Hocheiser, 3206 m

Als dreikantige Felspyramide ragt dieser Berg südlich vom Kitzsteinhorn aus dem Bergkamm zwischen dem Staubachtal und dem Kapruner Tal. Er ist nationalparkwürdig unerschlossen geblieben und in dieser Qualität zu genießen. (Autor: Richard Goedeke)
5 km
1700 m
7.00 h
In nordwestlicher Richtung Steig hinab zum Ufer des Tauernmoossees, daran entlang zur Staumauer (hierher auch vom Enzingerboden auf Steig). Über die Staumauer zum Nordende des Stausees. Noch 500 m in gleicher Richtung weiter und nach Überqueren eines Baches in östlicher Richtung an diesem entlang hinauf zum Schwarzwasserkarlsee und weglos weiter über den Mitterbirghang hinauf zur alten Seitenmoräne des siechen Wurferkees (P. 2763). Nun nach Südosten hinauf zum Oberen Hocheiserkees (P. 2883). An seinem westlichen Rand entlang ansteigen und über den Firnrücken, zuletzt als schmaler Firngrat (Wechten!), zum Gipfel.
Vom Stausee Mooserboden (Restaurant Heidnische Kirche, siehe Zustieg zum Wiesbachhorn) in westlicher Richtung Steig über den Rücken des Sedlgrates zum Kleinen Grießkogel, am linken Rand des Grießkogelkees und über den Ostgrat (I) auf den Großen Grießkogel (3066 m), von dort über den Nordostrücken zum Gipfel des Hocheisers.

Hochtour
3000er Gipfeltour

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour5 km
Höhenunterschied1700 m
Dauer7.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktEnzingerboden
EndpunktHocheiser
TourencharakterDie erste Besteigung unternahm R. Issler mit J. Brandtner am 15. August 1871, wobei sie über den Grießkogel abstiegen.
Hinweise
Siehe Tour 129 in Karte.
KartentippAV-Karte 1 - 25000, Blatt 40 Großglocknergruppe.
VerkehrsanbindungMit Bus oder Auto von Uttendorf im Pinzgau Sträßchen durch das Staubachtal zum Enzingerboden (1480 m).
GastronomieRudolfshütte (2311 m, jetzt privates Berghotel mit Hallenbad, Kinderspielraum, Kletterwand und Sauna, 253 Schlafplätze, bew. Juni–Sept., Tel. 0043/6563/8221).
Tipps
Aussicht. Gegenüber die trotz Ausaperung immer noch eindrucksvollen Wände von Hoher Riffl, Klockerin und Wiesbachhorn und ihre wild zerrissenen Gletscher.
Informationen
Schwierigkeit. Insgesamt PD– (wenig schwierig), mit Kletterstellen I (leicht). Mühen: Zur Hütte Sesselbahn oder 500 mH Aufstieg (21/2 Std.), Gipfelaufstieg 1200 mH (5–6 Std.). Gefahren: Einsame Gegend, Gletscher moderat. Freuden: Ein ernsthafter ursprünglicher Berg mit hochalpinem Gegenüber. Karte: End, AVF Glocknergruppe, Bergverlag Rother, München.
Höchster Punkt
Hocheiser, 3206 m
Unterkunft
Rudolfshütte (2311 m, jetzt privates Berghotel mit Hallenbad, Kinderspielraum, Kletterwand und Sauna, 253 Schlafplätze, bew. Juni–Sept., Tel. 0043/6563/8221).
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