Mariastein – Burg Landskron

Familienfreundliche Kulturwanderung mit einem kleinen Seitensprung nach Frankreich. (Autor: Iris Kürschner)
6 km
180 m
2.00 h
Von der Tramhaltestelle Flüh (379 m) nach rechts zur Hauptkreuzung und den »Steinrain« durch den Ort aufsteigen. Nach den letzten Häusern weiter durch den Wald. Kurz vor Erreichen der Lichtung schmiegt sich rechts in die Felsen ein hübscher Marienaltar. Weiter geht es längs des Waldrandes zum Benediktinerkloster Mariastein (515 m, erbaut 1645) mit seiner beeindruckenden Wallfahrtskirche. Nach der Legende soll ein Knabe im 15. Jh. hier über die Felswand gestürzt sein. Dank der Hilfe der heiligen Maria blieb er unverletzt. Ein Felsengang neben der Kirche führt zur »Kapelle zu den sieben Schmerzen«. Das kleine, tief in den Felsen eingehauene Gotteshaus beherbergt die vergötterte »Maria im Stein«. Vom Klosterplatz am Hotel Jura in den Paradiesweg und am Kurhaus Kreuz vorbei auf einer Teerstraße durch Felder zur Neubausiedlung. Ein Feldweg setzt die Richtung fort auf eine kleine Hügelkuppe (Heulen, 539 m). Etwas unterhalb liegt der Heulenhof. Der Reit- und Fahrbetrieb beherbergt einen Antikshop mit Kuriositäten. Das Tälchen zu unseren Füßen ist bereits Frankreich und darüber thront das stattliche »Château du Landskron«. Dem Feldweg folgen wir talabwärts und beim nächsten Abzweig gehen wir nach rechts zur Häusergruppe hinunter. Erst durch ein Schild merkt man, dass man die Grenze bereits überschritten hat, die Markierung ist nun blau. Am Restaurant Au Chasseur vorbei, nun das Teersträßchen bergan bis zur Burg Landskron (558 m), die um 1200 erbaut wurde. Das weitläufige Ruinenareal bietet einen stimmungsvollen Picknickplatz und einen fantastischen Ausblick über den Elsässer Sundgau zu den Vogesen und hinüber nach Basel bis zum Schwarzwald. Zurück zur Häusergruppe und nach links am Zollschild vorbei. Gleich dahinter biegen wir rechts in den von Kirschbäumen gesäumten Wiesenpfad. Der Pfad mündet in einen Feldweg. Am Waldrand steigt man nach links durch Buchenwald zur Kapelle St. Anna hinauf. Über den Kreuzweg gelangt man zur Wegegabelung. Dort entweder zurück nach Mariastein oder auf der Anstiegsroute nach Flüh hinunter (2 Std.).

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour6 km
Höhenunterschied180 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktFlüh, 379 m, kleiner Grenzort, 10 km von Basel.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterSeit Jahrhunderten pilgern Menschen zur berühmten Wallfahrtskirche von Mariastein, um in der geheimnisumwitterten Grottenkapelle die Himmelsgöttin anzubeten oder einfach nur die legendäre Höhle zu besuchen. Eine beschauliche Wanderung führt von dort kaum merklich über die Grenze zur aussichtsreichen Burg Landskron.
Beste Jahreszeit
KartentippLandeskarte der Schweiz 1:50 000, Blatt 213T Basel.
MarkierungenGelbe Raute, gelbe Hinweisschilder in der Schweiz; blaues Rechteck in Frankreich.
VerkehrsanbindungAnfahrt von Basel via Binningen und Oberwil. Tramlinie 10 Basel Richtung Rodersdorf bis Flüh.
GastronomieRestaurant Au Chasseur auf halber Strecke.
Tipps
Eine Burg wie aus dem Bilderbuch. Trutzig ragt sie aus dem Wald am Höhenzug des Blauen, nur 20 Fußminuten von Mariastein. Die Ruine Rotberg wurde 1934 von arbeitslosen Jugendlichen wieder aufgebaut und dient seither als charmante Jugendherberge, in der es sich stilvoll und ritterlich wohnen lässt. Reizvoll nicht nur für Kinder.
Unterkunft
Restaurant Jura an der Wallfahrtskirche Mariastein, Di Ruhetag, Tel. 061/731 10 03; Jugendherberge Mariastein-Rotberg, Tel. 061/731 27 24.
Tourismusbüro
Basel Tourismus, Schifflände 5, CH-4051 Basel, Tel. 061/268 68 40. Fax 268 68 70, E-Mail info@baseltourismus.ch, Internet www.baseltourismus.ch

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