Mont Gelé, 3518 m

Ein alpiner Berg (Autor: Richard Goedeke)
12 km
1820 m
9.00 h
In nordöstlicher Richtung auf Steig zur Alpe Berrié (2192 m). Nun nach SW auf horizontalem Hangweg (Alta Via Nr. 3) in das Tal und darin hinauf (an Biwak Crête Sèche, 2398 m, und Biwak Spataro, 2613 m, vorbei). Nach einem sandigen Boden mit Bachmäandern zur Mündung eines Schneecouloirs. Je nach Verhältnissen darin oder rechts davon hinauf zum ausgedehnten Vorfeld des Glacier d'Aroletta. Über dessen Reste zum Col du Mont Gelé (3144 m). Jenseits auf den Ghiacciaio del Monte Gelé, unter dem Col del Balme durch und auf dem Firn links (S) vom Südostgrat zum Gipfel.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour12 km
Höhenunterschied1820 m
Dauer9.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktRu
EndpunktMont Gelé
TourencharakterDer Mont Gelé ist durch seine Position am Knick des Grenzkammes zwischen Mont Velan und Valpelline markant herausgehoben und durch tief eingeschnittene Sättel deutlich abgetrennt. Die erste Besteigung erfolgte durch F. W. Jacomb mit J. B. und Michl Croz vom Valpelline über das Col du Mont Gelé. Auch der Aufstieg von Südwesten her ist unschwierig, aber weitläufig.
Hinweise
Siehe Tour 43 in Karte.
KartentippSAC 1 - 50000, Blatt 293 Valpelline
VerkehrsanbindungMit Bus oder Auto ins Valpelline nach Dzovenno (1575 m) und mit Auto noch hinauf nach Ru (1696 m)
Tipps
Aussicht. Im Nordwesten dominierend der Grand Combin Andere lohnende Routen: Zugang zum Col de la Balme auch von Norden her vom Refuge Chandrion über den Glacier de Crête Sèche und ein Couloir (F+, zuletzt steinschlagträchtig).
Informationen
Schwierigkeit. F+ (leicht), mit Kletterstellen I (leicht). Mühen: Gipfelaufstieg 1820 mH (6 Std.). Gefahren: Die Gletscherpassagen sind relativ friedlich. Einsame Gegend. Freuden: Ein alpiner Berg. Spezialfüher: Waeber, GF Walliser Alpen, Bergverlag Rother; Brandt, SAC Clubführer Walliser Alpen 2 und 3.
Höchster Punkt
Mont Gelé, 3518 m

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