Durch zwei Klammen

Die Partnachklamm und die Höllentalklamm im Wettersteingebirge gehören schon seit Jahrzehnten zu den großen Wanderattraktionen oberhalb von Garmisch-Partenkirchen. (Autor: Heinrich Bauregger)
20 km
1541 m
7.00 h
Der Routenverlauf1. Etappe - Garmisch-Partenkirchen – KreuzeckhausVom Olympiastadion wandern wir auf dem gesperrten Fahrweg bis zum Eingang der Partnachklamm. Dort leitet uns ein gut angelegter Steig durch die enge Schlucht. Am oberen Ende des Steigs folgen wir ihm bis zur Brücke über den Ferchenbach, halten uns dahinter sogleich rechts und folgen dem Weg (Mark.-Nr. 842) hinauf zur Partnachalm. Dort auf Wanderweg – z. T. steil – durch Bergwiesen und Wald hinauf zu einem quer führenden Weg. Links auf Wirtschaftsweg weiter zur Bayernhütte und zum Garmischer Haus. Von dort leiten uns Wirtschaftswege hinauf zum Kreuzeckhaus.2. Etappe: Kreuzeckhaus – HöllentalangerhütteVom Alpenvereinshaus folgen wir ein Stück dem breiten Weg zur Hochalm und biegen dann rechts in Richtung Hupfleitenjoch (Mark.-Nr. 831) ab, wo wir einen Abstecher zum aussichtsreichen Schwarzenkopf machen. Vom Joch geht es in vielen, teilweise drahtseilgesicherten Serpentinen hi-nab ins Höllental zur gleichnamigen Hütte. Wir passieren dabei die Knappenhäuser, die einen Hinweis darauf geben, dass hier mal Bergbau betrieben wurde.3. Etappe: Höllentalangerhütte – HammersbachVon der Höllentalangerhütte folgen wir dem ausgeschilderten Weg (Mark.-Nr. 831 A) talwärts. Bald ist auch der Eingang zur Höllentalklamm erreicht. Durch beleuchtete Tunnel, über Brücken und vorbei an einem Wasserfall geht es durch diese wildromantische Klamm, an deren Ende wir eine kleine Maut bezahlen müssen. Nach einer kurzen Einkehr in der Höllentaleingangshütte schlendern wir durch Wald hinaus nach Hammersbach, wo wir in den Zug nach Garmisch steigen. VARIANTEKurz hinter dem Kreuzeckhaus bei der Kreuzeck-bahn zweigt nach links ein breiter Wanderweg ab, der uns nahezu eben hinüber zur bewirtschafteten Hochalm führt. Von dort entweder mit der Hochalmbahn zum Osterfelderkopf oder geradeaus weiter und in einem weiten Bogen über den breiten Wanderweg hinauf. Vom Höllentor (2290 m) führt dann ein gesicherter Steig (der »Rinderweg«) abwärts in Richtung Höllentalangerhütte und trifft unterhalb der Knappenhäuser auf den Hüttenweg. Wir nutzen diese Variante für einen Abstecher auf die Alpspitze.GIPFELABSTECHERAlpspitze, 2628 mDieser schöne Berg mit seiner klaren Pyramidenform ist das zweite alpine Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen. Es führt kein leichter Steig hinauf, doch für Geübte stellt er kein allzu großes Hindernis dar. Zwei Klettersteige erleichtern den Zugang zum Gipfel.Kurz hinter dem Kreuzeckhaus zweigt nach links ein breiter Wanderweg ab, der uns nahezu eben hinüber zur bewirtschafteten Hochalm führt. Von dort entweder mit der Hochalmbahn oder über den breiten Wanderweg hinauf zum Osterfelderkopf. Von der Bergstation weisen Wegweiser zu den Klettersteigen, zur Ferrata geht es nach 200 Metern rechts. Auch der Abstieg über den Nordwandsteig schafft keine Orientierungsprobleme. Großer Waxenstein, 2277 mAnspruchsvoller Gipfel im Waxensteinkamm, dem dritten Wahrzeichen von Garmisch. Der Anstieg erfolgt aus dem Höllental.Von der Höllentalangerhütte quert man den Bach und steigt über den Geröllkegel zum Wandfuß an. Von dort führt der bezeichnete Steig zur Waxen-steinscharte an und führt dann über die Südflanke zum Gipfel.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour20 km
Höhenunterschied1541 m
Dauer7.00 h
AusgangspunktGarmisch-Partenkirchen (708 m), Olympia-Skistadion
EndpunktGarmisch-Partenkirchen (708 m) Rückkehr zum Ausgangspunkt - Von Hammersbach mit der Zugspitzbahn zum Endbahnhof, dann mit dem Bus zum Olympia-Skistadion
TourencharakterDie Partnachklamm und die Höllentalklamm im Wettersteingebirge gehören schon seit Jahrzehnten zu den großen Wanderattraktionen oberhalb von Garmisch-Partenkirchen. Heute wollen wir diese beiden Schluchten zu einer großartigen Rundtour verbinden und dabei Station auf der Kreuzeck-hütte oder der Höllentalangerhütte machen. Falls wir etwas Zeit eingeplant haben, bleibt die Option für die eine oder andere Gipfeltour.
Beste Jahreszeit
KartentippTopographische Karte 1 - 50000 »Werdenfelser Land« (LVG)
VerkehrsanbindungAuto Auf der A 95 München – Garmisch bis zu deren Ende, dann B 2 nach Garmisch-Partenkirchen; dort weiter in Richtung Mittenwald und der Ausschilderung zum Olympischen Skistadion folgen. Großer Parkplatz. Bahn/Bus Im Werdenfelstakt von München nach Garmisch-Partenkirchen. Vom Bahnhof mit City-Bus weiter bis zum Olympia-Skistadion.
GastronomieGaststätten in Vordergraseck ganzjährig bewirtschaftet Partnachalm (983 m), privat, nahezu ganzjährig bewirtschaftet, Donnerstag Ruhetag, von Mitte Juni bis Mitte Oktober jedoch durchgehend geöffnet Höllentaleingangshütte (1004 m), AV-Hütte, von Mitte Mai bis Mitte Oktober bewirtschaftet
Informationen
Bauregger - NICHT ONLINE
Unterkunft
Bayernhaus (1258 m), privat, ganzjährig bewirtschaftet, im Sommer Montag Ruhetag, 20 Betten; Tel. 08821/2828 Kreuzeckhaus (1652 m), AV-Haus, Kat. II, von Mitte Mai bis Anfang November bewirtschaftet, 58 Betten, 53 Lager; Tel. 08821/2202 Hochalm (1705 m), privat, von Pfingsten bis Ende Oktober bewirtschaftet, 7 Betten, 30 Lager; Tel. 08821/2907 Höllentalangerhütte (1387 m), AV-Hütte, Kat. I, von Mitte Mai bis Mitte Oktober bewirtschaftet, 70 Lager; Tel. 08821/8811

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