Parseierspitze, 3036 m

Als höchster Berg der Nördlichen Kalkalpen wird die Parseierspitze gelegentlich gefeiert. Aber das hieße, die nördlichen Schweizer Kalkberge zu ignorieren, die ja schließlich auch in den Alpen und auch auf ihrer Nordseite liegen und teilweise deutlich höher sind. (Autor: Richard Goedeke)
7 km
2150 m
4.00 h
Auf dem Steig in vielen Zickzacks durch die schrofige, steinschlagträchtige Flanke hinauf auf den Gatschkopf (2945 m) und über seinen Westgrat hinab zur Patrolscharte (2846 m).
Hinab auf den Rest des Grinner Ferners, diesen queren zur Südostflanke der Parseierspitze. Links eine von rechts herabziehende Rinne empor, weiter oben den Steigspuren und Markierungen folgend nach links und gerade zum Gipfel.

Hochtour
3000er Gipfeltour

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour7 km
Höhenunterschied2150 m
Dauer4.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktGrins
EndpunktParseierspitze
TourencharakterDass die Parseierspitze trotz ihrer weichen, rasch erodierenden Fleckenmergel als höchster Berg ringsum stehen geblieben ist, das verdankt sie ihrer Kappe aus hartem Aptychenkalk, der den weichen Bergsockel vor rascher Abtragung schützt. Die erste Ersteigung gelang J. A. Specht und Sieß im Jahr 1869.
Hinweise
Siehe Tour 58 in Karte.
KartentippAV-Karte 1 - 25000, Blatt 3/3 Lechtaler Alpen, Parseier Spitze.
VerkehrsanbindungVon Landeck nach Grins (1000 m).
GastronomieVom Schwimmbad (1080 m, P) Steig über Wildbad, Steiniger Boden und Gasillboden über zahlreiche Kehren hinauf zur Augsburger Hütte (2289 m; DAV Augsburg, 70 Schlafplätze, bew. von Juli–Sept., Tel. 0043/664/ 950 21 65).
Tipps
Aussicht. Im Süden die Ötztaler Alpen, im Südwesten Verwall und Silvretta.
Informationen
Schwierigkeit. PD (wenig schwierig) – mit Kletterei bis II (mäßig). Mühen: Zur Hütte 1200 mH (4 Std.), Gipfelaufstieg 950 mH (3 Std.). Gefahren: Am Gipfelaufbau können weiter oben Steigende jene weiter unten schnell mit Steinschlag bedrohen, deshalb wirkt hier ein Helm gesundheitsfördernd. Am Grinner Ferner spät im Jahr Blankeis. Vom Aufstieg ab Augsburger Hütte direkt durch die Gasillschlucht wird wegen Steinschlaggefahr ausdrücklich abgeraten! Freuden: Ein herrlicher Aussichtspunkt. Spezialführer: Seibert, AVF Lechtaler Alpen alpin, Bergverlag Rother, München.
Höchster Punkt
Parseierspitze, 3036 m
Unterkunft
Vom Schwimmbad (1080 m, P) Steig über Wildbad, Steiniger Boden und Gasillboden über zahlreiche Kehren hinauf zur Augsburger Hütte (2289 m; DAV Augsburg, 70 Schlafplätze, bew. von Juli–Sept., Tel. 0043/664/ 950 21 65).
Mehr zum Thema