Kreuzeckbahn

Die Alpspitze zum Greifen nah Der Weg zur Hochalm ist leicht, ebenso der Aufstieg zum Osterfelderkopf; der Rückweg zum Kreuzeck erfolgt auf Bergwanderweg. Der Übergang ins Höllental ist nur für trittsichere und schwindelfreie Bergwanderer (einige Seilsicherungen) geeignet.
Die Kreuzeckbahn bringt uns in die prächtige Felskulisse des Wettersteingebirges. Leichte Wanderrouten führen hinauf zur Hochalm und zum Osterfelderkopf bzw. bergab zur Talstation. Highlight ist der Abstieg über Hupfleitenjoch und Höllenbachklamm, der aber Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraussetzt. Die Zugspitzbahn AG verkauft Rundreisetickets, sodass die Kombination mit Alpspitz- und Hochalmbahn kein Loch in den Geldbeutel reißt. Die Hausbergbahn wurde zwar für den Sommerbetrieb geschlossen, doch lässt sich über die Bayernhütte eine abwechslungsreiche Bergab-Wanderung legen.
Vom Kreuzeck zur Hochalm Der einfachste Zugang zur Alm gleicht einem Spaziergang. Nur leicht ansteigend führt der breite Almweg von der Bergstation an die Felsen der Längenfelder heran, dann an diesen entlang zur schon von weitem sichtbaren Hochalm.
Kleine Runde über den Osterfelderkopf Von der Hochalm führt ein ausgebauter Wirtschaftsweg in einer großen Schleife durch die Felsbarriere der Aschenköpfe – zuletzt in weiten Serpentinen – hinauf zum Osterfelderkopf. Wir halten uns dort rechts und steigen über den freien Rücken auf markiertem Weg wieder hinab zur Bergstation der Kreuzeckbahn.
Abstieg über die Höllentalangerhütte Von der Bergstation wandern wir zunächst hinüber zum Kreuzeckhaus und vor dem phantastischen Zugspitzpanorama eine knappe Stunde weiter zum Hupfleitenjoch (1754 m) mit großartigem Blick ins Höllental und hinüber zu den Waxensteinen. Von dort steigen wir dann in vielen, teilweise drahtseilgesicherten Serpentinen hinab ins Höllental. Nach einer halben Stunde haben wir die unbewirtschafteten Knappenhäuser erreicht. Der Weg führt weiter bergab und nach einer weiteren halben Stunde gelangen wir zur Höllentalangerhütte. Von dort wandern wir talaus bis zum Eingang der Höllentalklamm. Durch zwölf ausgesprengte Tunnels und über einen gut angelegten, gesicherten Steig gelangen wir hinab nach Hammersbach, wo wir mit der Zugspitzbahn zur Talstation der Kreuzeckbahn zurückkehren können.
Abstieg über die Tonihütte Von der Bergstation der Kreuzeckhütte führt ein Wirtschaftsweg über die Tonihütte (1096 m) in weiten Kehren durch Wald hinab zur Talstation.

Dauer:

Vom Kreuzeck zur Hochalm 1/2 Std., Rückweg 1/2 Std.; Runde über den Osterfelderkopf und zurück zur Bergstation der Kreuzeckbahn 2 1/2 Std.; Übergang ins Höllental zur Höllentalangerhütte 3 Std., Abstieg durch die Höllentalklamm von dort 1 1/2 Std.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour6 km
Dauer1.00 h
Schwierigkeit
TourencharakterDie 1926 erbaute Kreuzeckbahn war die erste Seilschwebebahn Bayerns für Personenverkehr. Bis zur 70-Jahr-Feier 1996 war die Bahn im Wesentlichen technisch unverändert in Betrieb. Am 7.4.1996 war die letzte Fahrt der alten Kreuzeckbahn, nach 76 Jahren und 15 Millionen unfallfrei beförderter Fahrgäste. Am 20.12.2002 ging die neue Kreuzeckbahn in Betrieb, eine kuppelbare Zweiseil-Umlaufbahn mit 25 Kabinen und einer Kapazität von 1400 Pers./Std. Die Fahrzeit von Talstation (760 m) zu Bergstation (1638 m) beträgt 11 Min. über drei Stützen und über eine Strecke von 2300 m hinweg.
Beste Jahreszeit
KartentippBLVA, topograf. Karte 1:50000, Werdenfelser Land.
VerkehrsanbindungAuto Garmischer Autobahn bis zum Ende, dann auf der B 2 bis Garmisch-Partenkirchen und weiter in Richtung Griesen. Kurz vor dem Ortsende von Garmisch zweigt links die Straße zur Talstation der Kreuzeckbahn ab. Dort Parkplatz. Bahn/Bus Im Werdenfels-Takt von München nach Garmisch-Partenkirchen; von dort fährt ein Stadtbus zur Talstation der Kreuzeckbahn.
GastronomieKreuzeckhaus (1652 m), AV-Haus, bewirtschaftet Mitte Mai bis Mitte Nov. und Mitte Dez. bis Ostern, 58 Betten, 43 Lager; Tel. 0 88 21/22 02. n Hochalm (1705 m), privat, nahezu ganzjährig bewirtschaftet, geschlossen von Ostern bis Pfingsten und Nov. bis Mitte Dez., 7 Betten, 30 Lager; Tel. 0 88 21/29 07. n Restaurant in der Osterfelder-Bergstation. n Höllentalangerhütte (1379), AV-Hütte, bewirtschaftet von Ende Mai bis Mitte Oktober, 80 Lager; Tel. 0 88 21/88 11.
Höchster Punkt
Osterfelderkopf (2050 m)
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