Ins Mangfalltal zur Grubmühle

Kleinhöhenkirchen ist das Ziel einer alten Bauernwallfahrt eine schöne, aber nicht ganz leichte Wanderung mit einigen Steilstücken und reizvollen Ufer- und Waldstrecken. Für Kinderwagen nicht geeignet. (Autor: Susanne Strasser)
10 km
187 m
1.00 h
Vom Bahnhof gehen wir nach rechts zur Miesbacher Straße, dort erneut rechts, über die Bahngleise und nun leicht bergauf. Auf der Höhe zweigt unser Weg nach links ab in südöstliche Richtung nach Hohendilching. Wir gehen nach links in den Ort, dann nach rechts, an der Kirche vorbei und steil bergab ins Tal hinunter zur Mangfallbrücke, die wir überqueren und gleich darauf auf den Uferweg nach links einbiegen. Auf festem Waldweg geht es nach rechts steil zum Hochufer der Mangfall hinauf nach Kleinhöhenkirchen. Vor der Kirche nehmen wir nun die Fahrstraße nach links und wandern durch freie Flur nach Norden. Vom Waldrand führt unsere Route in Serpentinen zur Grubmühle und weiter zur Mangfallbrücke hinunter, die wir überqueren und hinter der wir auf der Straße nach Grub bergauf wandern. In der Rechtskurve vor der Bahnunterführung schwenken wir nach links auf den Fußweg nach Westen. Bei den Weihern nochmals links und weiter in südlicher Richtung nach Hohendilching zurück, wo wir auf die Hinroute treffen und auf ihr zur S-Bahn gehen.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour10 km
Höhenunterschied187 m
Dauer1.00 h
Schwierigkeit
TourencharakterEine mächtige Trinkwasserleitung versorgt München aus dem Gewinnungsgebiet am Taubenberg. Bis 1998 erneuerten die Stadtwerke die über 100 Jahre alte Leitung. Dazu mussten kilometerlange Stollen vorangetrieben werden. Ein Starttunnel stand im Mangfalltal bei der Grubmühle.
Beste Jahreszeit
Markierungengrünes Dreieck.
VerkehrsanbindungAbfahrt ab München - alle 60 Minuten. Fahrzeit: 47 Minuten. Fahrpreis: 3 Zonen/6 Streifen, Tageskarte Gesamtnetz. Rückfahrt: S6 ab Kreuzstraße.
GastronomieKreuzstraße - Barte-Wirt (B, kurzer Abstecher).
Tipps
Woher der Name Teufelsgraben kommt, erzählt eine abenteuerliche Geschichte. Der Teufel wollte einst die Isar umleiten, sie sollte in den Chiemsee fließen, dazu hob er einen Graben aus. Der Messner von Föching kam des Wegs und machte sich über den Plan lustig. Der Teufel bot eine Wette an - bis zum Frühläuten sollte das Werk vollbracht sein. Der Messner aber läutete schon um drei Uhr die Glocken. So verlor der Teufel die Wette, sein Plan blieb unvollendet.

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