Köthener Heideseen

Vor den Toren des Spreewalds Bequeme Waldwanderung teils auf festen Wegen, teils auf Wurzelpfaden. (Autor: Bernhard Pollmann)
12 km
100 m
3.00 h
Idyllische Seen Der Ausgangsort Köthen am Köthener See ist eines der schönsten brandenburgischen Heidedörfer. An der Wanderwege-Übersichtstafel in dem 100-Seelen-Dorf weisen die Blaustrich-Markierung des Europäischen Fernwanderwegs 10, die Markierung »blaue Scheibe« des 66-Seen-Wegs und die Markierung »grüne Scheibe« des Heideseenrundwegs die Route waldwärts auf der ungeteerten Großwasserburger Straße. Von Anfang an befinden wir uns in einer idyllischen Landschaft mit Wiesen, artenreichen Wäldern und alten Laubbäumen. An der Abzweigung zum Gestüt am Pichersee vorbei führt der Weg waldeinwärts. An einer Wegeverzweigung mit Sitzbank unter alten Eichen weisen die Markierungen rechts zum waldumrahmten Pichersee und leiten im Laubwald weiter zum Mittelsee. Kurz vor dem nächsten See, dem Schwanensee, zweigt der 66-Seen-Weg rechts ab, während wir dem E 10 und dem Heideseenrundweg geradeaus am Schwanensee entlang folgen. An der Wegekreuzung bald nach Passieren der Sitzbank am Ende des Schwanensees folgen wir dem Schild »Wehlaberg« links unter Buchen und Eichen bergan – ein wunderschönes Wegstück auf den Wehlaberg, die von Wald bedeckte höchste Erhebung der Krausnicker Berge. Bald darauf mündet der Waldweg auf einen befestigten Forstweg, an dem wir die Blaustrich-Markierung des E 10 sehen und ihr rechts hinab folgen, am Standort des einstigen sächsisch-preußischen Grenzpfahls Bunter Stiel vorbei. Wenig später geht es rechts in das Biosphärenreservat hinein und zurück zur bekannten Wegekreuzung kurz vor dem Schwanensee im Naturschutzgebiet. Hier zweigen wir links ab auf den grün markierten Heideseenrundweg und gleich wieder rechts auf einen Wurzelweg unter Eichen parallel zum Ufer des Schwanensees. Zahlreiche Stellen laden am Ufer zur Rast. An der Stegbrücke am Ende des Sees geht es geradeaus, nun im Gleichlauf mit dem 66-Seen-Weg parallel zum Ufer des Mittelsees und weiter zum Triftsee. An der Verzweigung dahinter wandern wir auf dem 66-Seen-Weg links und erreichen wenig später den Schibingsee, den wir an der überdachten Raststelle vorbei links umrunden. Danach kehren wir auf demselben Weg zurück zur Verzweigung am Triftsee und wandern hier geradeaus zurück in das Heidedorf Köthen.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour12 km
Höhenunterschied100 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
StartortDie Stadt Märkisch Buchholz liegt an der Dahme im Südosten des Naturparks Dahme-Heideseen und ist ein Einfallstor zum UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald. Das idyllische Dorf Köthen am Köthener See gehört zur Stadt Märkisch Buchholz, liegt jedoch bereits im waldreichen Unterspreewald.
AusgangspunktParkplatz und Wanderwegeübersicht an der Dorfstraße in Märkisch Buchholz-Köthen.
TourencharakterDie sieben Köthener Heideseen am Fuß der Krausnicker Berge zählen zu den schönsten Wanderzielen Brandenburgs. Das Idyll liegt inmitten hoch aufragender Moränenkuppen zwischen dem Naturpark Dahme-Heideseen und dem Unterspreewald. Die waldbedeckten Moränen der im Wehlaberg (144m) gipfelnden Krausnicker Berge bilden die Nordwestgrenze des Unterspreewalds. Das von Gletschern überformte Relief dieser Berge zeigt tief eingeschnittene Erosionstäler, Steilhänge und plateauartige Bereiche, in Gletschertrögen liegen die von Schilfgürteln und Wald umgebenen Seen, von denen einige als Angelgewässer ausgewiesen sind – eine Oase der Stille und ein Rückzugsgebiet für selten gewordene Pflanzen und Tiere.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1 - 50 000 Ausgabe mit Wanderwegen, Blatt Unterspreewald (Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg), oder Kompass Wander- und Radtourenkarte 1:50 000, Blatt 748 Spreewald.
VerkehrsanbindungA 13 Dresden – Berlin, Ausfahrt Teupitz und weiter nach Märkisch Buchholz, dort den Schildern nach Köthen folgen.
GastronomieKöthen, unterwegs keine.
Tipps
Naturpark Dahme-Heideseen Der 1998 gegründete Naturpark umfasst 594 qkm der seen- und waldreichen Grundmoränenlandschaft südöstlich von Berlin. Mit mehr als 100 Seen und der naturnah durch Auenwälder mäandrierenden Dahme sowie mehreren Seenketten bildet er eines der bedeutendsten Wasserwanderreviere rund um Berlin. Namensgeberin ist die im Fläming entspringende Dahme, die den Naturpark von Süd nach Nord durchfließt. Der Köthener See ist ein bedeutendes Segel- und Wasserwanderrevier am Spree-Dahme-Umflutkanal. Dieser 1908–1912 errichtete Kanal wurde zur besseren Entwässerung des Spreewalds angelegt und wird heute über weite Strecken von einem Wanderweg begleitet. Auf der 9,5km langen Kanalstrecke zwischen Leibsch und Prieros wurden fünf Wehre, zwei Schleusen und neun Brücken errichtet.
Tourismusbüro
Fremdenverkehrsverein Tor zum Spreewald Märkisch Buchholz/Köthen, Birkenstraße 7, 15748 Märkisch Buchholz, www.maerkischbuchholz.de

Buchtipp

Bernhard Pollmann, Matthias Wibber u.a.

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