Hochgern

Die größten Etappen der Wanderstrecke zum Hochgern verlaufen auf Fahr- und guten Wanderwegen, sind also nicht schwierig. Nur zwischen Hochgernhaus und dem Gipfel gibt es eine steile, felsige Strecke. Auf den stark besonnten Südhängen kann es bei schönem Sommerwetter unangenehm heiß werden. (Autor: Siegfried Garnweidner)
9 km
1280 m
5.00 h
Vom großen Parkplatz in Au erst einmal ein paar Minuten auf der Asphaltstraße zur Straßenverzweigung in Wiesen hinauf. Dort scharf links abbiegen und auf schmalem Sträßchen im Großen und Ganzen im Wald nach Norden hinauf, bis ein breiter Fahrweg erreicht ist. Auf ihm einen knappen Kilometer nach Süden weiter, dann dem Straßenverlauf folgend durch ein paar Kehren und bei allen Verzweigungen am Hauptweg bleibend zur Agergschwendalm. Dort schnürt sich die Straße zu einem schmalen Fahrweg zusammen, der im Wald nach Nordosten ansteigt und ab der Höhe von etwa 1200m durch viele Kehren führt. Schließlich tritt er aus dem Wald aus, führt an der kleinen Enzianhütte vorbei und erreicht das Hochgernhaus. Dort endet der Fahrweg. Nun auf einem guten Wanderweg über stark abfallende Wiesenhänge unter Hochlerch und Zwölferspitz nach Osten und zu einem auffallenden, breiten Bergrücken. An seiner Nordseite in gleicher Richtung weiter und am Rande von markanten Felsen einen steilen Wiesenhang queren, bis schließlich eine kleine Einsattelung erreicht ist. In ihr etwas links halten, den schroffen Felsen entlang und wieder auf übersichtliche Wiesenhänge. Über sie nach Nordosten zum Kreuz hinauf. Vom Kreuz geht es ein paar Meter zu einem Sattel hinab und von dort zum höchsten Gipfel hinauf. Der Rückweg verläuft entlang der Aufstiegsroute.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour9 km
Höhenunterschied1280 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktUnterwössen, Wanderparkplatz in Au (620m).
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDer Hochgern, ein viel besuchter Aussichtsgipfel, bringt es gerade mal auf 1744m Höhe. Weil es aber außer dem Hochfelln in der Nähe keine größeren Gipfel gibt, lässt sich vom Hochgern eine ausnehmend schöne Rundschau genießen. Bei reiner Luft reichen die Blicke über die Berchtesgadener Alpen und Loferer Steinberge, zu Großglockner, Großvenediger, Kaisergebirge und ins Karwendel. Und wer einen besonders klaren Tag erwischt, wie er manchmal im Herbst vorkommt, kann mit etwas Glück sogar bis in den Bayerischen Wald schauen. Wenn die Luft nicht besonders brillant ausfällt, wird man zumindest auf den Chiemsee blicken können, denn der liegt dem Hochgern direkt zu Füßen.
Beste Jahreszeit
KartentippKompass Wanderkarte 1:50000, Blatt10 (Chiemsee – Simssee).
MarkierungenWegtafeln und Markierungspunkte.
VerkehrsanbindungVon den Ausfahrten Bernau oder Grabenstätt der A 8 (München – Salzburg) auf der B305 bzw. der Staatsstraße 2096 über Marquartstein zum Ausgangspunkt; Busverbindung ab Bahnhof Übersee.
GastronomieAgergschwendalm, Enzianhütte und Hochgernhaus.
Tipps
Auch für Kinder. Die Wanderung eignet sich gut für Kinder ab 12 Jahre. Mountainbiken ist auf der Route verboten.
Unterkunft
Hochgernhaus.
Tourismusbüro
Unterwössen, Tel. 08641/8205; www.unterwoessen.de
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