Großer Löffler, 3379 m

Als einer der formschönsten und ernsthafteren Berge der Zillertaler Alpen gehört der Große Löffler trotz nicht ganz so hoher topografischer Prominenz in diese Auswahl hinein. (Autor: Richard Goedeke)
9 km
2100 m
5.00 h
Südostwärts den markierten Steig über Hänge und die alte Seitenmoräne hinauf zum Floitenkees. Über dieses am Fuß des Westgrates des Großen Löfflers vorbei und meist nahe an diesem entlang (Spalten!) in östlicher Richtung zum obersten Gletscherbecken. Durch die blockige Flanke und zuletzt am Südgrat zum Gipfel.

Hochtour
3000er Gipfeltour

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour9 km
Höhenunterschied2100 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktWirtshaus Steinbock
EndpunktGroßer Löffler
TourencharakterDie erste Ersteigung erfolgte 1850 durch den Landvermesser k. u. k. Bergrat M. v. Lipholt mit einem Gemsenjäger aus Mayrhofen. Die schon früh durchstiegenen eindrucksvollen, aber ruppigen Bergflanken wie die schon 1879 begangene Nordostwand werden durch die Ausaperung zunehmend steinschlaggefährdet und sind nur noch bei günstigen Verhältnissen im Winter oder Frühsommer begehbar, dann aber gutes Trainingsgelände für Himalayabergsteiger und solche, die es werden wollen. (1. Solobegehung Peter Habeler, 1. Winterbegehung Werner Beikircher).
Hinweise
Siehe Tour 104 in Karte.
KartentippAV-Karte 1 - 25000, Blatt 35/2 Zillertaler Alpen, Mitte; Freytag-&-Berndt-Karte 1:50000, Zillertaler Alpen WK 152.
VerkehrsanbindungMit Auto ist die Fahrstraße von Mayrhofen in den Floitengrund frei bis zur Tristenbachalm (1177 m). Von dort Taxiverkehr (zu Fuß 1 Std.) zum Wirtshaus Steinbock (1382 m, Jausenstation, Tel. 0043/5286/232).
GastronomieGreizer Hütte (2227 m, DAV Greiz, 86 Schlafplätze, bew. Juni–Sept., Tel. 0043/664/ 1405003).
Tipps
Aussicht. Im Südwesten lagert der meist deutlich bevölkerte Schwarzenstein und rechts davon der felsige Mörchner, im Osten über dem Stillupgrund der einsame Ahornkamm mit der Hinteren Stangenspitze.
Informationen
Schwierigkeit. Insgesamt PD (wenig schwierig), Gletschertour mit Kletterstellen I (leicht). Mühen: Hüttenzustieg ab Whs. Steinbock 950 mH (2–3 Std.), Gipfelaufstieg 1150 mH (3–4 Std.). Gefahren: Ernsthafter Gletscher, zwar meist gut gespurt, aber hochalpiner Aufstieg. Am Seil gehen! Freuden: Ein zünftiges Unternehmen. Karte: Klier, AVF Zillertaler Alpen, Bergverlag Rother, München.
Höchster Punkt
Großer Löffler, 3379 m
Unterkunft
Greizer Hütte (2227 m, DAV Greiz, 86 Schlafplätze, bew. Juni–Sept., Tel. 0043/664/ 1405003).
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