Entlang dem Saugraben

Angenehme Streckenwanderung ohne Anstiege. (Autor: Matthias Wittber)
27 km
190 m
5.00 h
Vom Bahnhof Jockgrim wandern wir auf der Hatzenbühler Straße in westliche Richtung bis zum Ortsausgang. Ab dort orientieren wir uns an der »roten Raute«. Nach der ersten Kurve geht es über die Straße nach links in den Wald hinein, nach der ersten Gerade nach links, dann gleich wieder nach rechts. Es folgt eine weitere Gerade, an deren Ende wir uns links halten (und eine Weile nicht der »roten Raute« folgen).
Bald ist die Bahnlinie Wörth – Kandel erreicht. Die Schranken an den Gleisen werden über eine Gegensprechanlage geöffnet. Dahinter geht es gleich rechts unter der Autobahn hindurch. Nach wenigen Metern kommen wir zum Ortseingang Kandel und überqueren die Hauptstraße (ab hier wieder mit »roter Raute« markiert).
Der Elsässer Straße wird bis zu deren Ende gefolgt. Dort führt ein Weg geradeaus in den Wald hinein. An einem kleinen Kanal geht es am Waldschwimmbad von Kandel vorbei, bis der Kanal auf einer Steinbrücke nach links überquert wird.
An einer Lichtung geht es über den Otterbach, im Wald bei Langenberg dann über die Bildstraße. Nach etwa 200 Metern zweigt nach rechts ein eher unscheinbarer Weg ab. Ab hier folgen wir der Markierung »grüner Balken«.
Der Weg ist jetzt nicht mehr so breit und führt uns nach einer langen Geraden zum Rastplatz Gutenbrunnen. Der Weg entlang am Saugraben bildet den interessantesten Teil der Wanderung. Die Natur wird hier mehr oder weniger sich selbst überlassen, d.h. man muss unter Umständen auch mehrmals über quer liegende Baumstämme steigen. Aber das macht schließlich den besonderen Reiz dieses Urwaldes aus. Ein gesprengter Westwallbunker am Rand des Saugrabens erinnert an das Schicksal dieser Verteidigungsanlage.
Nun verlässt der Weg den Saugraben, führt nach links zu einer kleinen Schonung und bald darauf zum Rastplatz am Weißen Kreuz.
Das Weiße Kreuz wurde im 19. Jahrhundert errichtet – wie es heißt als Dank eines Försters, dass er von Wilderern verschont wurde. Hier endet auch die Markierung »grüner Balken«. Der Weg führt auf der Fahrstraße etwa 200 Meter nach Nordwesten. An der ersten Abzweigung nach links wird auf den Kapuzinerweg eingebogen.
Es folgt eine lange Gerade, die an einem Bildstock endet. Der Weg führt jetzt nach rechts und endet direkt am Haltepunkt Schweighofen.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour27 km
Höhenunterschied190 m
Dauer5.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktJockgrim (Bahnhof).
EndpunktSchweighofen (Haltepunkt Regionalbahn).
TourencharakterJockgrim liegt am nordöstlichen Ende des Bienwalds. An der Gemeinde Kandel vorbei geht es durch den nördlichen und mittleren Bienwald nach Schweighofen.
Beste Jahreszeit
KartentippWörth am Rhein sowie Schaidt, 1:25000 (Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz.) oder die Karte Wissembourg, 1:25000 (Institut Géographique National).
MarkierungenRote Raute, grüner Balken (siehe Beschreibung).
VerkehrsanbindungVon Karlsruhe über die Rheinbrücke und auf der B 9 Richtung Germersheim, Abfahrt Jockgrim, Parkplätze beim Bahnhof. Von Landau kommend auf der A 65 bis zum Autobahnkreuz Wörth, von dort weiter Richtung Germersheim, Abfahrt Jockgrim. Mit dem Zug von Neustadt/Weinstraße oder Karlsruhe bis nach Wörth. Dort umsteigen zur Regionalbahn nach Jockgrim (Richtung Germersheim/Speyer). Weitere Informationen unter www.vrn.de
GastronomieJockgrim, Kandel, Schweighofen.
Tourismusbüro
Verbandsgemeinde Jockgrim, Untere Buchstr. 22, 76751 Jockgrim, Tel. 07271/599-180, www.tourismus-vg-jockgrim.de oder www.kreis-germersheim.de

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