Füssener-Jöchl-Bahn

Ausflug in die Tannheimer Berge Leichte Bergwanderwege; Vorsicht: am Schartschrofen Felsabbruch!
Diese Bahn erschließt ein ausgedehntes Wandergebiet in den nördlichen Tannheimer Bergen. Leicht erreichbare Gipfel sind Schartschrofen und Große Schlicke. Für Klettersteigliebhaber ist die Überschreitung zur Roten Flüh ein Genuss. Weniger Geübte halten sich an die leichten Wege, genießen den Blick auf Haldensee und steile Felsgipfel wie Gimpel, Köllenspitze oder Gehrenspitze.
Direkter Abstieg zur Talstation Von der Bergstation führt ein markierter Bergwanderweg entlang der Seilbahntrasse, dann links hinab zu einer Wegverzweigung. Am Logbach entlang zur Talstation.
Zum Schartschrofen Vom Füssener Jöchl schlendern wir zunächst auf leichten Wanderwegen um die Läuferspitze herum, dann im Wechsel von der Ost- auf die Westseite, dann weiter ansteigend durch Latschen hinauf zu einem Übergang, dann auf der Westseite zum Hallergernjoch. Von hier sind es noch 20 Minuten über einen Latschenhang zum Gipfelkreuz des Schartschrofens (Mark.-Nr. 424).
Zur Füssener Hütte und zur Großen Schlicke Von der Bergstation leitet rechts ein leichter Höhenweg durch die Nordosthänge des Läuferspitz zum Raintaljoch. Jenseits auf ausgeschildertem Weg in Serpentinen hinab zu Füssener und Otto-Mayr-Hütte. Der Anstieg auf den Gipfel der Großen Schlicke beginnt direkt bei der Otto-Mayr-Hütte und führt (Ausschilderung »Vils«) über Weiden, lichten Wald und durch Latschen zur Vilser Scharte (1817 m). Wenige Meter unterhalb leitet der Steig rechts durch den latschenbedeckten Südosthang der Kleinen Schlicke, bis links die Serpentinen hinauf zum Gipfelkreuz führen. Dann zurück zur Vilser Scharte und geradeaus auf dem Höhenweg zurück zum Raintaljoch nahe der Bergstation.
Abstiegsrunde über den Gräner Höhenweg Von der Bergstation links haltend auf den Gräner Höhenweg mit der Mark.-Nr. 414 zur Westschulter der Sebenspitze, hinab zur Sebenalpe (1620 m), dem tiefsten Punkt unseres Höhenwegs; dann leicht ansteigend in gerader Linie weiter zur Bad Kissinger Hütte. Von dort ist der Aggenstein ein kurzes und lohnendes Ziel. Von der Hütte erst eben durch die freie Südflanke des Berges, dann rechts hinauf zur Schulter des Aggenstein. Von hier führt ein gesicherter Anstiegsweg über das felsige Gelände hinauf zum Gipfelkreuz. Anschließend zurück zur Hütte und weiter bis zum Fuß des Ostgrats, wo rechts der markierte Wanderweg hinab nach Enge abzweigt (Mark.-Nr. 411). In Serpentinen hinab, über den Seebach hinweg zur Talstation des Materiallifts. Auf Wirtschaftsweg nach Enge, dort links haltend weiter, über Lumberg zur Talstation.

Dauer:

Direkter Abstieg zur Talstation über die Seealpe 1 1/4 Std.; von der Bergstation zum Schartschrofen 1 Std.;

Abstieg zur Füssener Hütte

1 1/2 Std., Anstieg zur Großen Schlicke 1 1/4 Std., Rückkehr zur Bergstation 1 Std.; Gräner Höhenweg zur Bad Kissinger Hütte 2 Std., Gipfelabstecher auf den Aggenstein 1 1/4 Std., Abstieg zur Talstation über Enge 2 Std.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour3 km
Dauer1.00 h
Schwierigkeit
Tourencharakter1970 wurde von Grän zum Füssener Jöchl ein Doppelsessellift installiert, der bis 1998 bestand. Dann wurde er durch eine Einseilumlaufbahn mit 8er-Gondeln ersetzt. Von der Talstation (1205 m) bis zur Bergstation (1821 m) werden auf der schrägen Länge von 2630 m mittels 15 Stützen 616 Hm bewältigt. Bei 9 Min. Fahrzeit können 1200 Pers./Std. befördert werden. Behindertengerechter Gondelzugang.
Beste Jahreszeit
KartentippBLVA, topograf. Karte 1:50000, Füssen u. Umgebung.
VerkehrsanbindungAuto Über Pfronten bzw. über Reutte ins Tannheimer Tal nach Grän. Auf der Ostseite Zufahrt zur Gondelbahn Füssener Jöchl. An der Talstation großer Parkplatz. Bahn/Bus Mit der Bahn bis Reutte und weiter mit Bus nach Grän (bis Touristeninformation). Zehn Minuten zu Fuß zur Talstation der Bergbahn.
GastronomieSonnenalm (1821 m) an der Bergstation, bewirtschaftet während der Betriebszeiten der Gondelbahn. n Bad Kissinger Hütte (1792 m), AV-Hütte, von Anfang Mai bis Ende Oktober bewirtschaftet, 9 Betten, 55 Lager; Tel. 00 43/6 76/3 73 11 66. n Füssener Hütte (1550 m), privat, bewirtschaftet von Mai bis Mitte Oktober, 16 Betten, 40 Lager; Tel. 00 43/6 76/3 42 32 21. n Otto-Mayr-Hütte (1530 m), AV-Hütte, bewirtschaftet von Anfang Mai bis Ende Oktober, 24 Betten, 60 Lager; Tel. 00 43/56 77/84 57.
Tipps
Am Haldensee gibt es schöne Badeplätze mit Liegewiesen. Direkter Zugang am Ortsanfang von Haller. Auf der Westseite befindet sich eine Badeanstalt.
Höchster Punkt
Schartschrofen (1968 m), Große Schlicke (2059 m), Aggenstein (1987 m).
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