Über die Morgenleithe

Tal-, Wald- und aussichtsreiche Hochflächenwanderung auf meist bequemen Wegen, teilweise steil. (Autor: Bernhard Pollmann)
24 km
740 m
3.00 h
Aus dem Bahnhof Schwarzenberg tretend, wenden wir uns links Richtung Flussbrücke und zweigen davor rechts aufwärts ins Schwarzwassertal ab (Rotstrich-Markierung des Bergwanderwegs). Schon bald wechselt die Totensteinpromenade in die Parkanlagen des Steilhangs, wo sich an der Totenstein-Felskanzel ein exzellenter Blick auf die Altstadt, das Schwarzwassertal und den gegenüberliegenden Ottenstein bietet.
Die Rotstrich-Markierung führt weiter in die Altstadt, wo wir ohne Markierung hinüber zum Schloss gehen (lohnenswerter »Umweg«) und vor der Georgskirche auf die Blaustrich-Markierung des Europäischen Fernwanderwegs 3 treffen: Durch den Kirchsteig führt sie zurück ins Schwarzwassertal und im Tal kurz aufwärts, dann geht es steil rechts hinauf – im Gleichlauf mit dem nun einmündenden Rotstrich-Weg – durch den Rockelmannpark (mit der Waldbühne, einer als NS-Thingplatz erbauten und heute für Großveranstaltungen genutzten Open-Air-Bühne) zum Schwimmbad, wo uns der Rotstrich links verlässt, während die E3-Route halb rechts weiterführt.
Anschließend wenden wir uns nach rechts (Pappelweg) und schließlich nach links (Bockauer Weg) am Ortsteil Heide vorbei in die Wiesen, wobei der erste kleine Gipfel einen schönen Blick zurück gewährt.
Nun geht es kurz hinab in das Ratsbachtal, dann erreichen wir die Gaststätte Zur Morgenleithe/Pollermann. Vor der Gaststätte wechselt der E3 rechts auf die Schwarzenberg-Bockauer Straße. Während der E3 bald rechts Richtung Lauter abzweigt, folgen wir der Grünstrich-Markierung weiter auf der Schwarzenberg-Bockauer Straße, bis an einer Wegkreuzung plötzlich der von Lauter heraufführende E3 wieder hereinwechselt; ihm folgen wir links in das Naturschutzgebiet Conradswiese und am Waldschulheim vorbei in den Wald und auf die Morgenleithe.
Von der Aussichtsturm-Gaststätte folgen wir den Markierungen Blaustrich und Rotstrich auf dem Turmweg hinab zur Wegekreuzung Spinne. Hier zweigt der E3 rechts ab, während wir der Rotstrich-Markierung des Bergwanderwegs auf dem Morgenleithenweg im Wald weiter talabwärts folgen. Der Bergwanderweg führt steil hinab in das Halsbachtal und folgt dort der Jägerhäuser Straße. Dort muss man sich an der Wanderwegeverzweigung bei der Schutzhütte entscheiden: Entweder folgt man dem Naturlehrpfad (Markierung grüner Diagonalstrich) links hinauf, trifft oben wieder auf den Bergwanderweg und gelangt auf ihm via Barmersbach zurück zum Rockelmannpark oder man folgt dem Naturlehrpfad rechts durch die Tannenwälder zur Silberwäsche und von dort hinab zum Bahnhof in Antonsthal.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour24 km
Höhenunterschied740 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBahnhof Schwarzenberg; alternativer Endpunkt ist der Bahnhof Antonsthal
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterVon der sehenswerten Schwarzenberger Altstadt bringt uns der Europäische Fernwanderweg E3 hinauf zum Gipfel der Morgenleithe, deren Aussichtsturm ein prachtvolles Panorama gewährt; auf dem Internationalen Bergwanderweg gelangen wir zurück ins Schwarzwassertal. Wer den letzten Teil der Wanderung abkürzen will, notiert sich am Ausgangspunkt die Abfahrtszeiten in Antonsthal: Von dort fährt der Zug zurück nach Schwarzenberg. Die Berggaststätte auf der Morgenleithe bietet preiswerte Wanderunterkunft in Gemeinschaftsübernachtungsräumen.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:50000 mit Wanderwegen Blatt L5542 Aue oder Naturparkkarte Erzgebirge-Vogtland 1:25000 Blatt 3/4 (Landesvermessungsamt Sachsen).
MarkierungenBlauer, grüner und roter Strich und namentliche Ausschilderungen.
VerkehrsanbindungB101 »Silberstraße« Aue – Schwarzenberg – Annaberg-Buchholz und in Schwarzenberg abzweigen nach Johanngeorgenstadt. Bahnlinie Schwarzenberg – Erlabrunn – Johanngeorgenstadt.
GastronomieSchwarzenberg, Zur Morgenleithe Pollermann, Morgenleithe.
Tourismusbüro
Fremdenverkehrsamt Schwarzenberg, Oberes Tor 5, 08340 Schwarzenberg/Erzgebirge, Tel. 03774/22540, Internet: www.schwarzenberg.de
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