Farrenpoint

Leichte, schattseitige und sehr beliebte Waldwanderung auf einen netten, kleinen Aussichtsberg. (Autor: Siegfried Garnweidner)
5 km
790 m
3.00 h
Am Südwestrand von Derndorf zweigt auf der Höhe von 512m der Wanderweg zum Farrenpoint ab. Er ist anfangs beschildert, doch schon bald muss man sich auf sein Gespür verlassen. Nach einem kurzen Stich nach Westen geht es links über eine Wiese hinauf und bei der ersten Verzweigung hält man sich wieder links. Hinter dem Holzplatz und dem Wasserbauwerk schwenkt das Forststräßchen rechts herum und steigt zum Wilhelm-Leibl-Weg an. Nun immer dem Hauptweg folgend in Kehren zu den Jagdhäusern in der Lichtung von Schneiderried hinauf und im Wesentlichen gegen Süden zur Hohen Leiten. An schwer erkennbaren roten Markierungspunkten entlang auf Holzziehwegen weiter, bis nördlich des Gipfels, mitten im Wald, auf einem Waldrücken nach rechts ein steiler Bergpfad abzweigt und sich nach Süden zur Gipfelwiese aufschwingt. Am breiten Gipfelrücken rechts abzweigen und die letzten Minuten zum Kreuz hinüber. Die schönsten, aussichtsreichen und weitgehend ruhigen Rastplätze gibt es südöstlich des Gipfelkreuzes. Man geht also über den breiten Rücken nach Osten, um sich gemütlich niederzulassen.
Der Abstieg verläuft von dort nach Westen zur Huberalm und auf einem Fahrweg weiter, bis man in der Nähe des Kotierungspunktes 1042m rechts abbiegt und im Wald nach Norden bis ins Bauerndorf Kutterling absteigt. Im Ort rechts abdrehen und auf der Wilhelm-Leibl-Straße nach Osten zur Leibl-Linde. Ob diese stattliche Linde anlässlich des Todestages von Wilhelm Leibl gepflanzt worden ist oder erst im Nachhinein dessen Namen erhalten hat, lässt sich nicht mehr feststellen. Die schmale Straße führt durch schöne Streuobstwiesen zum Ausgangspunkt zurück. Für den Abstieg muss man mit rund 11/2 Stunden rechnen.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour5 km
Höhenunterschied790 m
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktDerndorf bei Bad Feilnbach (512m).
EndpunktWie Ausgangspunkt
TourencharakterWilhelm Leibl, einer der bekanntesten Vertreter des deutschen Realismus, widmete seine Kunst hauptsächlich der Darstellung des bäuerlichen Menschen. Deshalb lebte der gebürtige Kölner seit 1873 an verschiedenen oberbayerischen Orten. An seine Schwester schrieb er Folgendes: »Hier in der freien Natur unter Naturmenschen kann man natürlich malen.«
Beste Jahreszeit
KartentippKompass Wanderkarte 1:50000, Blatt 8 (Tegernsee – Schliersee – Wendelstein).
MarkierungenEin paar Wegtafeln und schlecht erkennbare rote Markierungspunkte.
VerkehrsanbindungVon der A8, Ausfahrt Bad Aibling, über Bad Feilnbach zum Ausgangspunkt; Busverbindung ab Bad Aibling.
GastronomieIm Tal möglich.
Unterkunft
In Bad Feilnbach.
Tourismusbüro
Bad Feilnbach, Tel. 08066/88756; www.wendelstein-ist-inn.de
Mehr zum Thema