Über dem Dürrenwaider Tal

Bequeme Wanderung auf breiten Wegen mit schönen Aussichten, streckenweise Asphaltstraße. (Autor: Tassilo Wengel )
6 km
200 m
2.00 h
Wir folgen beim Gasthof Dürrenwaider Tal dem Wegweiser für den Rundwanderweg Nr. 8 und gehen auf dem Fußweg neben der Landstraße bis Neumühle. Beim Wegweiser Rundwanderweg Nr. 8 Steinbach 3 km biegen wir nach links und gehen die Asphaltstraße aufwärts.
An der Gabelung folgen wir der Kurve nach rechts und verlassen dann die Asphaltstraße nach links. Es folgt ein Wiesenweg mit schönen Aussichten über Großenreuth auf die Hügellandschaft mit Waldflecken und Feldern.
An der folgenden Kreuzung halten wir uns rechts (Wegweiser Rundwanderweg Nr. 8 Steinbach 1,5 km) und wandern auf der schönen Hochfläche Langer Bühl weiter Richtung Steinbach. An der Wasserwarte mit Aussichtspavillon vorbei gehend nähern wir uns den ersten Häusern von Steinbach, einem Dorf mit alter Geschichte (1 Std.). Erstmals am 6. Juni 1410 in einer Urkunde erwähnt, gehörte es bis 1430 den Grafen von Orlamünde zu Lichtenberg. Preußisch war das Dorf von 1792 bis 1807, danach stand es bis 1810 unter französischer Verwaltung. Ein verheerender Brand vernichtete 1890 einen großen Teil der Gebäude, davon 48 Wohnhäuser, mehrere Scheunen und Nebengebäude. Unser Wanderweg mündet in die Dorfstraße, hier wenden wir uns nach rechts und verlassen Steinbach über die Straße Burgring.
Auf einem Schotterweg wandern wir zwischen Wiesen, kommen an einer Art Streuobstwiese mit Gebüschen von Schlehen und Rotdorn vorbei und nähern uns abwärts wandernd dem Wald. Unser Weg führt nun auf breitem Waldweg abwärts nach Neumühle, dort wenden wir uns auf der Landstraße nach rechts und gehen auf dem Fußweg neben der Straße zurück nach Dürrenwaid (2 Std.).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour6 km
Höhenunterschied200 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktDürrenwaid, Gasthof Dürrenwaider Tal.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDie Höhen über dem Dürrenwaider Tal bieten mit ihrem schönen Panorama und den breiten Wanderwegen beste Voraussetzungen für genussvolles Wandern.
Beste Jahreszeit
KartentippFritsch Wanderkarte Nr. 51 Naturpark Frankenwald, Maßstab 1:50000.
MarkierungenRundwanderweg Nr. 8.
VerkehrsanbindungAutobahn A9, Ausfahrt Naila, über Naila, Marxgrün, Geroldsgrün. Busverbindung mit Hof, Bad Steben.
GastronomieDürrenwaid: Gasthof-Pension Dürrenwaider Tal, Dürrenwaid 19; Steinbach: Gaststätte Goller, Dorfstraße 20.
Tipps
Der Ort Dürrenwaid. Am Eingang ins romantische Dürrenwaider Tal liegt der Ort Dürrenwaid-Silberstein in einer Höhe zwischen 500 und 700m. Erstmals 1477 urkundlich erwähnt, als Gold, Silber und Blei gefunden wurde und man das Bergwerk Auf der dürren Waide eröffnete. Ab 1727 entwickelte sich neben Bergbau, Holz- und Kohlehandel auch der Schieferbergbau. Auf dem Grundstück Schwarzer Mohr, wo vor 200 Jahren noch Silbererz gefördert wurde, baute man 1968 die Christuskirche. Idyllisch am Berghang gelegen, hat sie eine Turmhöhe von 27m, 3 Glocken und eine Orgel mit 10 Registern.
Unterkunft
Dürrenwaid: Gasthof-Pension Dürrenwaider Tal, Tel. 09267/547, Fax 09267/8226.
Tourismusbüro
Fremdenverkehrsverein Dürrenwaid/Silberstein, Silberstein 118, 95179 Geroldsgrün, Tel. 09267/528, Fax 09268/1021.
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