Durch die Lotenbachklamm zur Schattenmühle

Schluchtwanderung auf zum Teil schmalen Pfaden und Steigen, Trittsicherheit und Wanderkenntnisse erforderlich.
Von der Bushaltestelle am ehemaligen Bahnhof in Bonndorf folgen wir der Durchgangsstraße B315 (Martinstraße) kurz stadteinwärts und zweigen in der Rechtskurve links auf die Bergstraße ab. Der mit der blauen Raute bezeichnete Feldweg führt durch Feld- und Wiesenfluren hinauf zum aussichtsreichen Galgenbuck, der ehemaligen Gerichtsstätte. An der Verzweigung bei der Überlandleitung geht es auf dem linken Weg weiter durch Wiesen, wobei wir bald nach Passieren des Hebsack-Hofs den Wanderparkplatz am oberen Ansatz der Lotenbachklamm erreichen. Auf der linken Seite des Bachs führt der Pfad hinab in die unter Naturschutz stehende Lotenbachklamm mit ihren Felsen, Wasserfällen und artenreichen Wald. Unten lädt die Schattenmühle zur Einkehr.
Von der Schattenmühle führen Querweg und E1 auf einem Waldpfad am linken Ufer flussabwärts und zuletzt auf der aufgelassenen Reiselfinger Landstraße zur ehemaligen Dietfurter Mühle. Hier überqueren Querweg und E1 die Wutach auf einer Brücke und führen links am Durchlöcherten Felsen vorbei nach Bad Boll. Das einzige Zeugnis des Kurbads Bad Boll, dessen letzte Gebäude 1991 abgerissen wurden, ist eine alte Kapelle; die Natur hat den wundersame Ort zurückerobert, dessen mineralhaltige Heilquelle vermutlich schon in vorchristlicher Zeit genutzt wurde. Von Bad Boll führt die Zugangsweg-Markierung blaue Raute vorbei an der Ruine Boll (Neu-Tannegg) hinauf in das Dorf Boll. Auf dem Kapellenweg geht es teilweise mit weiter Aussicht weiter aufwärts zur Josefskapelle und zurück nach Bonndorf, wo abschließend ein Besuch des Schlossmuseums und des Narrenmuseums zu empfehlen ist.

GPS-Track

Tourendetails

Länge der Tour12 km
Dauer3.00 h
Schwierigkeit
AusgangspunktBushaltestelle (856m) am ehemaligen Bahnhof in Bonndorf.
EndpunktBushaltestelle (856m) am ehemaligen Bahnhof in Bonndorf.
TourencharakterMit der Lotenbachklamm, dem mittleren Teil der Wutachschlucht und dem ehemaligen Bad Boll führt diese abwechslungsreiche Rundwanderung zu drei der sehenswertesten Gebieten der Wutachschlucht.
KartentippFreizeitkarte 1:50000 Blatt 509 Waldshut Tiengen Schluchsee oder Wanderkarte 1:35000 Schwarzwald-Baar Süd (beide Landesvermessungsamt Baden-Württemberg) oder Atlasco-Wanderkarte 1:30000 Blatt 224 Bonndorf.
MarkierungenBlaue Raute (Zugangsweg), weißrote Raute (Querweg Freiburg – Bodensee) und namentliche Ausschilderungen.
VerkehrsanbindungAb Löffingen Bahnhof verkehrt von Anfang Mai bis Ende Oktober nur an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen der SBG-WanderBus Wutachschlucht; er fährt u.a. die Schatten- und die Wutachmühle an. Wer mit dem Auto anreist, benutzt die B31 Freiburg – Titisee – Donaueschingen.
GastronomieBonndorf, Schattenmühle.
Tourismusbüro
Stadt Bonndorf, Martinstraße 8, 79848 Bonndorf im Schwarzwald, www.bonndorf.de; Tourist-Information Löffingen, Rathausplatz 14, 79843 Löffingen, www.loeffingen.de

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