Hochgall, 3436 m

Der König der Berggruppe zwischen Reintal, Antholzer Tal und Pustertal. (Autor: Richard Goedeke)
Von der Hochgallhütte südwärts hinauf zum kleinen See vor dem Tristennöckl (P. 2465). Hier links weiter und in südöstlicher Richtung auf dem Pfad zu dem felsigen Rücken östlich des Tristenferners. Diesen Rücken hinauf bis zum P. 2747. Hier nach links in östlicher Richtung über den Firn zum Fuß des Westgrates. Diesen hinauf zum Grauen Nöckl (3084 m). Hier steil hinab (Drahtseile) in die Scharte am Fuß des eigentlichen Hochgall-Nordwestgrates.
Nun immer am Blockgrat aufwärts, bei guten Firnverhältnissen zum Teil auch links davon, zum oberen plattigen Teil des Grates. Hier obligatorisch auf dem Grat (Drahtseile) zum überfirnten Vorgipfel. Über die luftige Gratschneide (eventuell Wechten!) zum höchsten Punkt.

Hochtour
3000er Gipfeltour

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour4 km
Höhenunterschied1840 m
Dauer7.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktRein
EndpunktHochgall
TourencharakterDie Besteigung des Hochgall ist von allen Seiten eine Keule.
Hinweise
Siehe Tour 111 in Karte.
KartentippTabacco-Karte 1 - 25000, Blatt 035 Ahrntal, Rieserfernergruppe.
VerkehrsanbindungVon Bruneck über Sand in Taufers ins Reintal nach Rein (auch »Rain«, 1595 m, Parkplatz am Ausgang des Bacherntals).
GastronomieHochgallhütte (2276 m, CAI Roma, 70 Schlafplätze, bew. Juli–Sept., Tel. 0039/0474/672550).
Tipps
Aussicht. Im Norden der Zillertaler Hauptkamm und im Süden jenseits des weiten, grünen Pustertals die Sextener und Pragser Dolomiten.
Informationen
Schwierigkeit. Insgesamt AD– (ziemlich schwierig), mit Kletterstellen III A0 (mittel), anhaltend II (mäßig) und luftigem Firngrat zum Gipfel. Mühen: Hüttenzustieg 680 mH (2 Std.), Gipfelaufstieg 1160 mH (4–5 Std.). Gefahren: Dies ist eine ernsthafte, hochalpine Route mit anhaltender Kletterei II A0 und einigen deutlich schwierigeren Passagen, selbst bei Benutzung der Steighilfen. Kein gängiger Klettersteig! Eisausrüstung nötig. Das Wetter muss sicher sein, denn der lange schmale Grat ist bei Gewitter sehr blitzgefährdet! Am Gipfelgrat auf Wechten achten! Freuden: Ein gewaltiger Anstieg zu einem grandiosen Aussichtsbalkon. Spezialführer: Beikircher, AVF Rieserfernergruppe, Bergverlag Rother, München 1983.
Höchster Punkt
Hochgall, 3436 m
Unterkunft
Hochgallhütte (2276 m, CAI Roma, 70 Schlafplätze, bew. Juli–Sept., Tel. 0039/0474/672550).
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