Schnappenkirche und Staudacher Alm

Leichte und gut begehbare Bergwanderwege. Der Abstieg von der Staudacher Alm erfolgt zum Teil auf Almfahrweg. Die gesamte Runde ist ideal für Nichtschwindelfreie, da keine ausgesetzten Stellen.
Vom oberen Ende des Parkplatzes in Marquartstein folgen wir zunächst für einige Minuten einem Ziehweg. Bei der Wegverzweigung halten wir uns links an die Ausschilderung »Schnappenberg«. Bald treffen wir auf eine Forststraße. Kurz weiter auf dieser, dann links ab, wo wir bald auf eine weitere Wegverzweigung stoßen. Dort rechts und nun in weitem Bogen durch Wald auf gut begehbarem, breitem Weg hinauf zur Schnappenkirche.
Anschließend gehen wir wenige Meter zurück und rechts auf den Wanderweg, der zunächst leicht ansteigend, dann überwiegend eben durch Wald hinüber zur urgemütlichen, einfach bewirtschafteten Staudacher Alm führt. Auf diesem Abschnitt ließe es sich ebenfalls gut rasten (Sitzbank), falls wir einem Picknick in der Natur den Vorzug geben wollen.
Von der Alm folgen wir dem Sträßchen (Markierungsnummer 5) in nördlicher Richtung, bis wir auf eine größere Forststraße treffen. Kurz auf dieser weiter talwärts, bis links ein Ziehweg abzweigt, der uns durch Wald entlang dem Alplbach hinunter nach Staudach-Egerndach (Holzlagerplatz) bringt. Von dort führt ein Wanderweg immer am Fuß des Berges entlang zurück nach Marquartstein, wobei wir uns an den Ausschilderungen »Achentalweg« und »Hochgern« orientieren.
Abstiegsvariante Ein steiler, aber gut begehbarer Steig führt von der Schnappenkirche über viele Stufen durch Wald direkt hinab nach Staudach-Egerndach. Ein Teil dieses Wegs ist als Naturlehrpfad (Thema Laub- und Nadelhölzer sowie die seltene Eibe) angelegt und mündet am Bergfuß beim bereits erwähnten Holzlagerplatz.

Dauer:

Anstieg zur Schnappenkirche 11/2 Std. Weiterweg zur Staudacher Alm

3/4 Std., Abstieg nach Staudach 1 Std.; insgesamt

31/4 Std.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour13 km
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
TourencharakterHoch über Marquartstein blitzt bei schönem Wetter ein kleiner weißer Fleck aus dem dichten Wald heraus: die Schnappenkirche. Der Sage nach hat an diesem Ort der Burgherr Marquart II. sein Ende gefunden, worauf ihm seine Gemahlin eine Kapelle erbauen ließ. Das heutige Wallfahrtskirchlein stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde nach der überstandenen Pest errichtet. Von dort oben hat man einen herrlichen Blick auf den Chiemsee – Grund genug, um hinaufzuwandern. Und nicht weit davon liegt auch noch die idyllische Staudacher Alm, die für Verköstigung sorgt.
Beste Jahreszeit
KartentippTopographische Karte 1:50 000, Chiemsee – Chiemgauer Alpen (BLVA).
VerkehrsanbindungSalzburger Autobahn bis Ausfahrt Bernau oder Grabenstätt, weiter nach Marquartstein, in Ortsmitte links hoch, vorbei an der Schlossgaststätte, zum großen Waldparkplatz.
GastronomieDie Staudacher Alm ist von Mitte Mai bis Mitte Oktober einfach bewirtschaftet. Gasthäuser in Marquartstein.
Tipps
Und nach der Tour: In Unterwössen befindet sich der idyllische kleine Unterwössener See mit Badeanstalt und Gasthaus. Bademöglichkeiten bestehen auch in Staudach und Marquartstein.
Höchster Punkt
Schnappenkirche, 1100 m; Staudacher Alm, 1150 m.
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