IM NECKARTAL VON TÜBINGEN NACH ROTTENBURG

Bequeme Rundtour im hier sehr breiten Neckartal; am Fuß des nördlichen Talhangs nach Rottenburg und quer durch das Tal zurück nach Tübingen; asphaltierte Rad- und Wirtschaftswege, kurze Abschnitte auf Straßen; in Rottenburg teilweise Kopfsteinpflaster. (Autor: Ute und Peter Freier)
22 km
90 m
1.00 h
Von Tübingen nach Wurmlingen Vom Parkplatz am Stadtrand Tübingens radeln wir am Freibad-Eingang vorbei und in eine Parkanlage, wenden uns nach links auf einen Fuß- und Radweg entlang des Neckars und stoßen auf die Straße Tübingen–Hirschau. Nach rechts führt der Neckartal-Radweg über den Neckar und am Fuß des Talhangs nach Hirschau. Am Ortsbeginn weist die Neckartal-Radmarkierung nach links, wir aber halten uns geradeaus (Radwegweiser Rottenburg) durch den Ort und erblicken wenig später die auf einem Hügelrücken stehende Wurmlinger Kapelle, eine Wallfahrtskapelle. Am Ortsbeginn Wurmlingen zweigt bei der Uhlandhalle eine Straße ab, die steil zur Kapelle hinaufführt. Auf dem auch für Radfahrer vorgesehenen Gehweg folgen wir der Ortsdurchfahrt, halten uns in einer scharfen Linkskurve der Durchgangsstraße geradeaus gegen die Fahrtrichtung einer Einbahnstraße und biegen nach 300 Metern an einer Kreuzung links ab auf den Hohenzollern-Radweg. Zur Domstadt Rottenburg Nach leichtem Auf und Ab zwischen Feldern und Wiesen unterqueren wir eine Umgehungsstraße und gelangen nach Rottenburg. Geradeaus durch ein Wohngebiet und bergab auf einer breiten Ortsstraße erreichen wir einen Kreisverkehr und halten uns leicht nach links in die von den Resten der Stadtmauer umgebene Altstadt. Achtung - Einige Straßen und der Marktplatz sind Fußgängerzonen, in denen das Rad geschoben werden muss! Vorbei am rechter Hand stehenden Bischöflichen Palais und Ordinariat, gelangen wir auf den vom Dom beherrschten Marktplatz mit einem bemerkenswerten spätgotischen Brunnen. Quer durch das Neckartal nach Tübingen Durch die vor dem Dom bergab führende Marktstraße gelangen wir zu einer Neckarbrücke, vor der wir links abbiegen. Wenig später überqueren wir eine Altstadt-Umgehungsstraße, fahren in geringer Entfernung zum Neckar durch ein Wohngebiet und verlassen die Stadt auf einer für Autos gesperrten Straße. Bequem und stets mit Blick auf die Wurmlinger Kapelle queren wir zwischen Wiesen und Feldern die breite Talsohle, fahren durch das Hirschauer Gewerbegebiet und passieren einen zum Baden frei gegebenen Baggersee. Kurz darauf folgen wir am Ortsrand von Hirschau dem uns von der Herfahrt schon bekannten Radweg und kehren zum Tübinger Freibad zurück. Abstecher in die Altstadt von Tübingen In der beim Freibad beginnenden Grünanlage geradeaus, Bahngleise kreuzen und nach links über den Neckar, anschließend durch den Schlossbergtunnel zum Haagtor. Achtung: Die Straßen rings um den Marktplatz und die Stiftskirche sind Fußgängerzone! Nach rechts durch die Haaggasse zum Marktplatz mit Renaissance-Rathaus und geradeaus zur Stiftskirche, in deren Chor sich die Grabmale zahlreicher Herrscher des Hauses Württemberg befinden. Rechts neben der Stiftskirche die Alte Aula der Universität, und hier der leicht ansteigenden Münzgasse folgen. Nach 150 Metern leicht nach rechts steil hoch zum Schloss Hohentübingen, in dem das Archäologische Institut und das Schlossmuseum untergebracht sind. Hier sind einige der ältesten Kunstwerke des Menschen ausgestellt: nur wenige Zentimeter große, über 35000 Jahre alte Elfenbeinskulpturen aus einigen Höhlen der Schwäbischen Alb. Auf dem gleichen Weg zurück und scharf nach rechts in der Straße Neckarhalde bergab, nach links über den Neckar und durch die Parkanlage zurück zum Freibad.

BADEMÖGLICHKEITEN Freibäder in Tübingen und bei Rottenburg (Abstecher von 1,5 km aus der Altstadt weiter talaufwärts entlang des Neckars); Baggersee beim Industrie- und Gewerbegebiet Hirschau.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour22 km
Höhenunterschied90 m
Dauer1.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktUniversitätsstadt Tübingen.
EndpunktUniversitätsstadt Tübingen.
TourencharakterVon Tübingen führt die Radtour über Wurmlingen mit der auf einem Hügelrücken stehenden, weithin sichtbaren Wurmlinger Kapelle, die im 19. Jahrhundert von Tübinger Studenten und Literaten in Gedichten gepriesen wurde, nach Rottenburg, den Sitz des Bischofs der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Da die Tour am Stadtrand von Tübingen beginnt, muss man einen Abstecher machen, wenn man sich die Altstadt ansehen möchte (siehe Ende der Tourbeschreibung).
KartentippRadwanderkarte des Landesvermessungsamts Baden-Württemberg, Blatt 55 (Stuttgart und Umgebung), 1 - 100000.
MarkierungenBis Hirschau Neckartal-Radweg; zwischen Hirschau und Wurmlingen Radwegweiser mit grüner Aufschrift; bis Rottenburg Hohenzollern-Weg, anschließend bis Tübingen Neckartal-Radweg.
VerkehrsanbindungPkw - A81 Stuttgart–Singen, Ausfahrt 28 (Herrenberg); B28 nach Tübingen und 250 m nach einem Tunnel rechts abbiegen in Richtung Rottenburg; auf Querstraße erneut nach rechts und nach 500 m rechts abbiegen zu Parkplatz bei Sportanlage/Freibad. Bahn: Tübingen ist Station an der Linie Stuttgart–Plochingen–Horb.
GastronomieIn allen Orten an der Strecke.
Tipps
ROTTENBURGS RÖMISCHE VERGANGENHEIT Sumelocenna hieß vor etwa 2000 Jahren die römische Siedlung, aus der sich Rottenburg entwickelte. Ausgrabungen zeigten, dass sich an einem Kastell eine Zivilsiedlung zu einem Verwaltungszentrum entwickelt hatte. Ausgewählte Grabungsfunde sind im Römischen Stadtmuseum ausgestellt, das am nordöstlichen Rand der Altstadt über einer mehrsitzigen öffentlichen Latrine errichtet wurde (Di–Fr 10–12, 14–16.30 Uhr, Sa, So und Feiertag 10–16.30 Uhr).
Tourismusbüro
Verkehrsverein, An der Neckarbrücke 1, 72072 Tübingen, Tel. 07071/91360, www.tuebingen-info.de; Tourist-Information, Marktplatz 24, 72018 Rottenburg am Neckar, Tel. 07472/916236, www.rottenburg.de

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