Klausen

Diese urige Einkehr für Bergsteiger und Wanderer trägt den simplen Namen »Klausen« – benannt nach dem Klausenberg, auf dem sich diese kleine Hütte befindet. Bewirtschaftet wird dieses kleine Refugium auf dem Höhenzug zwischen Aschau und Sachrang von der Familie Fritz. (Autor: Heinrich Bauregger)
1 km
500 m
3.00 h
1 Von Hohenaschau Vom Schloss wandern wir auf Fahrstraße zum Bergfuß, dann links bis Hammerbach. Dahinter beginnt der Weg zur Klausen (Mark.-Nr. 10/26). Bei der folgenden Wegverzweigung halten wir uns links zur Ellandalm (989 m). Über Schinder, Baumgartenalm und Klausgraben geht es zur Hochfläche der Klausenhütte. 2 Von Hainbach Beim Wanderparkplatz überquert man die Staatsstraße und folgt dem ausgeschilderten Almweg durch Wald. In weiten Kehren geht es durch Wald hinauf, zweimal queren wir eine breite Forststraße. Wenn man sie das dritte Mal berührt, folgt man ihr nach rechts. Bei der nächsten Verzweigung geht es links und dann wieder rechts. Bei der Abzweigung zur Schoßrinnalm wandern wir rechts um einen Ausläufer des Zinnenbergs zu dem von Aschau heraufkommenden Wanderweg. Hier geht es links weiter und über freies Gelände durch den Graben des Schoßrinnbaches zur Kammhöhe, auf der sich die Klausenhütte befindet. 3 Von Innerwald Diese Route ist am besten im Abstieg zu begehen: Von der Klausen wandern wir über die Almweiden hinab (Ausschilderung »Spitzstein«), dann geht es leicht ansteigend nahezu weglos durch die freie Westseite des Zinnenbergs. Etwas absteigend gelangen wir zur aussichtsreich gelegenen Feichtenalm (1472 m). Von dort ist es nur noch ein kurzes Stück hinab bis zur Wegverzweigung Richtung Innerwald. Nun halten wir uns links und wandern durch den Wald zur Brandelbergalm. Knapp unterhalb der Alm verzweigt sich der Weg erneut und führt links weiter hinab zum Kohlstätter Bach. Auf dem letzten Stück gelangen wir dann auf einem Fahrweg nach Innerwald. 4 Durch das Trockenbachtal Vom Parkplatz wandern wir auf ausgeschildertem Wirtschaftsweg durch das anfangs bewaldete Tal, dann über Almwiesen bis zu einer Jagdhütte. Dort verzweigt sich der Weg. Nun geht es rechts in Kehren durch den Klausner Wald, bei den folgenden Wegverzweigungen halten wir uns links, bis rechts der ausgeschilderte Weg zur Klausenhütte abzweigt. 5 Über die Hochries Nach der Auffahrt mit der Hochriesbahn wandern wir von der Bergstation auf Wirtschaftsweg (Mark. E4) in nordöstlicher Richtung auf dem Kamm hinab zur Riesenalm. Dort verzweigt sich der Weg: Wir gehen rechts auf Pfad durch Wald hinab zum Almfahrweg. Auf diesem wandern wir links weiter, bis rechts der Wanderweg über die Abergalm (Mark.-Nr. 218) zur Klausen abzweigt. Über steile Berghänge geht es nun auf Pfad hinauf zum Predigtstuhl, dann auf der Kammhöhe über den Klausenberg weiter bis zur Klausenhütte.

Hütte

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour1 km
Höhenunterschied500 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
Hinweise
Dauer: Hütte Zeit Von Hohenaschau: 3 1/2 Std.; von Hainbach: 2 1/2 Std.; von Innerwald: 3 Std.; durch das Trockenbachtal: 2 1/2 Std.; über die Hochries: 2 1/2 Std. Schwierigkeit Bergwanderwege, die jedoch Trittsicherheit voraussetzen. Der leichteste Anstieg führt durch das Trockenbachtal; überwiegend Almfahrwege, zuletzt Bergwanderweg. Gipfel Zeit Nur wenige Minuten von der Hütte. Schwierigkeit Bergwanderweg.
KartentippTopogr. Karte 1 : 50 000 Chiemsee – Chiemgauer Alpen (LVG).
GastronomieWeitere Hütten Hochrieshaus, siehe Tour 29.
Informationen
Der Hüttengipfel Der Klausenberg, 1554 m, wird beim Übergang vom Hochrieshaus überschritten.
Höchster Punkt
Klausen, 1508 m; Klausenberg, 1554 m.
Unterkunft
Klausen, 1508 m (privat, ganzjährig an Wochenenden, im Sommer auch wochentags bewirtschaftet – nur bis 19 Uhr, 8 Betten, 12 Lager; Tel. 0171/995/4952).

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