Wandern auf dem Rheinsteig

Rheinsteig Etappe 16 - Von Rengsdorf nach Leutesdorf

Auch der Westerwald ist ein reizvolles Wanderrevier. An seiner Südwestflanke streift der Rheinsteig das Gebiet und führt im Auf und Ab mit schönen Aussichtspunkten durch die Landschaft. (Autor: Tassilo Wengel)
19 km
610 m
5.00 h
Von der Westerwaldstraße am Rathaus in Rengsdorf gehen wir die Gebückstraße in Richtung Feibad und treffen auf einen Pavillon. Unterhalb des Pavillons finden wir die Markierung des Rheinsteigs, dem wir in das Völkerwiesenbachtal folgen und zum Freibad. Der Rheinsteig führt uns über den Völkerwiesenbach und in Serpentinen aufwärts zur Kapelle St. Castor.

Von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt

Dort wenden wir uns nach rechts und durchqueren eine Grünanlage mit Bänken. Bald treffen wir auf den 700 m langen Römergraben, der uns zum Aussichtspunkt Schauinsland mit Schutzhütte führt. Von der Schutzhütte wandern wir in das Laubachtal, gelangen zum Aussichtspunkt Almblick und erreichen im Wiedtal die Laubachsmühle. Wir bleiben auf der Straßenseite und schwenken nach links auf einen Pfad ein, der im Wald steil aufwärts führt. Bei einem Pavillon schwenken wir nach rechts und kommen zu einem kleinen Rastplatz. Auf einigen Stufen gelangen wir zu einem Pfad, dem wir in Serpentinen aufwärts zu einem Aussichtspunkt folgen. Hier bietet sich ein schöner Blick auf die Burg Altwied, zu der wir nun abwärts gehen.

Den Ort Altwied erreichen wir am Friedhof, von dem in wenigen Schritten der Parkplatz vor der Burgruine erreicht ist. Hier überqueren wir die Wied auf einer Brücke, gelangen in das Tal des Moorbaches und wandern auf der anderen Seite des Baches wieder aufwärts. Wir überqueren die Kreisstraße 110 und folgen dem Rheinsteig (Wegweiser »Monrepos Skihütte«) in das Aubachtal. Dort überqueren wir den Bach, gehen aufwärts zum Waldrand und wandern durch einen Hohlweg abwärts zum Reichelbach.

Durch das Bubachtal nach Feldkirchen

Nachdem wir den Bach überquert haben, wandern wir auf einem breiten Waldweg zu einem Pavillon, gelangen über eine Wiese zu einer Bank und erreichen über Streuobstwiesen das Tal des Buchbaches. Hier überqueren wir eine Asphaltstraße, wandern aufwärts und schwenken dann nach rechts. Nun steuern wir auf eine weiße Schutzhütte zu und folgen dem Rheinsteig abwärts in das Kehlbachtal und erreichen bald Feldkirchen.

Über Wolfgang-Borchert-Straße, Hüllenberger Straße und Burgweg gelangen wir zur Bormark und weiter zur Laygasse. Ihr folgend schwenken wir nach rechts und gehen in der Rheinheldenstraße bis zum Haus mit der Nummer 15. Dort erwartet uns ein Pfad, auf dem wir zum Hüllenberger Stolperstein gelangen. Von diesem Aussichtspunkt bietet sich ein schöner Blick auf die Halbinsel Namedyer Werth bei Andernach.

Nun wandern wir mit der Markierung des Rheinsteigs weiter auf dem Schoppenweg, gehen auf einem Pfad abwärts am Wingertshäusje oberhalb von Leutesdorf vorbei und erreichen schließlich über Serpentinen eine Asphaltstraße. Da wir diese Etappe in Leutesdorf beenden wollen, verlassen wir den Rheinsteig auf einem asphaltierten Weg nach links, gehen durch die Unterführung der B 42 und erreichen über die August-Bungert-Allee den Bahnhof in Leutesdorf.

Rheinsteig Etappe 15 - Von Sayn nach Rengsdorf
Rheinsteig Etappe 17 - Von Leutesdorf nach Rheinbrohl

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour19 km
Höhenunterschied610 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktRathaus in Rengsdorf.
EndpunktBahnhof Leutesdorf.
TourencharakterStreckenwanderung, vorwiegend auf Wald- und Wiesenwegen. 
Beste Jahreszeit
KartentippRheinsteig, topo- grafische Freizeitkarte, Maßstab 1:50000.
MarkierungenRheinsteig-Zeichen.
VerkehrsanbindungA 3 bis Anschlussstelle Neuwied, auf B 256 über Neuwied nach Rengsdorf; Bahnstation. Busverbindung mit Neuwied.
GastronomieLaubachsmühle im Wiedtal, Altwied: Burgschänke.
Tipps
Das Naturschutzgebiet. Langenbergskopf bei Leutesdorf Die steilen Südhänge des Rheintales mit ihren wasserdurchlässigen und Wärme speichernden Schieferböden zeichnen sich durch Wärme und Trockenheit aus – ideale Bedingungen für zahlreiche Pflanzen, die ihre Heimat in südeuropäischen Steppen haben. Wo es keine Weinberge gibt, konnten sich Reste einer Steppenflora erhalten und Pflanzenarten wie Küchenschelle, Graslilie, Diptam, Hungerblümchen oder Felsenbirne ansiedeln. Burg Altwied Über dem schmucken Dorf Altwied erhebt sich die Ruine der gleichnamigen Burg, die Metfried Graf im Engersgau 1125 errichten ließ. Ab dem gleichen Jahrhundert entwickelte sich in ihrem Schutz die Siedlung Altwied. Obwohl die Burg nie zerstört wurde, verfiel sie allmählich, als die Grafen zu Wied ab 1653 ihre Residenz von Altwied nach Neuwied verlegten. Altwied ist mit seinen schönen Fachwerkhäusern und der spätgotischen Dorfkirche ein
Unterkunft
Leutesdorf: Brombeerschenke, Hof Haselberg, Tel. 02631/71242.
Tourismusbüro
Touristinformation Rengsdorf, Westerwaldstraße 32–34, 56579 Rengsdorf, Tel. 02634/6119, Fax 6179, E-Mail: tourist@rengsdorf.de, Internet: kurortrengsdorf.de.

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