Geisingberg und Kahleberg

Waldwanderung mit zahlreichen Aussichtsstellen. (Autor: Bernhard Pollmann)
21 km
640 m
5.00 h
Aus dem Bahnhof Geising zu den Bushaltestellen tretend, gehen wir links hinauf zur Brücke, überqueren auf ihr die Gleise und biegen rechts auf den mit dem Zeichen »Blaustrich« markierten E3 in den Wald Richtung Altenberg ab. Im Laubwald und zwischen Blockwerk geht es hinauf auf den kegelförmigen Geisingberg. In einem aufgelassenen Basaltsteinbruch befindet sich kurz unterhalb des Gipfels ein See, in dem an heißen Sommertagen gebadet wird. Auf dem Geisingberg lädt eine Bergbaude (bewirtschaftete Hütte) zur Stärkung ein, vom Aussichtsturm fällt der Blick hinab in die Pinge von Altenberg und hinüber zum nächsten Ziel, dem Kahleberg.
Vom Geisingberg folgen wir dem Blaustrich hinab zum Rathaus in Altenberg, tauchen auf der gegenüberliegenden Talseite in den Wald ein und erreichen das Raupennest mit Waldschänke und der längsten Sommerrodelbahn Sachsens. In einer schönen Höhenwanderung im Wald führt der EB weiter zum Kahleberg, dem höchsten Berg des Osterzgebirges. Als beliebtes Wanderziel mit Bergbaude »Kahlebergbaude« ist er auf mehreren Wanderwegen erreichbar. Bei klarer Sicht schweift der Blick ostwärts weit über das Osterzgebirge hinaus bis zum Isergebirge, zum Jeschken bei Liberec (Reichenberg) und zum Riesengebirge mit der Schneekoppe, während sich im Südwesten die Höhen des mittleren Erzgebirges mit Fichtel- und Keilberg zeigen. Unten im Tal liegt die Bergstadt Altenberg, überragt vom bewaldeten Kegel des Geisingbergs.
Beim Abstieg erreicht der Blaustrich-Weg die große Kreuzung mit dem Schneise 28 genannten Forstweg; wer abkürzen will, kann hier der Schneise 28 links zum Georgenfelder Hochmoor folgen, während wir dem Blaustrich-Weg auf dem Teichweg am Schwarzen Teich vorbei hinab nach Rehefeld-Zaunhaus im Tal der Wilden Weißeritz folgen. Im Tal geht es kurz aufwärts, bis sich die Wanderwege vor der tschechischen Grenze verzweigen: Wir verlassen den Blaustrich-Weg und folgen der Markierung »Rotstrich« auf einem schönen Waldweg (»Kreuzweg«) links hinauf, stoßen schließlich auf die Schneise 28 und gelangen zum Georgenfelder Hochmoor. Auf Holzbalken führt dort ein etwa einen Kilometer langer Weg an seltenen Pflanzen vorbei, direkt an der tschechischen Grenze entlang.
An den Häusern von Georgenfeld vorbei erreichen wir das Grenzdorf Zinnwald. Von hier wandern wir auf dem Aschergrabenweg Richtung Altenberg und erreichen kurz nach dem Linksknick des Aschergrabens eine Verzweigung: Geradeaus längs des Grabens geht es am Goethe-Denkmal vorbei nach Altenberg, während wir rechts auf dem Goldhahnweg hinab zum Ausgangspunkt in Geising wandern.
Die Alternative zum Aschergrabenweg besteht darin, von Zinnwald aus als dritten Berg die aussichtsreiche Kohlhaukuppe zu erwandern, auf der eine Bergbaude zur Einkehr lädt, und von dort nach Geising abzusteigen.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour21 km
Höhenunterschied640 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBushaltestelle und Parkplätze am Bahn-hof Geising.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterGeising- und Kahleberg sind zwei der aussichtsreichsten Kuppen im Osterzgebirge; vom höchsten Berg, dem Kahleberg, schweift der Blick an klaren Tagen bis ins Riesengebirge.
Beste Jahreszeit
KartentippTopografische Karte 1:25000 mit Wanderwegen Blatt 38 Osterzgebirge/Altenberg (Landesvermessungsamt Sachsen).
MarkierungenBlauer Strich, roter Strich und eine namentliche Ausschilderungen.
VerkehrsanbindungBushaltestellen und DB-Bahnhof der Müglitztalbahn in Geising.
GastronomieGeising, Geisingberg, Altenberg, Raupennest, Kahleberg, Georgenfeld, Zinnwald.
Tourismusbüro
Fremdenverkehrsbüro Geising, Hauptstraße 25, 01778 Geising, Tel. 035056/38912, Internet: www.geising.de; Tourist-Info-Büro Altenberg, Platz des Bergmanns 2, 01773 Altenberg, Tel. 035056/33341, Internet: www.altenberg.de

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