Großer Muntanitz, 3232 m

Behäbig breit und unverschämt hoch thront diese Bergmasse nördlich von Matrei zwischen dem Tauern- und dem Kalser Tal. (Autor: Richard Goedeke)
11 km
1150 m
3.00 h
Von der Hütte nordwärts auf dem Karl-Schöttner-Weg zu Firnmulde und auf den Oberen Wellachkopf (2962 m) und am Kamm in Richtung NO weiter zum obersten Wellachkopf (3037 m). Nun wieder nach Norden über den breiten Rücken hinauf auf den P. 3117 und auf den felsigen Kleinen Muntanitz (3192 m). Jenseits nahe am Nordgrat in steiler Rinne (Drahtseil) hinab und in den Sattel (»Kampl«, 3129 m) queren. Am breiten Bergrücken über Schutt und Platten zum Gipfel.

Hochtour
3000er Gipfeltour

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour11 km
Höhenunterschied1150 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktMatrei
EndpunktGroßer Muntanitz
TourencharakterDie erste Besteigung holte sich A. v. Schmid mit Th. Groder am 2. September 1871.
Hinweise
Siehe Tour 128 in Karte.
KartentippAV-Karte 1 - 25000, Blatt 40 Großglocknergruppe.
VerkehrsanbindungMit Bus oder Auto nach Matrei in Osttirol (974 m).
GastronomieSudetendeutschen Hütte (2656 m, DAV Sudeten, Esslingen, 55 Schlafplätze, bew. Juni–Sept., Tel. 0043/4875/6466).
Tipps
Aussicht. Im Osten majestätisch der Großglockner mit Stüdlgrat und Nordwestgrat, im Westen der Großvenediger.
Informationen
Schwierigkeit. Insgesamt F (leicht), mit Kletterstellen I (leicht). Mühen: Hüttenzustieg ab Blauspitz 550 mH (21/2 Std.), Gipfelaufstieg 600 mH (2–3 Std.). Gefahren: Markierter und teils versicherter Steig, gletscherfrei. Freuden: Großartiger Aussichtsberg zwischen Glockner und Venediger. Karte: End, AVF Glocknergruppe, Bergverlag Rother, München.
Höchster Punkt
Großer Muntanitz, 3232 m
Unterkunft
Wie Einkehr.
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