Morgenberghorn

Gipfelüberschreitung auf teilweise steilen Wegen. Im Gipfelbereich abschüssige Grashänge; bei Nässe deshalb nicht ratsam. Trittsicherheit und etwas Ausdauer erforderlich. Eine Felsrinne oberhalb der Brunnialp ist gesichert, ebenso eine länger ePassage am Südgrat. (Autor: Eugen E. Hüsler, Markus Meier, Peter Deuble)
9 km
1170 m
5.00 h
Zur Alp Brunni Die Tour beginnt gleich links neben der Suld (Wegweiser), führt über eine Wiese in den Hindere Leimerewald, wo der Weg recht steil ansteigt. Nach vielen Zwischenstopps (Beeren) und wenigen Ausblicken auf Wätterlatte und Dreispitz gewinnt man die Grathöhe. Nun knapp rechts des Kamms hinauf zur Brunni- Alphütte (1644 m). Zum Gipfel Die deutliche Wegspur leitet über einen Wiesenhang steil hinauf gegen einen Felsriegel, der recht abweisend ausschaut, sich aber leicht überwinden lässt. Mit Kettensicherung steigt man durch die gestufte Rinne auf eine Wiesenflanke. Diese wird mit zunehmender Höhe immer schmaler, schließlich ein richtiger Grat, welcher direkt am Gipfel des Morgenberghorns (2249 m) ausläuft. Abstieg Er folgt dem markanten Südgrat, hält sich allerdings fast ständig etwas rechts der recht schartigen Schneide.Wenig unterhalb des Gipfels quert die deutliche Spur absteigend einen abschüssigen Hang; hier sind Sicherungsseile angebracht. Schließlich knickt der Kammnach Südosten um; amRenggli (1879 m)läuft er aus.ÜberWiesen steigt man kurz ab zur gleichnamigen Alp (1825 m), dann durch einen steilen Graben hinunter ins Suldtal. Unweit der Alp Mittelberg (1585 m) mündet derWeg in die Talstraße. Man folgt ihr, eine Schleife abkürzend, bis zur Brücke hinter den Hütten von Schlieri (1420 m). Hier auf teilweise etwas ausgesetztem Pfad geradeaus bis zu einer Verzweigung. Wahlweise links oder rechts des sehenswerten Pochtenfalls (Aussichtspunkte) hinunter zum Ausgangspunkt der Runde.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour9 km
Höhenunterschied1170 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktParkplatz beimRestaurantPochtenfall(1080 m).
EndpunktParkplatz beim Restaurant Pochtenfall (1080 m).
TourencharakterWer in Aeschi zu Hause ist, sieht bei schönem Wetter die Sonne über dem Morgenberghorn aufsteigen. Das ani miert natürlich, dem Gipfel einen Besuch abzustatten, und das tun auch recht viele. Der Herbst, denkt man da unwillkürlich, wäre die richtige Jahreszeit dafür, wenn der Himmel weit ist und die Aussicht bis zu den fernen Jurahöhen geht. Falsch! Das Morgenberghorn sollte man im Sommer besteigen, auch wenn’s ein paar Schweißtropfen mehr kostet. Aus drei Gründen - Das Suldtal ist ein echtes Beerenparadies, die roten und blauen Geschmackswunder wachsen einem fast in den Mund; im Herbst sind die Almen verlassen, also gibt es unterwegs weder ein Rivella (Schweizer Nationalgetränk) noch einen feinen Käse, und drittens verdirbt der Nebel den Gipfelstürmern oft den herrlichen Tiefblick auf die beiden großen Berner Oberländer Seen.
Beste Jahreszeit
KartentippSwisstopo 1 - 50 000, 254 T Interlaken.
MarkierungenWeiß-rot-weiß, gelbe Wegweiser.
VerkehrsanbindungAeschi (862 m) erreicht man von Spiez, Krattigen oder Mülenen. Von der Ortsmitte führt eine Straße ins waldreiche Suldtal, knapp 8 km bis zum Restaurant Pochtenfall.
GastronomieRestaurant Pochtenfall, Mai bis Oktober. ImSommer Einkehrmöglichkeit auf den Alpen Brunni, Renggli und Mittelberg.
Unterkunft
Restaurant Pochtenfall, Mai bis Oktober. ImSommer Einkehrmöglichkeit auf den Alpen Brunni, Renggli und Mittelberg.
Tourismusbüro
Aeschi Tourismus, Dorfstraße 9, CH-3703 Aeschi; Tel. +41/33/654 14 24, www.aeschi-tourismus.ch