzhütte, Bänken, Tisch und Brunnen sowie mit Rachel- und Arberblick, und kehrt von dort zurück zur Hochschachtenstraße.
Der Markierung »grünes Dreieck« und den Beschilderungen folgend, gelangen wir über die Hochschachtenstraße auf einen Wirtschaftsweg, der sich an der ehemaligen Grenze des nun erweiterten Nationalparks in einen Wurzel- und Felspfad verwandelt und steil zwischen Fichten und bemoosten Felsen zur Rachelwiese (Schutzhütte) zwischen Kleinem und Großem Rachel und dann zum Waldschmidthaus und weiter auf den Großen Rachel (1453 m) führt.
Vom Gipfel kehren wir zur Rachelwiese zurück und folgen der Markierung »grünes Dreieck« auf dem Rachelsteig hinab Richtung Oberfrauenau. Dort verlassen wir das »grüne Dreieck« und wandern auf dem Fahrweg rechts zum Trinkwasserspeicher Frauenau zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour27 km
Höhenunterschied1050 m
Dauer8.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktWanderparkplatz Regenbrücke (700 m) nordnordöstlich von Frauenau an der Zufahrt zur ausgeschilderten Trinkwassertalsperre.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterVon der Trinkwassertalsperre Frauenau führt diese abwechslungsreiche Wanderung auf einem bequemen Weg hinauf zu den Schachten und zum idyllischen Latschensee, ehe uns ein steiler Steig auf den Rachel bringt.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:50 000, Blatt UK L 9: Naturpark Bayerischer Wald (Bayerisches Landesvermessungsamt).
MarkierungenGrünes Dreieck und 6.
VerkehrsanbindungA 3 Regensburg – Passau bis Ausfahrt Deggendorf, dann über Regen nach Zwiesel und weiter nach Frauenau.
GastronomieWaldschmidthaus am Rachel.
Tipps
Um die Talsperre, die den Kleinen Regen zu einem 21 Mio. m3 fassenden Trinkwasserreservoir aufstaut, führt eine viel begangene, fahrradfähige Promenade; sie ist ca. 6 km lang und ab der 85 m hohen Staumauer ausgeschildert und markiert.
Informationen
Mountainbikegeeignet: nein.
Tourismusbüro
Tourist-Information Frauenau, Hauptstraße 12, D-94258 Frauenau, Tel. 09926-710, Fax 09926-1799.
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