Rund um Bollendorf

Unschwierige Rundwanderung. Badegelegenheit. (Autor: Helmut Dumler)
8 km
230 m
2.00 h
In Bollendorf zwischen der Sauerbrücke und dem Gasthaus Zum Sauertal nimmt man die Straße Sauerstaden talein, parallel zur Sauer. Gegenüber Haus Nr. 47 halten wir uns links von den Uferwiesen: Camping, Badeplatz. Nach einer Weile passiert man die Waldschänke und kommt zum Campingplatz Altschmiede, Mitte des 18. Jhs. ein kleines Eisenwerk samt Schmiede (30 Min.). Weiter, nun auf Distanz zur Sauer, kürzen wir den Flussbogen ab und erreichen in 20 Min. das römische »Schmittenkreuz«. Anschließend noch 5 Min. dem breiten Weg folgen, dann rechts abzweigen. Es erwartet uns das schmucke Lokal Zum Pölsenhof der Familie Maes, ehemals »Trankborn« der Pferdefuhrwerke und Warentransporte. Jetzt spaziert man auf der Landstraße 1 etwa 500 m in Richtung Bollendorf, bis die Route links in spitzem Winkel abzweigt: Nummer 38. Und schon sehen wir einen für das Tal charakteristischen, wabenzerfressenen Sandsteinturm. Ungefähr nach 50 m beschreibt der Weg einen Rechtsbogen und setzt sich im waldbesetzten Hang des Sauertales fort. Etwa 15 Min. nach der Landstraße empfängt uns lichter Laubwald. Einige Minuten mäßig bergan, später auf steingepflastertem Waldweg kurz abwärts, dann biegen wir links ab. Es vergeht noch eine Viertelstunde, ehe Bollendorf ins Blickfeld rückt. Ein Wanderparkplatz bleibt zurück. Das Waldcafé Sonnenberg lädt zur Einkehr. Auf der Straße geht es nun steil abwärts. Die 5 m hohe Mariensäule aus Sandstein erzählt vom Gelübde eines Bollendorfers für heile Rückkehr aus dem Krieg. Wir wandern weiter durch die Sonnenberg-Allee. Vor der Landstraße 1 geht es scharf links, nun auf dem Sträßchen Am Breitberg und durch Bollendorf zur Sauerbrücke.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour8 km
Höhenunterschied230 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBollendorf.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterIm milden Klima des Tals ist nichts zu spüren vom »Sibirien des Rheinlandes« auf den Eifelhöhen. Man vernimmt eher einen mediterranen Hauch der »Riviera«, wenn im Mai die Apfelbäume blühen. Seit dem Wiener Kongress 1815 ist die Sauer die natürliche Grenze zu Luxemburg, das Hitler 1940 dem Großdeutschen Moselgau zugeschlagen hatte.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:50 000, Blatt »Deutsch-Luxemburgischer Naturpark«.
MarkierungenHinweistafeln; Wegnummern 35, 38.
VerkehrsanbindungVon Trier 36 km, von Bitburg 29 km, von Echternach 8 km. Busverbindungen.
GastronomieWaldschänke; Schwimmbad; Zeltplatz Altschmiede; Pölsenhof; Waldcafé Sonnenberg; Brückenterrasse; Gasthaus Zum Sauertal; Alt Bollendorfer Stuff.
Tipps
Pölsenhof war unter den Nazis ab 1937 ein Arbeitsdienstlager für die Errichtung des Westwalles. Die Arbeitenden wurden von hier per Bus oder Lkw zur 12-Stunden-Schicht gefahren.
Unterkunft
Hotel-Restaurant Hauer, an der Sauer, Tel. 06526/92 05 00; Hotel Scheuerhof, an der Sauer, Tel. 06526/395; Hotel Burg Bollendorf, feinstes Haus, Tel. 06526/690; Café-Pension Zum Pölsenhof, am Wanderweg, Tel. 06526/84 01; Jugendherberge, Tel. 06526/200; Camping: Altschmiede, an der Sauer, Tel. 06526/375.
Tourismusbüro
Verkehrsverein, An der Brücke, 54669 Bollendorf, Tel. 06526/9 30 33.
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