Hochriesbahn

Gut begehbare Bergwanderwege und -steige, im unteren Bereich Wirtschaftswege. Die Runde über die Riesenhütte verläuft ab dort großteils auf Wirtschaftswegen. (Autor: Heinrich Bauregger)
11 km
317 m
1.00 h
Auf der Hochries kann man gleich nach dem Aussteigen aus der Bergbahn am Gipfel einkehren. Im Anschluss wählen wir unter mehreren Abstiegsrouten aus, wobei wir auf allen Routen herrliche Ausblicke ins Alpenvorland genießen können.
Aufstieg zum Hochriesgipfel.
Von der Bergstation führt in wenigen Minuten ein breiter Wanderweg auf den eigentlichen Gipfel, wo das Hochrieshaus steht.
Abstieg über die Seitenalm.
Vom Hochrieshaus folgen wir der Markierung des E 4 in südwestlicher Richtung leicht bergab, bis rechts der steile Steig zur Seitenalm abzweigt. Weiter steil hinab, bei der Wegverzweigung rechts, dann bald wieder links und über die Möseralm auf Almfahrweg hinab zur Mittelstation.
Abstieg über die Doaglalm.
Vom Hochrieshaus geht es auf dem Wanderweg (Mark. E 4) in südwestlicher Richtung auf der Kammhöhe hinab, dann seitlich am Karkopf vorbei. Weiter auf schmalem Pfad durch schrofiges Gelände, zuletzt durch ein Waldstück, bis zum Sattel zwischen Kareck und Feichteck. Links unten sehen wir die unbewirtschaftete Pölcheralm. Wo der Wiederanstieg auf das Feichteck beginnt, zweigt rechts ein Almfahrweg ab, dem wir in weitem Bogen durch Wald hinab folgen. Nach etlichen Abzweigungen – immer rechts halten – erreichen wir die gemütliche Doaglalm. Von dort wandern wir immer am Bergfuß entlang zunächst auf einer Almfahrstraße bergab, bis rechts der Weg zur Talstation der Hochriesbahn abzweigt.
Große Abstiegsrunde über die Riesenhütte.
Von der Bergstation bzw. dem Hochrieshaus führt in nordöstlicher Richtung ein breiter Wanderweg (Mark. »M«, E 4) über den teils bewaldeten Kamm hinab zum kleinen Plateau der Riesenalmen. Wo wir diese erreichen, zweigt links ein Weg ab, der direkt zur Mittelstation der Bergbahn führt. Wir gehen jedoch weiter über diese zur Riesenhütte. Von dort folgen wir dem Wirtschaftsweg durch Wald hinab. Nach einer halben Stunde auf dem links abzweigenden Weg weiter zur Winterstubn und im Linksbogen um den Riesenberg herum. Über die Kräuterwiesenalm wandern wir dann zurück zur Mittelstation der Hochriesbahn.

Dauer.
Anstieg zum Gipfelhaus 5 Minuten; Abstieg über die Seitenalm bzw. über die Scharte zwischen Hochries und Riesenberg 1 1/2 Std.; Abstieg über die Doaglalm 3 Std.; Abstiegsrunde über Riesenhütte und Kräuterwiese 4 Std.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour11 km
Höhenunterschied317 m
Dauer1.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktGrainbach, Talstation der Hochriesbahn
EndpunktGrainbach, Talstation der Hochriesbahn
TourencharakterDie 1971 bzw. 1973 eröffnete Hochriesbahn ist eine Sesselbahn kombiniert mit einer Zweiseil-Großkabinen-Pendelbahn. Der zuerst in Betrieb genommene Einer-Sessellift verbindet die Talstation (720 m) mit der Mittelstation (920 m) auf der Ebenwaldalm in einer Fahrzeit von 12 Min.
Die Kabinenbahn verbindet Mittelstation (916 m) und Bergstation (1542 m) in 7 Min., die Länge der Trasse ist 1724 m mit nur einer Stütze. Das Tragseil von 50 mm Stärke trägt zwei Kabinen à 50 Personen, das Zug- und Gegenseil hat eine Stärke von 29 mm. Fahrgastkapazität - 600 Pers./Std.
Beste Jahreszeit
KartentippBLVA, topografische Karte, 1 - 50 000, Chiemsee – Chiemgauer Alpen.
VerkehrsanbindungAuto. Salzburger Autobahn (A 8) bis Ausfahrt Achenmühle, dann über Samerberg und Grainbach zur Talstation der Hochriesbahn; dort Parkplatz. Bahn/Bus. Mit der Bahn bis Rosenheim, dann mit RVO-Bus zur Talstation der Hochriesbahn (nur im Sommer).
GastronomieHochrieshaus. (1569 m), AV-Hütte, ganzjährig bewirtschaftet, 18 Betten, 40 Lager, Donnerstag Ruhetag; Tel. 0 80 32/82 10. Doaglalm. (900 m), privat, von Mai bis Ende Oktober bewirtschaftet, Montag Ruhetag. n Bergbahnstüberl (1548 m), ganzjährig bewirtschaftet, Montag Ruhetag, 8 Betten, 14 Lager; Tel. 0 80 32/89 77. Riesenhütte. (1345 m), AV-Hütte, nahezu ganzjährig bewirtschaftet, 12 Betten, 30 Lager; Tel. 0 80 52/29 21. Suppenhütte. (920 m) an der Mittelstation, Dienstag Ruhetag.
Tipps
Für einen Badeabstecher nach der Wanderung bietet sich der Tinninger See auf der anderen Seite der Salzburger Autobahn an, mit Steg und Kiosk.
Höchster Punkt
Hochries (1569 m)
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