Peter-Wiechenthaler-Hütte

Die Peter-Wiechenthaler-Hütte der Alpenvereinssektion Saalfelden steht auf einem Vorgipfel des Persailhorns, dem Kienalkopf. (Autor: Heinrich Bauregger)
4 km
920 m
3.00 h
1 Von Saalfelden über Kienberg Vom Parkplatz zunächst bergwärts über eine kleine Brücke, dann nach wenigen Minuten links über einen Steg (große Infotafel) und jenseits rechts weiter. Bald in Kehren durch Wald höher und dem markierten Wanderweg (Mark.-Nr. 412) folgend hinauf zu einer Wegverzweigung. Links führt der anspruchsvollere Jagasteig zur Hütte, rechts der leichtere Zustieg über latschenbewachsene Felsabsätze hinauf zur Peter-Wiechenthaler-Hütte. 2 Über Einsiedelei und Steinalm Vom Parkplatz führt ein ausgeschilderter Steig direkt zur Einsiedelei hinauf (ausgeschilderter Abkürzungsweg: Lehrwanderweg »Steinalpe«). Dort folgt man dann rechts dem gesicherten Fuchssteig (Trittsicherheit erforderlich) hinauf zu einer Scharte, anschließend einem Kamm entlang zu den gewellten Böden der Steinalm. Jenseits davon beginnt ein ausgeschilderter Steig (Mark.-Nr. 412C), der zunächst durch einen bewaldeten Graben hinaufführt, dann auf der Südseite des Persailhorns über einen stark schotterigen Graben und durch Latschen etwas anstrengend hinüber zur Peter-Wiechenthaler-Hütte.

Hütte

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour4 km
Höhenunterschied920 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
TourencharakterDie im Jahre 1926 eingeweihte und in den Jahren 1990/91 erweiterte Hütte bietet eine herrliche Aussicht auf die Leoganger Steinberge und ist eine der gemütlichsten Hütten in den Berchtesgadener Alpen. Benannt ist sie nach seinem Erbauer, dem Maurermeister Peter Wiechenthaler.
Hinweise
Dauer: Hütte Zeit Von Saalfelden über den Kienberg: 3 1/2 Std.; von Saalfelden über die Steinalm: 4 Std. Schwierigkeit Der Anstieg über den Kienberg (das ist der Normalweg) erfolgt auf leichtem Bergwanderweg, der Übergang von der Steinalm erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Gipfel Zeit Von der Peter-Wiechenthaler-Hütte: 2 Std., Abstieg zur Hütte: 1 1/2 Std.; insgesamt: 3 1/2 Std. Schwierigkeit Klettersteig. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich.
KartentippTopogr. Karte 1 : 50 000 Berchtesgadener Alpen (LVG).
Informationen
Der Hüttengipfel Persailhorn, 2347 m: Das Persailhorn ist kein einfacher Berg, selbst die Normalroute erfordert bergsteigerisches Können und vor allem Schwindelfreiheit, denn dort oben gibt es sehr ausgesetzte Stellen. Von der Hütte auf dem rot bezeichneten Bergsteig über eine Gratschneide direkt auf den Gipfelaufbau des Persailhorns zu. Nach einer Dreiviertelstunde verzweigt sich der Weg (Wegweiser): Links geht es zum Einstieg des Wildenthalsteigs in der Nordflanke (rechts zum Südwand-Klettersteig). Noch ein kurzes Stück Weg weiter, dann beginnt rechts bei einem begrasten Felssporn das Geländerseil, das fast durchgehend zum Gipfel führt (Gipfelkreuz und Gipfelbuch). Die Rückkehr kann man über den Südwandsteig beschreiten, der mit mehreren Metallleitern und Seilsicherungen ausgestattet ist.
Höchster Punkt
Peter-Wiechenthaler-Hütte, 1707 m; Persailhorn, 2347 m.
Unterkunft
Peter-Wiechenthaler-Hütte, 1707 m (AV-Hütte, Kat. I, 14 Betten, 40 Lager, von Ende Mai bis Ende September bewirtschaftet, im Mai und im Oktober bei schönem Wetter an den Wochenenden, Winterraum mit 6 Lagern/AV-Schloss; Tel. 0043/6582/73489).

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