Über den Lehner Berg zur Gehrenspitze und durchs Puittal zurück

Eindrucksvolle und beliebte Wanderung. Die beschriebene Anstiegsroute wird allerdings wenig begangen. Sie verlangt Trittsicherheit und gute Kondition. Günstig im Sommer und im Herbst. Früher Aufbruch ist wegen der großen Hitze in der langen Steilrinne dringend anzuraten. Dort bitte unbedingt sauber gehen, damit die Bergsteiger weiter unten nicht durch Steinschlag gefährdet werden. (Autor: Siegfried Garnweidner)
Bei der Bäckerei in Gasse beginnt ein Bergweg, der gegen Nordwesten durch den Wald immer steiler ansteigt. Dann dreht er links ab und stößt im felsigen Hangwald zu einer Geröllrinne. Trittspuren schlängeln sich am Ostrand dieser Reiße steil gegen Nordwesten hinauf. In dieser unbehaglichen Rinne muss man (nicht besonders schwierig) über ein Felshindernis. Dahinter legt sich der Steilhang ein wenig zurück, und man stößt schließlich auf einen Gratrücken. Über ihn nach Westen, durch ein stark abfallendes Geröllfeld und schließlich auf einen grün bewachsenen Grat. Dann geht es über eine Grasflanke zum Gipfelkreuz hinauf.
Beim Rückweg geht man erst einmal ein paar Meter auf der Anstiegsroute hinab, biegt aber rechts ab und folgt der markierten Route nach Westen. Dabei kommt man durch das Törl, geht am Kirchl südlich vorbei und über einen langen Rücken zur Erinnerungskapelle und ins Scharnitzjoch hinunter. Im Jöchl rechts abdrehen, steil ins Puittal hinab und im Tal am Weg zunächst über ausgedehnte Weidehänge, weiter unten im Krummholz zum Puitbach hinunter. Dort rechts abzweigen und auf dem Fahrweg, später dem Wanderweg nach Süden zum Ausgangspunkt zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour11 km
Höhenunterschied1330 m
Dauer6.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktLeutasch-Gasse.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDie Gehrenspitze erfreut sich bei Wanderern großer Beliebtheit. Und weil der lange, eindrucksvolle Bergrücken nach Süden hin frei dasteht, während auf der Nordseite scharf geschnittene Wettersteinwände eine markante Kulisse bilden, hat man rundum großartige Ausblicke. Meistens wird der Berg aus dem Gaistal über Wettersteinhütte und Wangalm bestiegen. Diese Route bietet zwei Einkehrmöglichkeiten, aber kaum die Möglichkeit zu einer Rundtour. Auf der hier vorgeschlagenen Strecke kann man die Tour gut als lange, aber spannende Rundwanderung durchführen. Jausenstationen gibt es auf der Strecke allerdings nicht.
Beste Jahreszeit
KartentippUK L 31 »Werdenfelser Land«, 1:50000, Bayer. Landesvermessungsamt; Kompass Wanderkarte, 1:50000, Blatt 5; Freytag & Berndt Wanderkarte, 1:50000, Blatt 322.
MarkierungenRote Punkte und Wegtafeln.
VerkehrsanbindungLinienbusverbindung ab Bahnhof Mittenwald; mit dem Auto von Garmisch-Partenkirchen auf der Bundesstraße bis Mittenwald und ins Leutascher Tal.
GastronomieWeißes Rössl in Leutasch-Gasse.
Unterkunft
Nur im Tal möglich.
Tourismusbüro
Leutasch.
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