Riemannhaus

Das Riemannhaus liegt in der Ramseider Scharte hoch über Saalfelden auf 2177 Meter. Bereits 1885 wurde dort eine Hütte eingeweiht, die 1902 vergrößert wurde. (Autor: Heinrich Bauregger)
6 km
1440 m
4.00 h
1 Von Saalfelden Vom Parkplatz folgen wir zunächst dem Fahrweg in Richtung Kalmbachgraben, bis rechts der ausgeschilderte Ramseider Steig (Mark.-Nr. 413) abzweigt. Durch Wald steigen wir nun zur Riemannhöhe (1173 m) an und folgen dann dem gut angelegten Steig. Wir gehen direkt auf die Felswände des Breithorns zu, bis wir auf den von Maria Alm heraufführenden Weg stoßen. Der weitere Weg verläuft wie in Route 2 beschrieben. 2 Von Maria Alm Vom Parkplatz Sanden im oberen Griesbachtal folgen wir dem gesperrten Schotterweg (Mark.-Nr. 425) weiter bis kurz vor die Talstation des Materiallifts des Riemannhauses. Dort treffen wir auf den Ramseider Steig, der von Saalfelden heraufkommt. Nun steigen wir links auf diesem Steig weiter an den Fuß des Sommersteins heran und über viele Stufen und Kehren und durch Latschenbewuchs hinauf bis zu einer Felsrippe. Auf dieser geht es in eine Felsschlucht. Mitttels einer seilgesicherten Steintreppe überwinden wir die nächsten Felsstufen und gelangen zur Ramseider Scharte und zum Riemannhaus kurz dahinter. 3 Übergang vom Kärlingerhaus Dieser Übergang stellt einen großartigen Höhenweg durch die einzigartige Felswildnis des Steinernen Meeres dar. Er wird viel begangen und ist gut markiert. Nach dem Anstieg vom Kärlingerhaus über das Baumgartl wandern wir hinauf zur Hochfläche und im Auf und Ab weiter zum Riemannhaus. 4 Übergang vom Ingolstädter Haus Der gut ausgebaute Höhenweg – der Eichstätter Weg – führt über die Karrenfelder des Steinernen Meeres. Der höchste Punkt liegt bei 2309 Meter Höhe.

Hütte

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour6 km
Höhenunterschied1440 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
TourencharakterDas Riemannhaus liegt in der Ramseider Scharte hoch über Saalfelden auf 2177 Meter. Bereits 1885 wurde dort eine Hütte eingeweiht, die 1902 vergrößert wurde. Erweiterungen erfuhr der Bau 1909 und 1977. Sein Name stammt von dem Mitbegründer der Sektion Pinzgau, Rudolf Ehrenfried Riemann aus Posen. Heute ist es ein beliebter Stützpunkt für die Überschreitung der Schönfeldspitze, Hüttenrundtouren im Steinernen Meer und für den Übergang zum Hochgang.
Hinweise
Dauer: Hütte Zeit Von Saalfelden 4 Std.; von Maria Alm (Parkplatz Sanden) 2 1/2 Std.; Übergang vom Ingolstädter bzw. Kärlingerhaus jeweils 2 1/2 Std. Schwierigkeiten Beide Zustiegswege, die unterhalb der Ramseider Scharte aufeinander treffen und dann gemeinsam weiterführen, sind gut markierte Wanderwege, im letzten Abschnitt einige gesicherte Stellen. Die Übergänge von den Nachbarhütten sind leicht und markiert, bei Nebel erfordern sie Orientierungssinn. Gipfel Zeit Vom Riemannhaus: 1 Std., Abstieg zur Hütte 3/4 Std.; insgesamt: 1 3/4 Std. Schwierigkeit Leichte Wanderung, die jedoch Trittsicherheit voraussetzt.
KartentippTopogr. Karte 1 : 50 000 Berchtesgadener Alpen (LVG).
GastronomieWeitere Hütten Kronreithof, 992 m (privat, von Mitte Mai bis Mitte Oktober und von Dezember bis März bewirtschaftet; Kinderspielplatz; Tel. 0043/6584/74360). Oberhalb von Maria Alm gelegener Berggasthof; von Maria Alm (Ortsmitte) auf Wanderweg in 1 Std. zu erreichen.
Tipps
Auf dem Weg über die Steinalm passieren wir die letzte Einsiedelei im Alpenraum. Der Einsiedler gibt selbst Getränke aus und verkauft Postkarten. Eine Übersichtstafel erzählt die Geschichte dieser Klause.
Informationen
Der Hüttengipfel Breithorn, 2504 m: Vom Riemannhaus folgt man erst dem Eichstätter Weg (Mark.-Nr. 428), der Riemannhaus und Ingolstädter Haus verbindet. Nach einer Einsenkung trifft man bald auf eine Wegverzweigung. Dort halten wir uns links und folgen dem Steig, der gut bezeichnet durch die Felsblöcke führt. Im Zickzackkurs steigen wir nun über gestufte Felsschichten hinauf bis zum leicht erreichbaren Gipfel.
Höchster Punkt
Riemannhaus, 2177 m; Breithorn, 2504 m.
Unterkunft
Riemannhaus, 2177 m (AV-Haus, Kat. I, 20 Betten, 100 Lager, 20 Notlager, Pfingsten sowie von Mitte Juni bis Anfang Oktober bewirtschaftet; Tel. 0043/664/ 2110337 oder 06582/73300).

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