Hefteralm und Plattenalm

Rottau - Hefteralm - Rachelalm - Staffnalm - Plattenalm - Hochplatte - Piesenhauser Hochalm - Mäderalm - Rottauer Hinteralm - Rottauer Vorderalm - Rottau. Almfahrwege und leichte Bergwanderwege, an keiner Stelle ausgesetzt, nach Regen jedoch einige lehmige Abschnitte. Gipfelabstecher auf die Hochplatte auf guten Wanderwegen, der Schlussanstieg erfolgt jedoch auf Bergpfad. (Autor: Heinrich Bauregger, Peter Freiberger)
15 km
1062 m
5.00 h
Von Rottau zur Hefteralm Unser Anstieg beginnt am westlichen Ortsrand von Rottau. Wir folgen der Ausschilderung zur „Hefteralm“ (Markierungs-Nummer 45) und wandern auf einem Ortssträßchen leicht bergan, biegen dann rechts in einen schmalen Weg und erreichen durch ein kleines Waldstück den Almfahrweg oberhalb. Dort halten wir uns links und gehen bei der folgenden Weggabelung ebenfalls links. Das leicht ansteigende Almsträßchen zieht sich durch dichten Wald des Breitenbergs, führt durch den Graben des Grießenbachs und steigt am Einöder Berg etwas stärker an. Bei der folgenden Wegverzweigung – bei einer Diensthütte – halten wir uns rechts, queren einen weiteren Bach und erreichen bald die in einem bewaldeten Kessel gelegene Hefteralm. Von der Hefteralm zur Hochplatte Von der Hefteralm folgen wir der Ausschilderung „Hufnaglalm“ und wandern auf lehmigem Weg durch Wald und über Almwiesen über buckliges Almgelände hinüber zu dieser. Dort beginnt ein einfacher Wirtschaftsweg, auf dem wir leicht talwärts weiterschlendern. Wir passieren die Rachelalm und halten uns nach dieser bei der Wegverzweigung rechts. Über Bergwiesen und durch ein kleines Waldstück erreichen wir die Bergstation des Hochplattelifts und bald darauf die etwas oberhalb gelegene Brotzeitstation Staffnalm. Bei der Staffnalm beginnt der breite Staffn-Rundweg (Markierung H 2), dem wir zunächst in südwestlicher Richtung durch Wald folgen. Wir wandern auf breitem Wanderweg unter dem Friedenrath vorbei, queren eine breite Forststraße und treffen bald auf einen Almfahrweg, der uns hinauf zur Plattenalm (1320 m) leitet. Dann folgen wir dem Almfahrweg in einem weiten Bogen weiter hinauf zum Sattel unterhalb dem Haberspitz. Hier ist ein Abstecher zum Gipfel der Hochplatte möglich. Abstieg nach Rottau Jenseits des Sattel hinab auf breitem Weg zur Piesenhauser Hochalm, die knapp unterhalb des Verbindungskammes zur Kampenwand liegt, die sich hier aus ungewohnter Perspektive zeigt. Folgen wir dem Kamm ein Stück weiter, erreichen wir bald die Mäderalm, die Letzte der Einkehralmen, bevor es an den Abstieg nach Rottau geht. Dazu gehen wir auf dem Kammweg wieder einige Meter zurück und folgen links einem ausgeschilderten Pfad, der bald im Wald verschwindet. Auf diesem hinab zur verlassenen Rottauer Hinteralm, wo wir auf eine Forststraße treffen. Dieser folgen wir – vorbei an der Rottauer Vorderalm – immer talwärts hinab nach Rottau. Der Tipp für Kinder Bei Marquartstein, im Ortsteil Niedernfels, befindet sich der „Märchen- und Erlebnispark Marquartstein“, ein Freizeitpark mit Tiergehege, Sommerrodelbahn sowie Märchenhäuschen mit den bekannten Märchengestalten. Öffnungszeiten - Ostern bis Allerheiligen täglich von 9 bis 18 Uhr.

kindgerecht

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour15 km
Höhenunterschied1062 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktParkplatz an der Hauptstraße in Rottau gegenüber dem Gasthaus Messerschmid.
Tourencharakter70 Stück Kühe und Jungvieh, Kaltblutzuchtstuten, Ziegen, Hühner und sonstiges Kleinvieh bevölkern während der Weidezeit die oberhalb Rottau gelegene Hefteralm. Ihre Ursprünge gehen bis in die Zeit der Salzburger Fürstbischöfe zurück, die zeitweise auch im Chiemgau das Sagen hatten. Seit dem Jahre 1911 gehört die stattliche, eher einem Bauernhaus ähnliche Alm der Kaltblutzucht-Genossenschaft Traunstein. Die Familie Guggenbichler hat bei den Wanderern einen sehr guten Ruf, weil auf der Hefteralm vorwiegend Produkte aus eigener Herstellung ausgeschenkt und verzehrt werden können - das im Bachhäusl selbst gebackene Bauernbrot, Milch, Butter, verschiedene Käsesorten und Geselchtes, Kuchen, Most und sogar selbst gebrannter Schnaps. Auf unserer Runde über die Grassauer Almen machen wir jedoch auch noch auf weiteren Almen Station – und überall gibt es eine deftige Brotzeit. Also Maß halten.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte BLVA, 1 - 50 000, Blatt „Chiemsee - Chiemgauer Alpen“.
VerkehrsanbindungSalzburger Autobahn bis Ausfahrt Bernau, auf der B 305 Richtung Grassau nach Rottau. Auf der Bahnstrecke München - Salzburg bis Bahnhof Bernau, weiter mit RVO-Bus nach Rottau.
GastronomieHefteralm (930 m), bewirtschaftet von Mitte Mai bis Anfang Oktober, kein Ruhetag; Staffnalm (1050 m), ganzjährig bewirtschaftet, kein Ruhetag, im November jedoch geschlossen; Plattenalm (1320 m), bewirtschaftet von Mitte Juni bis Mitte September; Piesenhauser Hochalm (1400 m), bewirtschaftet von Anfang Juni bis Anfang Oktober; Mäderalm (1450 m), bewirtschaftet von Juni bis September.
Informationen
Dauer - Von Rottau zur Hefteralm 1 1/2 Std., Weiterweg zur Staffnalm 1/2 Std., Übergang zur Plattenalm 1 Std., Übergang zur Piesenhauser Hochalm 1/2 Std., Abstecher zur Mäderalm 1/2 Std.; Abstieg nach Rottau 1 1/2 Std. Gesamtgehzeit: knapp 5 Std. Gipfelabstecher zur Hochplatte 1 Std.