Hofalm, Riesenhütte, Klausen

Eine Alm und zwei kinderfreundliche Hütten Leichte, aber lange Wanderung.
16 km
1050 m
6.00 h
Der westlichste Höhenzug der Chiemgauer Alpen ist altes Weidegebiet. Auf dieser leichten, aber etwas langen Tour – am besten übernachtet man auf einer der Hütten – sehen wir jede Menge Almvieh und auf der Klausen auch Pferde. In Nähe der Hofalm wird ein historischer Kalkofen passiert, und auf der Riesenhütte gibt es viel Auslauf.
Kleine Runde über Hofalm und Riesenhütte Von Hohenaschau wandern wir an den Bergfuß, folgen rechts der Ortsstraße, bis links der schmale und steile Almfahrweg hinauf zur Hofalm abzweigt, die inmitten einer großen Weidefläche liegt. Dort seitlich an der Alm vorbei und nach 150 Metern links vom Almfahrweg weg. Auf diese Weise kürzen wir nicht nur den Fahrweg ab, sondern kommen auch an einem historischen Kalkofen vorüber.
Bald treffen wir wieder auf eine Forststraße und wandern bergwärts. Wir sind nun wieder im Wald. Dort, wo die Straße eine scharfe Rechtskurve macht, gehen wir geradeaus auf steinigem Weg weiter (links folgt bald die Abzweigung zur Klausen). Wir halten uns immer geradeaus, kürzen
ein paarmal die Serpentinen der Fahrstraße ab und erreichen dann die freien Almwiesen mit mehreren Almhütten, darunter die Riesenhütte. Im Hintergrund ist die Hochries zu sehen, die mit einer Bergbahn erschlossen ist. Ein leichter Wanderweg führt dorthin.
Große Runde über die Klausen Von der Riesenhütte wandern wir über die Almwiesen bis zu deren südwestlichem Ende. Dort zweigt links ein Wanderweg ab, der uns in einem Linksbogen hinab in ein kleines Hochtal führt.
Hier treffen wir auf einen Fahrweg, halten uns links (falls wir nach Hohenaschau zurückkehren wollen, folgen wir diesem Weg, der dann wieder auf unseren Anstiegsweg trifft), bald wieder rechts, passieren eine Bergwachthütte und nehmen kurz dahinter einen Pfad, der rechts – noch vor der Abergalm – über einen Hang hinauf zum Predigtstuhl (1494 m) leitet. Auf dem Bergkamm geht es nun hinüber zum Klausenberg (1554 m), den wir überschreiten oder einfach seitlich links liegen lassen. Und bald ist auch schon die Klausenwirtschaft erreicht, die aussichtsreich auf einer welligen Hochfläche liegt. Die urige Hütte mit dem freundlichen Wirt wird die Kinder begeistern. Rund um die Hütte gibt es genügend Freiraum zum Herumtoben, und neben Jungvieh können die Kinder auch ein paar schöne Haflinger bewundern. Von der Klause folgen wir dann dem ausgeschilderten Pfad in Richtung Spitzstein. Kurz hinter der Feichtenalm zweigt links ein Steig ab, der ausgeschildert über die Brandelbergalm durch Wald und entlang dem Kohlstätter Bach hinab nach Innerwald führt. Von Innerwald kehren wir mit dem Bus zurück zum Ausgangspunkt der Tour in Hohenaschau.

Dauer:

Hohenaschau–Hofalm 3/4 Std., Hofalm– Riesenhütte

1 1/4 Std., Übergang zur Klausen 2 Std., Abstieg nach Innerwald 2 Std.; Gesamtgehzeit 6 Std.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour16 km
Höhenunterschied1050 m
Dauer6.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktHohenaschau (620 m) im Priental. PkwAnfahrt A 8 bis Ausfahrt Frasdorf und über Aschau nach Hohenaschau; Parkplatz an der Schloßbergstraße, am Bergfuß nur wenige Plätze. Oder vom Bahnhof Prien mit Chiemgaubahn bzw. RVO-Bus.
Beste Jahreszeit
KartentippChiemsee – Chiemgauer Alpen 1:50000 (LVG).
GastronomieHofalm (970 m), während der Weidezeit bewirtschaftet, Riesenhütte (1345 m, AV-Hütte, familienfreundlich, 12 B., 28 L., Tel. 08052/29 21), ganzjährig bewirtschaftet, November geschlossen; Klausen (1508 m, privat, 8 B., 12 L., Übernachtung nur am Wochenende, Tel. 0171/9954925), an Wochenenden und Feiertagen ganzjährig bewirtschaftet, im Sommer auch während der Woche bis 19 Uhr (2007 Bewirtschaftung nicht sicher; nachfragen!).
Tipps
Im Schloss Hohenaschau ist das Prientalmuseum untergebracht. Teile der ehemaligen Rüstkammer und ein Überblick über die Eisenindustrie im Priental sind sehenswert. Burgladerl und Burgcafé. Öffnungszeiten: Mai–September Di–Fr 9.30–12.30, April– Oktober So 13.30–17 Uhr.
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