Über das Kalte Feld

Rundwanderung mit zwei kurzen, steilen Anstiegen zu Beginn, anschließend bequem; Albvereinshaus auf Wacholderheide. (Autor: Ute und Peter Freier)
11 km
410 m
3.00 h
Von der Friedhofkapelle – sehenswert wegen einer Pietà – in Lauterstein-Nenningen gehen Sie auf der Ortsdurchfahrt zur Kirche, wenden sich nach links (Markierung: blauer Balken, Kaltes Feld) und steigen an zum Ortsrand und am Hang des Galgenbergs zu einer Wacholderheide. An deren unterem Rand scharf nach rechts (Ausschilderung: Galgenberg) zu einem Feldkreuz auf dem Galgenberg (30 Min.), einem schönen Aussichtspunkt.
Entlang der Hangkante gelangen Sie in einen Sattel zwischen dem Galgenberg und dem Bergrücken Kaltes Feld. Wo der Wirtschaftsweg rechts abschwenkt, gehen Sie geradeaus weiter (blauer Balken) und steigen am bewaldeten Südhang des Kalten Felds recht steil an zu einem Wirtschaftsweg, dem Sie nach links folgen, den Sie aber nach 30 m wieder nach links verlassen (blauer Balken, Franz-Keller-Haus). Dieser Waldweg mündet auf der Hochfläche in einen Fahrweg ein, der auf eine Wacholderheide mit mehreren Grillstellen und zum Franz-Keller-Haus führt (781 m; 1:30 Std.), einem Wanderheim des Schwäbischen Albvereins.
In westlicher Richtung (rotes Kreuz, Reiterles Kapelle) gelangen Sie an die Hangkante, halten sich links und stoßen auf einen quer laufenden Schotterweg, der bergab führt zu einer Wegkreuzung. Nach rechts steigen Sie in einen Sattel ab, in dem die winzige Reiterles Kapelle steht (2 Std.).
Ein Bauer namens Reuter errichtete die Kapelle im Jahr 1621 in Erfüllung eines Gelübdes. Der Sage nach soll er hier eines Nachts dem Geist eines wilden Reiters nur mit knapper Not entkommen sein.
Auf dem Passsträßchen wenden Sie sich nach links in Richtung Nenningen und steigen nach wenigen Metern rechts an (blauer Punkt, Winzingen) auf einem asphaltierten Weg. Nach 500 m halten Sie sich an drei kurz aufeinander folgenden Weggabelungen jeweils links – an der zweiten Gabelung nicht der Markierung folgen! – und steigen im Christental wenige hundert Meter weit ab (keine Markierung) zu einer weiteren Gabelung. Sie halten sich rechts auf halber Höhe des Talhangs, gehen an einer Fahrwegkreuzung geradeaus und passieren ausgangs des Tals eine Gaststätte.
Von hier führt ein Sträßchen hinunter nach Lauterstein-Nenningen, wo Sie an der Grundschule rechts abbiegen und zum Friedhof zurückkehren.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour11 km
Höhenunterschied410 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktNenningen, Ortsteil von Lauterstein.
EndpunktWie Ausgangspunkt.
Tourencharakter»Kaltes Feld« heißt das Bergplateau, das nur noch am Furtlepass mit der Albhochfläche verbunden ist. Segelflieger, Wanderer und Wintersportler schätzen gleichermaßen diese Hochfläche, von der sich weite Blicke ins Albvorland bieten.
Beste Jahreszeit
KartentippLVA B-W-Freizeitkarte 521 (Göppingen), 1 : 50 000.
MarkierungenBlauer Balken, rotes Kreuz, blauer Punkt; letzter Abschnitt ohne Markierung.
VerkehrsanbindungB 10, Göppingen–Ulm, nach Süßen und B 466 über Donzdorf nach Lauterstein-Nenningen; Parkplatz am Ortsbeginn bei der Friedhofskapelle.
GastronomieGaststätte in Nenningen; Albvereins-Wanderheim Franz-Keller-Haus (Sa/So und feiertags); Landgasthof Heldenberg (Ruhetag Di).
Unterkunft
Bei Nenningen Landgasthof Heldenberg (Tel. 07332/66 61); AV-Wanderheim Franz-Keller-Haus (nur nach Voranmeldung, Tel. 07171/8 20 13).
Tourismusbüro
Stadtverwaltung, 73111 Lauterstein, Tel. 0 73 32/96 69-0, Fax 96 69 27, Internet www.lauterstein.de.

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