Hochries und Doaglalm

Gut begehbare Bergwanderwege und -steige, im unteren Bereich Güterwege. Auch für weniger Geübte möglich. (Autor: Heinrich Bauregger)
8 km
998 m
3.00 h
Nach der Auffahrt mit der kombinierten Sessellift- und Gondelbahn auf die Hochries wandern wir zunächst in wenigen Minuten auf den eigentlichen Gipfel, auf dem das Hochrieshaus steht. Hier ist erst einmal Panorama angesagt. Für unsere Runde bergab wählen wir dann den Kammweg Richtung Süden über den Karkopf, denn er bietet uns auch weiterhin die beste Aussicht für den Auftakt. Vom Hochrieshaus schlendern wir auf dem zunächst noch breiten Wanderweg in südwestlicher Richtung sanft hinab. Hier verläuft übrigens auch der E 4, der Europäische Fernwanderweg, der den Bodensee mit der Adria verbindet. Im Auf und Ab erreichen wir den Karsattel, wo rechts ein steiler Weg über die Seitenalm hinab zur Mittelstation der Bergbahn führt. Wir gehen jedoch weiter, steigen nun über den Karkopf (1496 m), den ein schlichtes Holzkreuz schmückt, oder wandern rechts seitlich vorbei auf die andere Seite.
Dann folgt ein schmaler Pfad durch felsiges Gelände und zuletzt ein Waldstück, bis wir den Sattel zwischen Kareck und Feichteck erreichen. Links unten sehen wir die unbewirtschaftete Pölcheralm. Dort, wo der Wiederanstieg auf das Feichteck beginnt, zweigt rechts ein Almfahrweg ab, dem wir in weitem Bogen durch Wald hinab folgen. Nach etlichen Abzweigungen – wir halten uns immer rechts – erreichen wir die gemütliche Doaglalm (900 m), die sich bereits in Talnähe befindet und ein reizvolles Einkehrziel darstellt – vor allem, wenn wir mit Kindern unterwegs sind - Jede Menge Rinder auf der Weide und ein Spielplatz sind die Pluspunkte.
Von der Doaglalm wandern wir immer am Bergfuß entlang zunächst auf einer Almfahrstraße bergab, bis rechts der Weg zur Talstation der Hochriesbahn abzweigt.

Dauer - Für die Abstiegsrunde müssen wir 3 Std. veranschlagen.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour8 km
Höhenunterschied998 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
StartortHochries
AusgangspunktHochriesbahn, Talstation
EndpunktHochriesbahn, Talstation
TourencharakterDie Hochries ist ein Berg »für alle Fälle« - Auch bei schlechtem Wetter muss man sich nicht unbedingt Wind und Regen aussetzen, sondern kann gleich am Gipfel einkehren. Die Wanderung talwärts – es gibt mehrere Möglichkeiten – ist zudem sehr aussichtsreich: Im Norden lenkt das Alpenvorland mit Chiemsee und einigen weiteren Seen die Blicke auf sich, in Richtung Süden und Osten sind es Kaisergebirge und Zentralalpen und natürlich die Chiemgauer Berge. Seiner idealen Lage wegen zieht der Berg auch die Gleitschirm- und Drachenpiloten an. Mit ihren farbenprächtigen Fluggeräten bilden auch sie einen malerischen Blickfang.
Beste Jahreszeit
KartentippTopographische Karte 1 - 50 000, Chiemsee – Chiemgauer Alpen (BLVA).
VerkehrsanbindungSalzburger Autobahn bis Ausfahrt Achenmühle, über Samerberg und Grainbach zur Talstation der Hochriesbahn; dort großer Parkplatz. Mit der Bahn nach Rosenheim, dann mit RVO-Bus zur Talstation der Hochriesbahn.
GastronomieDas Hochrieshaus ist ganzjährig bewirtschaftet (Übernachtungsmöglichkeit). Die Doaglalm ist von Mai bis Ende Oktober bewirtschaftet.
Tipps
Und nach der Tour - Ein Besuch der ungewöhnlichen Kirche am Samerberg. Oder ein Badeabstecher zum Tinninger See jenseits der Salzburger Autobahn.
Höchster Punkt
Hochries, 1569 m.