Maisalm

Von Roppen führt ein breiter Fahrweg bis zur Maisalm. Alternativ kann ein Stück oberhalb von Roppen zum Fußweg gewechselt werden. Dieser alte Almweg ist zwar etwas steiler, bietet aber mehr Schutz vor der Sonne. Von der Maisalm leitet zunächst ein relativ steiler Weg und in Folge ein steiler Steig zur Muthütte und weiter zum Mutkopf. Alle vorgestellten Tourenvarianten setzen wegen der großen Entfernungen Kondition und Ausdauer voraus! Roppen (750 m) – Maisalm (1631 m); Maisalm – Reichenbachalm (rund 1750 m) – Roppen; Maisalm – Muthütte – Mutkopf (1990 m) – Maisalm – Roppen. (Autor: Heinrich Bauregger, Peter Freiberger)
17 km
1436 m
7.00 h
Von Roppen zur Maisalm Der Fahrweg windet sich direkt ab dem Ausgangspunkt über zahlreiche Serpentinen nach oben. An vielen Stellen bietet sich ein beeindruckender Blick zum Tschirgant mit den Orten Karres und Karrösten sowie nach Imst. Nach knapp 2 Kilometern besteht die Möglichkeit zum völlig verkehrsfreien Fußweg zu wechseln. Die Abzweigung ist beschildert. Diese alternative Anstiegsroute verläuft zwar ein bisschen steiler, verspricht aber mehr Schatten. Sie leitet schließlich erneut in den reinen Fahrweg ein. Der ändert im allerletzten Abschnitt übrigens seinen Charakter - In weiten Bögen und über eine lange, schier endlose Gerade zieht er gemächlich zum Ziel. Von der Maisalm zum Mutkopf Um zu diesem kleinen Gipfel zu gelangen, heißt es im Prinzip dem beschilderten Forchheimer Höhenweg ab der Maisalm zu folgen. Dabei passieren wir die nette Muthütte. Es handelt sich um eine Alpenvereinshütte, eine Einkehrmöglichkeit besteht allerdings nicht. Die recht steile Route führt zunächst über einen passablen Weg, zum Schluss über einen Steig. Wer diesen Gipfelabstecher unternimmt, sollte aus Zeitgründen beim Abstieg von der Maisalm dieselbe Route wie beim Zustieg nehmen und nicht den Umweg über die Reichenbachalm einschlagen. Vom Mutkopf nach Roppen Wie Aufstieg (Fahr- oder Fußweg). Von der Maisalm über die Reichenbachalm nach Roppen Nur ganz sanft ansteigend führt ab der letzten Kurve vor der Maisalm der Weg nach Süden zur – nicht bewirtschafteten – Reichenbachalm. Dabei müssen wir den Leonhardsbach überqueren. Haben wir die Reichenbachalm einmal erreicht, geht es nur noch abwärts. Der Weg leitet nun lange Zeit in Richtung Norden, um später erneut den Bach zu überqueren und in die bekannte Aufstiegsroute von Roppen zur Maisalm einzumünden. Der Abstecher kostet uns eine zusätzliche Gehzeit von 1 1/2 bis 2 Stunden.

kindgerecht

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour17 km
Höhenunterschied1436 m
Dauer7.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktGasthof Stern (geschlossen) bzw. Postamt in Roppen (Nähe Bahnhof).
TourencharakterDie Maisalm ist eine trügerische Alm! Was das bedeutet? Sie liegt malerisch auf einer Lichtung zwischen dem Ötztal und dem Pitztal über Roppen, bestens sichtbar vom Inntal aus. Es hat den Anschein, als sei es bloß ein Katzensprung nach oben. Tatsächlich trennen jedoch rund 9 Entfernungskilometer und ungefähr 900 Höhenmeter den Ausgangspunkt vom Ziel. Die Maisalm wurde vor einiger Zeit zusammengelegt mit der Reichenbachalm und umfasst heute eine Fläche von rund 700 Hektar. Es handelt sich um eine Galtalm mit 100 Stück Rindern. Freilich, ein paar Milchkühe werden ebenfalls gehalten. Damit erzeugt die Sennerin köstliche Almbutter. Nicht zu vergessen bei der Aufzählung des Viehbestands sind die paar Schweine, die hier ungetrübte Sommertage am Berg verbringen können. Danach verwandeln sie sich in köstlichen Speck. Vom Almgebäude aus, das aus den achtziger Jahren stammt, genießt man einen prächtigen Ausblick zur etwas nordwestlich gelegenen „Metropole“ Imst, dem „Meran des Nordens“. Dahinter ragen die Gipfel der Lechtaler Alpen empor. Direkt gegenüber sticht der Tschirgant ins Auge, das mittlere Oberinntal ergänzt das Panorama. Dieses Panorama sollte man am besten bei einer g'schmackigen Jause auf der (Sonnen)Terrasse vor dem Almhaus auskosten. Die Maisalm stellt überdies den ersten Stützpunkt des Forchheimer Höhenwegs dar, der über den Geigenkamm nach Süden leitet.
Beste Jahreszeit
KartentippMayr Wander- und Tourenkarte 11, Pitztal, Kaunertal, 1 - 50.000.
VerkehrsanbindungAuf der Inntalautobahn A 12 zur Ausfahrt Ötztal, auf der Bundesstraße Richtung Westen bis Roppen, vor der Brücke über den Inn in den Ort abzweigen. Auf der Westbahn bis zum Bahnhof Roppen.
GastronomieMaisalm (1631 m), bewirtschaftet von Mitte Juni bis Mitte September, Übernachtung möglich, Pächter (derzeit) Familie Pohl, Tel. - ++43/(0)664/9855181.
Informationen
Dauer - Vom Ausgangspunkt zur Maisalm 3 bis 3 1/2 Std. (über Fahrweg) bzw. 2 1/2 bis 3 Std. (über Fußweg), von der Maisalm zur Reichenbachalm rund 20 Min., von der Reichenbachalm nach Roppen rund 3 3/4 Std.; von der Maisalm zum Mutkopf 1 1/4 Std., vom Mutkopf nach Roppen 3 1/2 bis 4 Std. (über Fahrweg) bzw. 3 bis 3 1/2 Std. (über Fußweg).
Tourismusbüro
Tourismusverband Imst-Gurgltal, Büro Roppen, Tel.: ++43/(0)5412/6910/68; E-Mail: info@imst.at

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