Erfurter Hütte

Die Erfurter Hütte, nach der gleichnamigen Alpenvereinssektion benannt, wurde 1895 erbaut. Ein Brand zerstörte 1920 die Hütte. Nach dem Neubau im Jahre 1925 kamen die Schwierigkeiten: In den 30er-Jahren kam der Reiseverkehr nach Österreich fast zum Erliegen, 1945 wurde die Hütte beschlagnahmt, danach unter Zwangsverwaltung gestellt. 1959 wurde die Rofanbergbahn eröffnet, was mehr Tagesgäste brachte, aber die Übernachtungszahlen drückte. Erst 1973 konnte die Sektion die Hütte wieder erwerben. (Autor: Heinrich Bauregger)
3 km
990 m
0.00 h
1 Mit der Rofanbergbahn Der einfachste Weg: Die Erfurter Hütte liegt nur wenige Meter neben der Bergstation der Rofanbergbahn. 2 Von Maurach über die Buchauer Alm Von der Talstation der Rofanbergbahn führt ein ausgeschilderter Wirtschaftsweg (Mark.-Nr. 401) durch Wald hinauf zur Buchauer Alm. Anschließend geht es auf leichtem Bergsteig durch Almwiesen und Waldstücke über den verfallenen Mauritzalm-Niederleger hinauf zur Rofan-Hochfläche mit der Seilbahn-Bergstation und der Erfurter Hütte. 3 Über die Dalfazalm Von der Talstation der Rofanbergbahn führt ein ausgeschilderter Bergsteig (Mark.-Nr. 13) durch Wald und über die Durraalm hinauf zur Dalfazalm. Von dort folgt man rechts dem Panoramaweg (Mark.-Nr. 413) leicht ansteigend hinauf zur Erfurter Hütte.

Hütte

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour3 km
Höhenunterschied990 m
Dauer0.00 h
Schwierigkeit
TourencharakterDie Erfurter Hütte, nach der gleichnamigen Alpenvereinssektion benannt, wurde 1895 erbaut. Ein Brand zerstörte 1920 die Hütte. Nach dem Neubau im Jahre 1925 kamen die Schwierigkeiten: In den 30er-Jahren kam der Reiseverkehr nach Österreich fast zum Erliegen, 1945 wurde die Hütte beschlagnahmt, danach unter Zwangsverwaltung gestellt. 1959 wurde die Rofanbergbahn eröffnet, was mehr Tagesgäste brachte, aber die Übernachtungszahlen drückte. Erst 1973 konnte die Sektion die Hütte wieder erwerben. Die Hütte wurde renoviert, 1980 ans Stromnetz angeschlossen, 1985 und 1995 gab es Hüttenanbauten. Die Sektion Erfurt ging 1995 in der Sektion Ettlingen auf, der eingebürgerte Hüttenname aber blieb erhalten.
Hinweise
Dauer: Hütte Zeit Mit der Rofanbergbahn: 15 Minuten; über die Buchauer Alm: 2 3/4 Std.; über die Dalfazalm: 3 Std.; Übergang zur Bayreuther Hütte: 3 Std. Schwierigkeit Leichte, teilweise steile Bergwanderwege; von Maurach bis zur Buchauer Alm Wirtschaftsweg. Gipfel Zeit Von der Erfurter Hütte: 1 1/2 Std., Abstieg über den Kotalmsattel 2 1/4 Std.; insgesamt: 3 3/4 Std. Schwierigkeit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Seilsicherungen.
KartentippFreytag&Berndt-Wanderkarte 321, 1 : 50 000 Achensee – Rofan – Unterinntal.
GastronomieWeitere Hütten Buchauer Alm, 1385 m (während der Weidesaison bewirtschaftet). Von Maurach 1 1/4 Std. Dalfazalm, 1692 m (privat, von Mitte Mai bis Allerheiligen bewirtschaftet, 36 Übernachtungsplätze in Zimmern und Lager; Tel. 0043/5243/5224). Von Maurach 2 Std. Mauritzalm, 1845 m (privat, von Pfingsten bis Mitte Oktober bewirtschaftet, 10 Lager; Tel. 0043/5244/63248). 10 Minuten oberhalb der Bergstation Rofanbergbahn.
Informationen
Der Hüttengipfel Hochiß, 2299 m: Die höchste Erhebung des Rofangebirges kann mit Hilfe der Rofanbergbahn auf gutem Steig in kurzer Zeit erstiegen werden. Zudem bietet sich der Gipfelweg als abwechslungsreiche Rundtour an. Von der Erfurter Hütte geht es zunächst auf breitem Weg (durchgehende Mark.-Nr. 413) in Richtung Gschöllkopf – links an der Mauritzalm vorbei – und an dessen Ostflanke vorbei. Anschließend geht es links hinauf in die Einsenkung zwischen Gschöllkopf und Spieljoch. Wir wandern nun eben weiter, dann links durch die Südflanke der Hochiß (Seilsicherungen) und über die westliche Kammhöhe zum Gipfel. Der Abstieg kann dann über den Streichkopf, den Kotalmsattel und die Dalfazalm erfolgen.
Höchster Punkt
Erfurter Hütte, 1834 m; Hochiß, 2299 m.
Unterkunft
Erfurter Hütte, 1834 m (AV-Hütte, Kat. II, Pfingsten bis Mitte Oktober, Weihnachten bis Ostern bewirtschaftet, im Januar nur Tagesbetrieb, am Wochenende auch Übernachtung, 20 Betten, 50 Lager, 10 Notlager; Tel. 0043/5243/5517).

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