Trip zur Fädnerspitze, 2788 m

Bescheidene Bergtour mit großartigem Silvrettablick - Bis auf ein kurzes Stück am Gipfelgrat ist die Wanderung leicht. Auf ein paar Meter am Grat braucht man allerdings Trittsicherheit und Schwindelfreiheit (I). Die gesamte Route ist deutlich mit roten Zeichen markiert. (Autor: Siegfried Garnweidner)
3 km
966 m
4.00 h
Vom Parkplatz und der Bushaltestelle am Zeinisjoch wandert man auf dem Wanderweg ein Stück gegen Nordosten und dann gegen Osten dahin. Er quert die steilen Grashänge mit dem Namen Wang und einige Wassergräben unter den Weidehängen der Verwallalpe, die sich von den Fluhspitzen herabziehen. Im weiteren Verlauf schwenkt der Bergweg etwas nach rechts und hält auf den langen Gipfelgrat zu. Nun recht steil über den Kamm und direkt auf einen glatten Felsen zu. In einem Felsspalt findet man gute Tritte und so überwindet man diese kurze, aber für Ungeübte doch etwas kritische Stelle, geht am Steig im Großen und Ganzen auf der Südseite des Grats gegen Osten weiter, bis man am Gipfel ankommt. Zurück geht es exakt auf der Anstiegsroute.

Dauer - ges. 41/2 Std. Zeinisjochhaus – Fädnerspitze 23/4 Std., Fädnerspitze – Zeinisjochhaus 13/4 Std.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour3 km
Höhenunterschied966 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktZeinisjochhaus am Stausee Kops, 1822 m
TourencharakterIm Winter ist die Fädnerspitze ein beliebtes, wenn auch nicht ganz schneesicheres Skitourenziel, das meist über das Schönverwalltal und das Ochsental – mit Stützpunkt auf der Heilbronner Hütte – bestiegen wird. Kürzer wäre die Route direkt vom Zeinisjoch aus, was im Winter wegen erheblicher Lawinengefahr meist ausscheidet. Im Sommer dagegen gibt sich dieser Anstieg ungefährlich. Er führt hoch über dem Stausee Kops den Berg hinauf und gewährt eindrucksvolle Blicke in die Silvretta- und Samnaungruppe. Die Route steigt vom Zeinisjochhaus nahezu geradewegs zum Gipfel an und ist kaum zu verfehlen. Das Gelände hoch über der Waldgrenze gibt sich allerdings eher etwas trist – oder sagen wir besser »von herber Schönheit«.
Beste Jahreszeit
KartentippLandeskarte der Schweiz, 1 - 50000, Blatt 5017 (Unterengadin), oder KompassWanderkarte, 1:50000, Blatt 41 (Silvretta– Verwallgruppe)
VerkehrsanbindungVon Bludenz mit Bus oder Pkw durch das Montafon über die Bielerhöhe oder von Landeck durch das Paznauntal über Galtür zum Stausee Kops
GastronomieZeinisjochhaus am Ausgangspunkt
Tipps
Auch bei Wechselhaftem Wetter Weil die Route so gut markiert und das Gelände übersichtlich ist, kann man diese Wanderung auch dann riskieren, wenn das Wetter nicht unter absolutem Hochdruckeinfluss steht. Auf die schöne Aussicht wird man dann allerdings verzichten müssen. Nur bei Nebel bleibt man besser unten und auch bei Gewitterstimmung muss man ja nicht gerade aufbrechen, auch wenn Blitz und Donner unter den Fluhspitzen ein eindrucksvolles Schauspiel bieten.
Höchster Punkt
Fädnerspitze, 2788 m
Unterkunft
Zeinisjochhaus am Ausgangspunkt
Tourismusbüro
Galtür, Tel.: 0043/(0)5443/8521; Internet: www.galtuer.com
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