Rundwanderung auf die Schöttelkarspitze

Abwechslungsreiche Rundtour mit steilem Anstieg und relativ flachem, dafür aber langem Abstieg. Krün – Seinskopf – Schöttelkarspitze – Soiernhäuser – Fischbachalm – Krün (Autor: Michael Pröttel)
18 km
1200 m
6.00 h
Vom Parkplatz geht man ein Stück zurück zur Soiernstraße, wendet sich nach links und überquert bald darauf die Isar. Vor einer Wandertafel folgt man kurz links dem Forstweg, um ihn nach wenigen Metern nach rechts bergan zu verlassen (Schild »Schöttelkarspitze«). Der Fußweg verläuft zunächst parallel oberhalb der Forststraße, wird dann aber steiler und gabelt sich. Wir wandern halblinks und stoßen auf einen Forstweg, dem man ein Stück nach links folgt. Bald darauf geht es nach links in einen schmaleren Fahrweg und an einer Gabelung geradeaus weiter. Der Fahrweg wird langsam zum Fußweg und quert nach Süden zum Aussichtspunkt am Schwarzkopf (40 Min., 1100m). Von hier spazieren wir zunächst gemächlich bergan, bis der Weg an einem Murkegel deutlich steiler wird. Der wieder flachere Weg quert ein Stück in Richtung Nordosten. An der nächsten Gabelung gehen wir rechts bergan (nicht geradeaus Richtung Herzogsteig!) und wieder steiler bergan. Über einen Latschenrücken erreicht man den ersten freien Wiesensattel,. Hier lohnt sich links der kurze Abstecher zum Seinskopf (2 Std.). Danach geht man wieder zum Sattel und wendet sich nach links. Der Weg quert nun in Richtung Soiernspitze. Hier muss man aufpassen: Kurz bevor man eine Erosionsrinne erreicht, zweigt der Weg halblinks ab und führt als schlechterer Steig auf das Feldernkreuz. An der dortigen Weggabelung geht man wieder links, steigt kurz ein Stück zu einem Sattel bergab und quert nun flach auf die Nordseite der Schöttelkarspitze. Hier stößt man auf einen breiteren Weg und folgt diesem bis zum breiten Gipfel (3:40 Std., 2049 m).
Vom Gipfel folgen wir den Serpentinen hinab nach Norden zu einem Sattel und wenden uns hier nach rechts. Der kurzzeitig etwas erodierte Weg wird bald immer breiter und führt in angenehmem Gefälle zum Soiernhaus (4:20 Std.). An der Terrasse folgen wir dem Schild »Lakaiensteig« zu einem weiter bergab führenden Fußweg. Nach wenigen Minuten zweigt von diesem der zum Teil etwas ausgesetzte Lakaiensteig ab. Zunächst geht es etwas bergab, dann wieder bergauf und im weiteren Verlauf in etwa derselben Höhe immer in Richtung Norden. In lichtem Wald erreicht man schließlich die Fischbachalm (5 Std.), wo man auf eine breite Forststraße trifft. Dieser folgen wir nach links zurück zum Ausgangspunkt (6 Std.).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour18 km
Höhenunterschied1200 m
Dauer6.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktWanderparkplatz bei der Soiernstraße in Krün.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDass sich in der Soierngruppe auch der bayerische Adel wohl fühlte, davon zeugt der beim Abstieg zu passierende »Lakaiensteig«: Während sich König Ludwig samt Anhang zu Pferd zu den Soiernhäusern tragen ließ, musste die Dienerschaft den anstrengenderen, aber direkteren Zustieg nehmen.
Beste Jahreszeit
KartentippWK 323 »Karwendel – Mittenwald«, 1:50 000, Freytag & Berndt.
MarkierungenRote Punkte.
VerkehrsanbindungÜber die A 95 nach Garmisch und auf der B 2 weiter Richtung Mittenwald. Der Beschilderung »Krün« folgend bis kurz vor die Ortsmitte. Hier vor Kirche rechts in die Soiernstraße bis zu einer Gabelung. Von dort ausgeschildert zum Wanderparkplatz.
GastronomieSoiernhaus (DAV), Tel. 0171/5 46 58 58, Mitte Mai bis Mitte Oktober bewirtschaftet.
Tourismusbüro
Krün.

Lust bekommen? Noch mehr Touren finden Sie in unserem Buchtipp:

Michael Pröttel

Karwendel und Wetterstein

Glasklare Bergseen, idyllische Almen, imposante Gebirgsmassive. Im Wettersteingebirge und im Karwendel finden sich einzigartige Wanderziele.

Jetzt bestellen
Mehr zum Thema