Feldberg und Feldsee

Überwiegend bequeme, teilweise steile Wanderung auf Pfaden, insgesamt ist festes Schuhwerk erforderlich. (Autor: Chris Bergmann)
11 km
540 m
3.00 h
Am Parkplatz vor dem Feldberger Hof informiert das Haus der Natur über die Naturschutzgebiete auf dem Feldberg und den Naturpark Südschwarzwald. Vom Informationszentrum schlendern wir an verschiedenen Imbisseinrichtungen vorbei zur Talstation der Feldbergbahn und schweben in einer Aussichtsgondel in 5 Minuten über einen als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Skipistenhang (Alternative dazu ist der mit der roten Raute bezeichnete Westweg) und wenden uns oben rechts zum Bismarck-Denkmal: Mit einer berauschenden Aussicht auf den Feldsee und den Raimartihof sowie bis hinab zum Titisee beginnt hier die Wanderung. Vom Bismarck-Denkmal gehen wir hinüber zum Aussichtsturm, der eines der faszinierendsten Schwarzwald- Panoramen überhaupt bietet. Hier wenden wir uns rechts und wandern mit toller Aussicht in weiten Matten in eine Einsattelung und dann in sanftem Anstieg zum höchsten Punkt auf dem Feldberg. Eine große Orientierungstafel informiert über das Panorama, das an klaren Tagen bis zu den Alpen reicht. Eine Sitzbankrunde lädt zum Schauen und Sonnenbaden ein. Vom höchsten Punkt des Feldbergs strahlen Wanderwege in alle Himmelsrichtungen aus, wir wählen den mit dem Zeichen blaue Raute markierten, der uns in einem Panorama-Spaziergang am Mittelbuck vorbei über den Baldenweger Buck, den Nordausläufer des Feldbergmassivs, zur Baldenweger Hütte bringt.
Auf der für den öffentlichen Verkehr nicht freigegebenen Zufahrt des Gasthofs leitet die blaue Raute hinab zum Rinken, wo sich ein großer Parkplatz und ein weiterer Gasthof befinden. Am Rinken geht es rechts weiter Richtung »Raimartihof«, nun im schattigen Wald, in dem das Zeichen blaue Scheibe den Weg weist. An der Kreuzung mit dem Emil-Thoma-Weg (grüne Scheibe) folgen wir der blauen Scheibe geradeaus auf dem Pfad und wandern hinab zum Raimartihof. Der Raimartihof im oberen Seebachtal ist ein rund 300 Jahre alter Bauerngasthof mit original Schwarzwälder Bauernstube und altem Kachelofen. Von den aussichtsreichen Wiesen beim Hof fällt der Blick hinauf zum Bismarckdenkmal auf dem Seebuck.
Vom Raimartihof leitet ein mit dem Zeichen rote Scheibe markierter Weg zum nahen Feldsee. Von hier führt der mit der roten Scheibe markierte Karl-Egon-Weg steil und in Serpentinen hinauf zur Talstation der Feldbergbahn beim Feldberger Hof.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour11 km
Höhenunterschied540 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktTalstation der Feldbergbahn beim Parkplatz am Feldberger Hof.
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterDer Feldberg ist die höchste Erhebung Deutschlands außerhalb der Alpen, der Feldsee der schönsten Karsee im Naturpark Südschwarzwald. Fast die gesamte Wanderung führt durch waldfreies Wiesenland mit herrlichen Fernsichten. Angesichts einer Durchschnittstemperatur von 3°C sollte man sich für den Feldberg einen warmen Pullover zusätzlich in den Rucksack stecken und im Bereich des Baldenweger Bucks auch im Juli noch auf Schneefelder eingestellt sein.
Beste Jahreszeit
KartentippWanderkarte 1:35000 Blatt Hochschwarzwald oder Freizeitkarte 1:50000 Blatt 505 Freiburg/Kaiserstuhl (beide Landesvermessungsamt Baden-Württemberg) oder Atlasco-Wanderkarte 1:30000 Blatt 210 Feldberg/Schluchsee.
MarkierungenRote Raute (Westweg), blaue Raute (Zugangsweg), blaue Scheibe (Abstieg), rote Scheibe (Rückweg) und namentliche Ausschilderungen.
VerkehrsanbindungA5 Basel – Karlsruhe, Ausfahrt Freiburg-Mitte, weiter auf der B31 Richtung Donaueschingen bis Titisee-Neustadt und abbiegen auf die B500/B317 Richtung Feldberg.
GastronomieFeldberger Hof, Baldenweger Hütte, Rinken, Raimartihof.
Tourismusbüro
Tourist Information Feldberg, Kirchgasse 1, 79868 Feldberg, www.feldberg-schwarzwald.de

Buchtipp

Chris Bergmann

Südschwarzwald

Freuen Sie sich auf 40 abwechslungsreiche Wanderungen im Naturpark »Schwarzwald Süd«. Mit Tourenkarten, Höhenprofilen und vielen Tipps.

zum Shop
Mehr zum Thema