Logenplatz über dem Rhonetal

Recht lange, aber sehr schöne Hüttenwanderung, auf der ersten Weghälfte angenehm schattig, dann mit herrlicher Aussicht. Bei Bedarf Kleinbus bis zum Fuxtritt (1851m), was die Anstiegszeit auf 1:45Std. verkürzt. (Autor: Eugen E. Hüsler)
8 km
1500 m
7.00 h
Von der Kirche in Ausserberg (1008m) kurz aufwärts zur Kreuzung beim Hotel Sonnenhalde. Hier hält man sich links, verlässt das Sträßchen aber gleich wieder nach rechts und folgt dem markierten Weg, der in Kehren ansteigt, die Mittla Suon kreuzt und bald die von Wind und Wetter dunkel gebräunten Stadel von Niwärch (1189m) erreicht. Nur wenig oberhalb verläuft die gleichnamige Suone (Tour 23). Man kreuzt auch sie und wandert dann im Telwald bergan; die beiden ersten Schleifen der Forststraße lassen sich dabei abkürzen. An der ausgeprägten Geländekante unterhalb der Leiggeralpa (1753m) gabelt sich die Route. Man nimmt die spitzwinklig rechts abgehende Fahrspur, die am Fuxtritt (1851m; 2:30Std.) endet. Ein Zickzackweg klettert an dem abschüssigen Hang mit Lawinenverbauungen aufwärts, knickt dann nach links um und steuert den breiten, gegen das Baltschiedertal steil abfallenden Rücken an, an dessen »Nahtstelle« zum Wiwannihorn das Wanderziel steht. Zuletzt über steinige Alpböden zur Wiwannihütte (2463m; 4:15Std.).
Der Abstieg erfolgt über den Anstiegsweg (7Std.). Dabei bietet sich die Möglichkeit zu einem kleinen Abstecher entlang der im Baltschiedertal gefassten Niwärch-Wasserfuhre.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour8 km
Höhenunterschied1500 m
Dauer7.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktAusserberg (1008m), hübsches Walliser Dorf in schöner Terrassenlage (»Sonnige Halden« am Lötschberg).
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDer Platz allein wäre bereits einen Ausflug wert: fast 2km über der Rhone mit freier Sicht nach Süden auf die Walliser Hochgipfel um die Mischabel, im Rücken die schroffen Felsen des Wiwannihorns. Da gerät man leicht ins Schwärmen, und in das schöne Bild passt das gemauerte, kleine Refugium hier oben bestens: die Wiwannihütte.
Der Aufstieg startet in Ausserberg, einem charaktervollen Walliser Dorf, quert oberhalb des Ortes zwei Suonen und führt dann durch den Telwald in alpine Regionen – mit grandiosen Ausblicken. Da möchte man am liebsten gleich oben bleiben, sich nach dem Abendessen vor die Hütte setzen, vielleicht mit einem Wiwanniwein (den gibt's wirklich!), und zuschauen, wie die Talschatten allmählich tiefer werden und ein Hauch von Zartrosa die Eisflanken der großen Gipfel rund um Matter- und Saastal überzieht. Bergsteigerträume.
Beste Jahreszeit
KartentippLandeskarte der Schweiz 1:50000, Blatt 274 T »Visp«; Landeskarte der Schweiz 1:25000, Blatt 1288 »Raron«
MarkierungenWeiß-rot-weiß, gelbe Wegweiser
VerkehrsanbindungAusserberg ist Station an der BLS-Bahn, es hat Busverbindung mit Visp.
GastronomieWiwannihütte (2463m), Anfang Juni bis Mitte Oktober; Tel. 027/9522365
Tourismusbüro
Verkehrsverein Sonnige Halden, 3939 Eggerberg; Tel. 027/9 46 6314, Fax 9 46 6315, info@sonnige-halden.ch, www.sonnige-halden.ch

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