Kurztour ins Valepp

Leichte Tour auf überwiegend Teer (für Kfz gesperrt).
-Rolli: Geeignet
-Rodel: Rodelwiesen neben der Hütte
-Kinderwagen: Geeignet (Autor: Robert Theml)
3 km
45 m
1.00 h
Der Weg zur Hütte ist zu jeder Jahreszeit leicht zu bewältigen, egal wie lang und tourerprobt die Wanderbeine sind. Wir verlassen den Parkplatz nach links an der Kirche vorbei zur Straße. Auf dem Gehweg geht es nach links weiter Richtung Süden zur Schranke, die die Teerstraße ins Valepp für den allgemeinen Verkehr sperrt. Polts Spruch direkt an der Schranke „Ein Paradies ist immer da, wo einer aufpasst, dass keiner hineinkommt“ ist für die leider durchgehend geteerte Straße und das Valepp zwar hoch gegriffen, zaubert aber doch ein Schmunzeln auf das Gesicht von jedem, der hier vorbeigeht.Die nun schon mehrfach erwähnte Teerdecke erlaubt den Kleinen auf dieser Tour erste Versuche mit dem Laufrad oder Kinderrad. Die Straße geht sanft bergab, zum Anfahren-Üben ideal, zum Radeln etwas weniger. Die Breite der Straße kann, wenn man nicht an einem sonnigen Hochsommertag unterwegs ist, der hier zahlreiche Mountainbiker und Wanderer anlockt, komplett für waghalsige Manöver ausgenutzt werden. Nach kurzen etwa 15 bis 20 Minuten sieht man schon rechts, inmitten der saftig grünen oder idyllisch schneebedeckten Wiesen, die Albert-Link-Hütte des Deutschen Alpenvereins liegen. Noch ein paar Meter und man zweigt rechts auf die Schotterstraße ab, die über die Rote Valepp (das Flüsschen) und anschließend wenige Meter ansteigend zur Hütte führt. Folgt man der Schotterstraße und nicht den Treppen zum Haus, passiert man den Holzofen, bevor man die Sonnenterrasse erreicht, und stimuliert so schon vor dem Studium der Speisekarte mit dem Duft frisch gebackener Holzofenbrote den Appetit. Ein Klassiker und Tipp, den man nicht verpassen sollte, ist hier der Kaiserschmarrn – die Schaukel, der nahe Bach und die Wiesen rund um die Hütte (Schlitten!) verkürzen unterhaltsam die Wartezeit für die Kleinen. Der Rückweg erfolgt auf der gleichen Strecke.Alternative für eine Rundtour Folgt man dem Weg über die Wiesen nach Westen auf den Stolzengberg zu, erreicht man eine Wegkreuzung, bei der man nach rechts geht. Unter dem Skilift hindurch erreicht man schon bald eine Teerstraße, die zurück zum Südufer des Spitzingsees führt.

kindgerechtes wandern ;
Gute Erreichbarkeit mit dem Öffentlichen-Personen-Nahverkehr(Bus/Bahn)

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour3 km
Höhenunterschied45 m
Dauer1.00 h
Schwierigkeit
TourencharakterDie Albert-Link-Hütte mit ihrem Holzofen und den davor aufgereihten, frisch gebackenen Broten begeistert Sommer wie Winter die kleinen Wanderer und Radfahrer.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:50 000, Blatt Mangfallgebirge (BLVA)
VerkehrsanbindungAutobahn München–Salzburg (A 8) bis Ausfahrt Weyarn. Über Miesbach und Schliersee nach Neuhaus. Bald nach Neuhaus rechts bergauf zum Spitzingsattel und am Spitzingsee entlang bis zum (gebührenpflichtigen) Parkplatz bei der Kirche links der Straße.
GastronomieAlbert-Link-Hütte, ganzjährig geöffnet, Mo. Ruhetag, Betriebsferien im April und November, Tel. 08026/712 64, www.albert-link-huette.de
Tipps
Tipp Eine Umrundung des Spitzingsees ist für Kinder jeden Alters ein leichtes Unterfangen.
Höchster Punkt
Stümpfling (1506 m), Rotwand (1885 m)

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