Im Biebergrund

Der Wiesbüttsee ist ein reizvolles Wanderziel, das auf einem schönen Weg über dem Biebergrund erreicht wird. An seinem Ufer lädt die beliebte Waldgaststätte Wiesbütt zur Rast im Biergarten ein. (Autor: Tassilo Wengel) 
11 km
360 m
3.00 h
Vom Biebergrundmuseum in Bieber folgen wir der Straße Im Burghof bis zur Straße Am Römerberg mit der Markierung gelbes EU-Schiffchen auf blauem Grund. Sie führt uns aufwärts, wir treffen auf eine Asphaltstraße und fädeln uns ein. Schön ist der Blick in das Biebertal mit Bieber, bevor wir zur Tafel »Zechsteinaufschluss am Kalkofen« gelangen. Hier treten die alten Gesteine an oder nahe an die Oberfläche, die sonst im Hochspessart von mächtigen Buntsandsteinschichten bedeckt sind.

Zum Wiesbüttsee

Wir folgen dem gelben EU-Schiffchen weiter, wandern durch Wald und treffen auf einer Waldlichtung auf die Burgbergkapelle aus dem späten Mittelalter. Sie soll an der Stelle eines vorgeschichtlichen Heiligtums stehen. Wir folgen der Markierung gelbes EU-Schiffchen weiter und kommen an der Schautafel »Schachtküppel« vorbei. Hier wurde vor allem Kobalt gefördert, der zur Färbung von Glasschmelzen benutzt und zur Herstellung von blauen Malfarben verwendet wurde.

Wir treffen auf eine gekieste Forststraße, folgen der Markierung gelbes EU-Schiff auf blauem Grund später nach rechts auf einen unbefestigten Weg, der auf einen Forstweg mündet. Hier gehen wir auf einem Pfad aufwärts zum Wiesbüttsee, wo wir eine Info-Tafel »Verkehrsknotenpunkt Wiesbütt« vorfinden. Am Wiesbüttsee auf der gegenüberliegenden Seite lädt die Waldgaststätte Wiesbütt zur Rast ein.

Zurück über den Lochborner Teich

Der Rückweg folgt von der Info-Tafel »Verkehrsknotenpunkt Wiesbütt« auf dem bekannten schmalen Waldweg wieder 200 m abwärts bis zum Forstweg, wo wir nach links schwenken. Unser Weg führt am Oberen Maschinenschacht vorbei und abwärts zum Lochborner Teich. Am Schwarzbach entlang kommen wir zur »Lochmühle«, wo sich die einstige Eisenbahnstation im Lochborngrund befand.

Wir gehen die Straße Richtung Bieber abwärts, überqueren den Schwarzbach nach rechts und kommen zur Info-Tafel »Am Pfandgraben-Kobaltwerk«. Unser Weg führt mit der Markierung gelbes EU-Schiffchen auf blauem Grund auf asphaltierter Straße am Haus am Burgberg vorbei und auf geschottertem Feldweg zur Info-Tafel »Stollenmundloch des Berta-Stollens der Bieberer Gruben«.

Mit der Markierung folgen wir der Straße Am Burgberg, überqueren den Schmelzweg und gehen die Hugo-Bücking-Straße aufwärts. Wir biegen nach rechts in die Mühlstraße, überqueren die Straße Am Pflaster und gelangen zum Biebergrundmuseum zurück.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour11 km
Höhenunterschied360 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBieber, Biebergrundmuseum.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterAbwechslungsreiche Wanderung auf Wald- und Wiesenwegen, teilweise Asphalt, schöne Aussichten in den Biebergrund. 
Beste Jahreszeit
KartentippFritsch Wanderkarte Naturpark Spessart, Blatt Nord, Maßstab 1:50000.
MarkierungenGelbes EU-Schiffchen auf blauem Grund.
VerkehrsanbindungA 66, Ausfahrt Bad Orb/Wächtersbach, auf B 276 in Richtung Lohr bis Bieber.
GastronomieBieber: Gaststätte und Pension Wolf, Gassen 9; am Wiesbüttsee: Waldgaststätte Wiesbüttsee, Di Ruhetag.
Tipps
Der Wiesbüttsee: Der Wiesbütter Teich wurde 1765 nach Plänen des Bergmeisters Johann Philipp Cancrinus von Bergleuten aus Bieber angelegt, um die mechanischen Förderanlagen in den benachbarten Gruben im Lochborngrund anzutreiben. Der Bergbau wurde bereits 1494 erwähnt, blühte im 18. Jh. mit der Förderung von Kupfer, Silber und Blei auf und wurde erst 1925 eingestellt. Heute ist der kleine See ein beliebtes Ausflugsziel.
Unterkunft
In Bieber: Gaststätte und Pension Wolf, Tel. 06050/1519
Tourismusbüro
Gemeindeverwaltung Biebergemünd, 63599 Biebergemünd, Tel. 06050/97170 oder 971714, E-Mail: info@biebergemuend.de, www.biebergemuend.de

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Tassilo Wengel

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