Hochrieshaus

Die Hochries gilt als Aussichtsberg par excellence. Direkt am Gipfel wurde 1913 das Hochrieshaus erbaut, das 1959 einem Neubau weichen musste. Mit dem Bau der zweiteiligen Hochriesbahn war es aber nicht um die Bedeutung der Hütte als Wanderstützpunkt geschehen. Im Sommer sind es die Wanderer, Gleitschirmflieger und Drachenflieger, im Winter die Skifahrer, die bei Sonne den Aufenthalt auf der Terrasse, bei Wind und Wetter die gemütlichen Gasträume schätzen. (Autor: Heinrich Bauregger)
1 km
700 m
2.00 h
1 Von Grainbach Von der Talstation der Hochriesbahn geht es links auf gesperrtem Fahrweg zur Mittelstation, dann rechts haltend weiter auf dem Almfahrweg bis zum Ende bei der Moseralm. Von dort führt der Wanderweg geradeaus in den Wald hinein und in einem steilen Rechtsbogen hinauf zur Wimmeralm. Dort wandern wir links auf dem freien Kamm in steilen Serpentinen über die Seitenalm hinauf zum Westgrat der Hochries und links zum Hochrieshaus. 2 Von der Spatenau Vom Wanderparkplatz geht es auf breitem Wirtschaftsweg (ausgeschildert) hinauf zur Doaglalm. Wir wandern rechts an der Alm vorbei und auf nun schmalem Wirtschaftsweg in einem Linksbogen durch Wald zur Kammhöhe, dort links auf der Kammhöhe (E4/ Mark.-Nr. 221) hinauf zum Hochrieshaus. 3 Aus dem Gammernwald Vom Wanderparkplatz wandern wir auf ausgeschildertem breiten Weg durch Wald zur Wagneralm, dann rechts an dieser vorbei durch Wald ins Trockenbachtal (Mark.-Nr. 220), bis die Straße bei einer Spitzkehre zur Feichteckalm abzweigt. Hier geht es rechts weiter in zahlreichen Kehren über die Pölcheralm hinauf zur Kammhöhe hinter dem Feichteck. Von dort führt der Höhenweg (Mark.-Nr. 221) hinauf zum Hochrieshaus. 4 Von Hohenaschau Siehe die Anstiegsbeschreibung bei Tour 28.

Hütte

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour1 km
Höhenunterschied700 m
Dauer2.00 h
Schwierigkeit
Hinweise
Dauer: Hütte Zeit Von Grainbach: 2 1/2 Std.; von der Spatenau: 2 1/2 Std.; aus dem Gammernwald: 2 1/2 Std.; von Hohenaschau 3 1/2 Std. Schwierigkeit Wirtschafts- und leichte Bergwanderwege. Gipfel Zeit Vom Hochrieshaus: 1 Std.; Abstieg zur Hütte: 1 1/2 Std. Schwierigkeit Bergsteig, der nur Trittsicherheit voraussetzt.
KartentippTopogr. Karte 1 : 50 000 Chiemsee – Chiemgauer Alpen (LVG).
GastronomieWeitere Hütten Hofalm, siehe Tour 28. Doaglalm, 980 m (privat, Mai bis Okt. bew., Mo. Ruhetag). Wagneralm, 1050 m (privat, ganzjährig bewirtschaftet). Zur Kräuterhexe, 915 m (privat, ganzj. bew., Di. Ruhetag). Bergbahnstüberl, 1548 m (ganzj. bew., Mo. Ruhetag, 14 Schlafplätze; Tel. 08032/8977).
Informationen
Der Hüttengipfel Da das Hochrieshaus bereits auf der höchsten Erhebung des gesamten Gebiets liegt, bietet sich als Gipfeleinlage der Besuch des Feichtecks (1514 m) an. Vom Hochrieshaus geht es auf Bergsteig (Mark.-Nr. 221/E4) auf dem Gipfelkamm südwestwärts leicht bergab, rechts um den Karkopf herum, bis in Höhe der Pölcheralm links ein Bergsteig vom hier querenden Almweg abzweigt. Über einen Bergsteig wandern wir erst durch einen Wald, gelangen dann durch Latschen und Grashänge zum Feichteck.
Höchster Punkt
Hochrieshaus, 1568 m; Feichteck, 1514 m.
Unterkunft
Hochrieshaus, 1568 m (AV-Hütte, Kat. II, 16 Betten, 24 Lager, ganzj. bew., im Sommer Do. Ruhetag; Tel. 08032/8210).

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