Rundwanderung auf den Schildenstein

Abwechslungsreiche Berg- wanderung auf zumeist guten Wegen und mit angenehmen Steigungen (Autor: Michael Pröttel)
6 km
800 m
5.00 h
Vom Parkplatz aus geht man u¨ber eine Bru¨cke und folgt geradeaus dem breiten Fahrweg in Richtung »Siebenhu¨t- ten«. Nach etwa 300 Metern biegt man nach rechts von dem brei- ten Weg ab und folgt dem Schild in Richtung »Gaißalm – Schil- denstein«. Zuerst noch flach, dann in angenehmer Steigung geht es durch den scho¨nen Bergmischwald ohne Orientierungspro- bleme zu den freien Wiesenfla¨chen der Gaißalm hinauf. Hier hat man zum ersten Mal einen freien Blick auf das Gipfelkreuz des Schildensteins. Kurz hinter der unbewirtschafteten Gaißalm muss man aufpassen. Man folgt hier nicht dem breiteren Fahr- weg in Richtung Ko¨nigsalm, sondern zweigt nach links in einen ansteigenden Fußweg ab (Wegweiser etwas oberhalb an Baum). Es geht noch einmal durch den Wald und dann ein la¨ngeres Stu¨ck am Waldrand oberhalb der großen Wiesenha¨nge der Ko¨- nigsalm entlang. Am Graseck sto¨ßt der von der Ko¨nigsalm kom- mende Fußweg hinzu. Es geht noch ein Stu¨ck geradeaus weiter, dann taucht unser Anstieg wieder in den Wald ein und wendet sich nach Su¨den. Im zunehmend lichter werdendem Bergwald geht es in angenehmen Kehren stetig bergan, bis man den klei- nen Sattel des sogenannten »Schanzl« erreicht, von wo man den Gipfel auch schon links von sich liegen sieht. Der Weg fu¨hrt nun leicht absteigend nach links und zu einer Gabelung, an der man nach links dem Schild »Schildenstein« folgt. Es geht nach eine Latschengasse und den letzten hochsta¨mmigen Ba¨umen zuletzt schattenlos die kurze Gipfelflanke zum ho¨chsten Punkt (1613 m) hinauf.Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg. Variante Trittsichere und schwindelfreie Wanderer ko¨n- nen auch u¨ber die Wolfsschlucht zum Ausgangspunkt zu- ru¨ckkehren. Hierzu wendet man sich am letzten Wegwei- ser nach links Richtung Halserspitze. Man folgt nun dem breiten Gebirgskamm nach Osten und zweigt dann nach einem knappen Kilometer an der na¨chsten Gabelung nach links ab (das Schild »Wolfsschlucht« befindet sich auf der Ru¨ckseite des dortigen Baumes). Zuna¨chst noch auf gu- tem Weg geht es nun wieder in Waldgela¨nde hinein, bevor der etwas heikle Abstieg u¨ber wieder freie Ha¨nge in die Wolfsschlucht folgt. Besonders erodierte Passagen werden mit Drahtseilen erleichtert. Im Talboden angekommen folgt man nun immer dem deutlichen Weg, der zuerst ent- lang des Baches, dann oberhalb davon u¨ber die Oberhofer Alm zur kleinen Wirtschaft Siebenhu¨tten (Dienstag Ruhetag) fu¨hrt. Von dort geht es auf einem breiten Fahrweg immer am Bach entlang zum Ausgangspunkt zuru¨ck.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour6 km
Höhenunterschied800 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBushaltestelle »Siebenhu¨tten«
Endpunkt Bushaltestelle »Siebenhu¨tten«
Tourencharakter Scho¨ne Wald- und Almtour auf den wenig bekannten Voralpengipfel
Beste Jahreszeit
KartentippUK L 12 »Mangfallgebirge«, 1 - 50 000, Bayerisches Landesvermessungsamt
VerkehrsanbindungVon Mu¨nchen Hbf. stu¨ndlich um XX - 10 Uhr mit der Bayerischen Oberland- bahn zum Bahnhof Tegern- see und weiter mit RVO-Bus 9556 bis zur Haltestelle »Siebenhu¨tten«. Fahrzeit 1:47 Std. Ru¨ckreise: Zuru¨ck nach Mu¨nchen ebenfalls mit Umsteigen in Tegernsee. Letzter Bus von »Sieben- hu¨tten« um 18:03 Uhr.
GastronomieUnterwegs keine Mo¨glichkeit außer bei der Variante
Tourismusbüro
Tegernseer Tal Tourismus, Hauptstraße 2, 83684 Tegernsee, Tel. 08022/927 38-0, E-Mail: info@tegernsee.com, www.tegernsee.com

Lust bekommen? Noch mehr Touren finden Sie in unserem Buchtipp:

Michael Pröttel

Die schönsten Wanderungen mit dem Bayern-Ticket

Stressfrei und umweltfreundlich ins oberbayerische Alpenvorland: Die 35 schönsten Wanderungen mit dem DB-Bayernticket präsentiert Ihnen dieser Führer.

Jetzt bestellen